Aktive NTFS Basis-Partition verkleinern?

Hallo Experten

Wie kann ich meine aktive NTFS Basis-Partition (momentan gesamte HD)verkleinern um danach ein zweites OS ebenfalls auf eine NTFS Partition zu installieren? Gibt es ein Windowstools oder muss ich sowas wie PartitionMagic benutzen? Ich möchte für Testzwecke zusätzlich zu meinem WinXP Pro ein Win2k3 Server installieren! Muss ich da sonst noch was beachten?

Danke und Gruss

Markus

Wenn das vorhandene BS erhalten bleiben soll, kann Windows das meines Wissens nicht. Dafür brauchts Tools wie Partition Magic oder Partition Manager von Paragon, welches des Öfteren auf Heft- CDs ist. Oder einfach Knoppix, kost auch nix.
Womit auch immer, Risikolos ist das nie, unbedingt vorher Daten sichern. Und bei zwei BS sind mind. drei Partitionen sinnvoll; eben zwei für die BS und eine für Daten. Die beiden BS- Partitionen am Besten an den Anfang und das Ende der Platte, dort ist sie am schnellsten, die Datenpartition dazwischen.

Viel Erfolg!

:smile: Barbara

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Hallo Barbara

sinnvoll; eben zwei für die BS und eine für Daten. Die beiden
BS- Partitionen am Besten an den Anfang und das Ende der
Platte, dort ist sie am schnellsten, die Datenpartition
dazwischen.

Nein, je weiter vorne, desto schneller, in jedem Fall. Ich werde mich mindestens einen ganzen Tag schaemen (in der Wachzeit!), wenn ich eines Besseren belehrt werde.

Viele Gruesse, Peter

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Hi!

Zum schämen besteht nun wirklich kein Grund. Ich denke, wir meinen das Selbe.
„Je weiter vorne, desto schneller“ ist ja richtig, darum hier eine Systempartition. Am Ende wird´s aber auch wieder schneller, darum hier die zweite Systempartition. Am langsamsten ist die Platte in der Mitte, also bin ich dafür, dort die Datenpartition einzurichten. Ist dann auch für beide Systeme gleich weit weg :smile:

:smile: Barbara

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Hallo, Markus!

Ich rate zu Partition Magic. Das Programm ist sehr komfortabel und eigentlich intuitiv zu bedienen. Damit habe ich recht gute Erfahrungen gemacht…

Viel Erfolg!

Ciao
Riveda

Hallo Barbara,

Zum schämen besteht nun wirklich kein Grund. Ich denke, wir
meinen das Selbe.
„Je weiter vorne, desto schneller“ ist ja richtig, darum hier
eine Systempartition. Am Ende wird´s aber auch wieder
schneller, darum hier die zweite Systempartition. Am

Aber am Ende, als die letzteren Zylinder, ist die Winkelgeschwindigkeit der Platte zwar genauso gross, aber die totale Umlaufgeschwindigkeit einer Spur geringer, weswegen dort bei gleicher Datendichte eben langsamer gelesen/geschrieben werden kann.

langsamsten ist die Platte in der Mitte, also bin ich dafür,
dort die Datenpartition einzurichten. Ist dann auch für beide
Systeme gleich weit weg :smile:

Deswegen Betriebssystempartitionen und Auslagerungsdateien moeglichst weit vorne liegen sollen, reine Datenpartitionen deswegen dahinter liegen sollen.

viele gruesse, peter

Ja doch, Schätzchen, und die Rede war hier vom 2. BS, und das kann ja nicht auch am Anfang liegen. Das ist am Besten am Ende der Platte aufgehoben, weil sie hier wieder schneller ist als in der Mitte.

:smile: Barbara

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Hallo Barbara

Aber am Ende, als die letzteren Zylinder, ist die
Winkelgeschwindigkeit der Platte zwar genauso gross, aber die
totale Umlaufgeschwindigkeit einer Spur geringer, weswegen
dort bei gleicher Datendichte eben langsamer
gelesen/geschrieben werden kann.

Ja doch, Schätzchen, und die Rede war hier vom 2. BS, und das
kann ja nicht auch am Anfang liegen. Das ist am Besten am Ende
der Platte aufgehoben, weil sie hier wieder schneller ist als
in der Mitte.

Natuerlich liegt das 2. BS dann hinter dem 1., aber wenn seine Partition auf den letzten Zylindern liegt, sind dort die Zugriffszeiten aus Gruenden, die ich eben angab, langsamer. Von/auf „mittleren“ Zylindern kann immer noch schneller gelesen werden, als auf den letzten Zylindern einer Platte. Am Ende der Platte, gleichbedeutend mit „Innenbereich“, liegen auch die letzten Zylinder und da hier die Umlaufgeschwindigkeit aufgrund gleicher Winkelgeschwindigkeit geringer ist, ist auch die Lese/Schreibgeschwindigkeit hier geringer.

