hallo boris,
meinst du soetwas?
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also die beste strategie ist für meine erfahrungen die, unterbewertete aktien einzusammeln und zu halten, bis sie fair bewertet sind.
also keinen mainindex wie dax oder dow kaufen, sondern die strategie stockpicking.
wenn ich mir die bewertungen von allianz, münchener & hannover rück,depfa, vem, salzgitter usw. ankucke, wird mir ganz schwindelig.
(diese aufzählung beinhaltet keine kaufempfehlung oder anlagetips!!!)
denn in relation zu den unternehmenszahlen…
meiner meinung nach, ist die kostolanystrategie (und die von buffet) die erfolgreichste.
daran partizipieren kann jeder.
auch die dividendenstrategie scheint sich zu bewähren.
hier noch eine ergänzung zum thema von anfang 2004:
Antizykliker fahren besser an der Börse.
Wer auf die Loser der vergangenen Jahre setzt, hängt zyklische Anleger um Lichtjahre ab, so eine Studie
von Martin Blümel
Antizyklisch an der Börse zu investieren ist im Prinzip ganz einfach", sagt Gerd Bennewirtz, Chef der Vermögensverwaltung SJB Fondsskyline. „Man kauft Märkte mit niedriger und verkauft Märkte mit hoher Bewertung. Schwer jedoch ist es, dabei konsequent zu sein.“ Dass es sich aber lohnt, zeigt eine aktuelle Studie, die SJB beim unabhängigen Datenbankanbieter EuroFonds in Auftrag gab. EuroFonds wurde folgende Aufgabe gestellt: Was wird aus 10.000 Euro, die man länger als 25 Jahre in die Aktienmärkte investiert. Die Datenbänkler warfen den Computer an und jagten die Kurse dutzender MSCI-Länderindizes des vergangenen Vierteljahrhunderts durch den Rechner. Das Ergebnis: Je nachdem, wie investiert wurde, waren von 1979 bis Ende 2003 zwischen 75000 Euro und 34 Millionen drin. Die schlappen 75000 Euro wurden mit einer zyklischen Strategie geschafft, die Millionensumme dagegen mit strikt antizyklischem Investment. Oder simpel gesagt: Wer auf die Verlierer der Vorjahre gesetzt hatte, fuhr deutlich besser als derjenige, der in die bisherigen Gewinner investierte.
So weit die Vergangenheit, für die Gegenwart heißt das: Thailand fliegt raus - hier machte der MSCI Thailand 2003 mehr als 100 Prozent Plus. Stattdessen Finnland rein. In Helsinki mussten sich die Aktienanleger im vergangenen Jahr mit nur fünf Prozent Indexplus begnügen.
Und so wird’s gemacht: Der Anleger investiert aktuell in Finnland und lässt das Geld fünf Jahre liegen. „Diese Zeit entspricht etwa einem vollen Marktzyklus“, sagt Bennewirtz. Danach überträgt man den Gesamtbetrag komplett auf den schlechtesten Markt des abgelaufenen Jahres, in diesem Fall also auf den Loser des Jahres 2008. Diese Transaktion wird diszipliniert alle fünf Jahre wiederholt. Im EuroFonds-Beispiel wurde in die USA (1979), Spanien (1984), die Türkei (1989), wieder die USA (1994) und Russland (1999) investiert. Das Ergebnis dieser antizyklischen Strategie: Aus 10000 Euro wären 34 Millionen geworden, was einer durchschnittlichen Jahresrendite von 38,3 Prozent entspricht.
Mickrig dagegen die Ausbeute bei den Zyklikern. Mit den Investments in Frankreich, Norwegen, Indonesien, die Türkei und Korea wären gerade einmal mickrige 0,22 Prozent jährliche Rendite das Ergebnis.
„Für die Umsetzung der Strategie lohnen sich Fonds“, rät Bennewirtz. „Bei einem aktiven Management ist gegenüber den Indizes noch ein Mehrwert drin.“ Die historischen Daten belegen es. Wäre anstelle der MSCI-Indizes in Investmentfonds investiert worden, wären mit der antizyklischen Strategie bis zu 54 Millionen Euro Plus möglich gewesen - wenn man denn den jeweils besten Länderfonds erwischt hätte.
strubbel
€:open_mouth:)