es fällt mir schwer, dem [Problem-]Kind überhaupt einen richtigen Namen zu geben, daher zunächst ein Beispiel:
Der Chef betrachtet ihn [Akkusativ] als best en Angestellt en [Akkusativ]
Er [Nominativ] wird vom Chef als best er Angestellt er [Nominativ] betrachtet
Gibt es für diesen Wechsel vom Akkusativ zum Nominativ eine sprachlogische / grammatische Begründung, oder ist das einfach nun mal so? Meine einzige Idee bisher ist die, dass so etwas wie eine „grammatische Kongruenz“ hergestellt wird zwischen ihn [Akkusativ] —> Ergänzung im Akkusativ / Er [Nominativ] —> Ergänzung im Nominativ.
Vielleicht hat ja jemand von Euch eine bessere Erklärung.
Dreyer-Schmitt (DaF-Lehrwerk) subsumiert solche Wendungen unter den Appositionen, die ebenso kongruent mit dem Bezugswort sind, bei denen es sich aber meines Erachtens eher um substantivische Attribute handelt.