Zurueckgelegter Weg der Koepfe in einer Zeiteinheit = s
Winkelgeschwindigkeit Omega ueberall konstant
Die ersten Zylinder liegen ganz aussen, also maximaler Abstand vom Plattenzentrum bzw. der Radius r ist hier maximal, nennen wir es r_a (aussen). Die letzten Zylinder liegen ganz innen, also hier ist der Radius minimal r_i.

Bei gleicher Datendichte ist also die Menge der Daten (bei den ueblichen Festplatten, nicht bei CDs!), die an den Koepfen vorbeifliegt, proportional zum zurueckgelegten Weg und dieser zur Geschwindigkeit v der Platte bzgl. ihres Abstandes r vom Plattenzentrum.

v® = r * Omega
s® = v® * t (t - Zeit/Zeiteinheit)

v(r_a) = maximal > v(r_irgendwo_in_der_Mitte > v(r_i) = minimal

Und darum sollten Betriebssystempartitionen und Auslagerungspartitionen moeglichst weit vorne liegen. Je hoeher die Zylinderzahl, desto weiter innen, desto langsamer fliegen die Daten am Leseschreibkopf vorbei. Da ist nichts mit: In der Mitte ist es schneller als ganz hinten.

http://www.pc-erfahrung.de/Daten/Bilder/festplatte_t…
http://kris.koehntopp.de/artikel/unix/dateisysteme/_…

Alle mir bekannten Ratschläge gehen dahin, System- und Auslagerungspartitionen aus diesem Grund moeglichst vorn zu lagern.

Viele Gruesse, Peter

Hallo,
ich hab das noch nie gemessen, aber laut c’t ist es bei aktuellen Platten keineswegs mehr so, daß sie innen langsamer sind als außen. Inzwischen ist die Anzahl der Sektoren je Spur zwischen innen und aussen unterschiedlich, um die Datendichte überall gleich zu halten. Und damit sieht dann das Geschwindigkeit-Spur-Diagramm eher wie eine Säge aus.
Ist also komplett egal, wo man die Partitionen unterbringt. Nur sollten sie nicht wild über die Platte verstreut liegen, damit die Wege beim Spurwechsel nicht zu lang werden.
Gruß
Axel

Hallo Axel,

ich hab das noch nie gemessen, aber laut c’t ist es bei
aktuellen Platten keineswegs mehr so, daß sie innen langsamer
sind als außen. Inzwischen ist die Anzahl der Sektoren je Spur
zwischen innen und aussen unterschiedlich, um die Datendichte
überall gleich zu halten. Und damit sieht dann das

:smile: Darauf habe ich fast schon gewartet, deswegen erwaehnte ich auch „bei gleicher Datendichte“ und konstanter Winkelgeschwindigkeit. Das gilt fuer moderne Festplatten, dass eben aufgrund der eh schon hohen Winkelgeschwindigkeit die Datendichte nach aussen sinkt, aber auch hier gibt es und las ich schon die Empfehlung, Systempartitionen nach vorn zu legen und die Aussage von Barbara, am „Ende“ wird es wieder schnelle, ist damit immer noch nicht richtig geworden, von Argumenten ganz abgesehen.

Viele Gruesse, Peter

Hallo,

:smile: Darauf habe ich fast schon gewartet, deswegen erwaehnte
ich auch „bei gleicher Datendichte“ und konstanter
Winkelgeschwindigkeit.

gleiche Winkelgeschwindigkeit ist klar (Drehzahl ist konstant).

Das gilt fuer moderne Festplatten, dass
eben aufgrund der eh schon hohen Winkelgeschwindigkeit die
Datendichte nach aussen sinkt,

Gleiche Datendichte ist im Gegensatz zu alten Platten inzwischen auch gegeben, da man innen weniger Sektoren pro Spur macht als außen (um die Oberfläche optimal ausnutzen zu können). Das einzige ist dann noch, daß außen weniger Spurwechsel stattfinden als innen bei gleicher Datenmenge.
Fragt sich dann noch, ob die Daten oder die Programme dort besser aufgehoben sind. Und das kommt wiederum auf die Anwendung an. Bei Normalanwendern sind es wohl eher die (Windows-)Programme.

aber auch hier gibt es und las
ich schon die Empfehlung, Systempartitionen nach vorn zu legen
und die Aussage von Barbara, am „Ende“ wird es wieder
schnelle, ist damit immer noch nicht richtig geworden, von
Argumenten ganz abgesehen.

Vorne und hinten schnell ist auf jeden Fall Unsinn, da stimme ich Dir zu.

Gruß
Axel

Hallo Axel,

vielen Dank fuer die weiteren Informationen,

viele gruesse, peter