Akupunktur

Guten Tag,

kann mir bitte jemand Sagen wo die Akupunktur-Punkte

GV20 und EX6 sind ?

Danke

Gruß
Mücke

Hi

Ich beschäftige mich mit Akupressur , eine etwas ähnliche Heilmethode .
Ich habe diverse Fachbücher und diverse Seminare besucht und bislang gab es das noch nicht , das ein und der selbe Punkt den selben Namen hatte , jedesmal musste ich umdenken.

Ich emphele mal dieses Buch , die benutzen Punkte sind gleich und über den Tellerrand schauen ist bestimmt nicht falsch .

http://www.amazon.de/Akupressur-Handbuch-Soforthilfe…

gruss

Toni

Moin
dann schau halt mal hier:
http://books.google.de/books?id=cj5cTZcdqq0C&pg=PA23…

EX6 liegt dann 1cun (Breite des Daumens sic!) anterior, posterior und lateral vom Punkt GV20

Ist aber, so wie es aussieht, sowieso völlig egal, denn die bislang größte weltweite prospektive und randomisierte Untersuchung (gerac-Studien) konnte die Wirksamkeit der Akupunktur nicht nachweisen, eine Scheinbehandlung hat den gleichen Effekt (Placebo). Kein Unterschied zwischen Sham und Verum.
http://www.gerac.de/de_index_publikationen.htm
(Auf allg. Wunsch: eine ‚seriöse Quelle‘ :wink: )

Sehr skeptischen Gruß…lux

Hallo,

Kann man nicht einfach nur mal eine Antwort auf die Frage geben - und ansonsten die Klappe halten?

Wie nennt man das eigentlich, wenn jemand zwanghaft andere belehren will?
(Die Frage gehört ins andere Brett, ich weiß…)

LG Petra

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Nachtrag
Zur Erklärung, warum das hier schon zwanghaft ist: Hier wurde nach Punkten gefragt - mehr nicht!

Ob das jemand fragt, weil er sich diese Punkte tätowieren lassen will, weil er das lustig findet, ob er sie drücken oder knuddeln will, ob er es einfach nur fragt, weil er es wissen will oder aus sonst was für Gründen… es reicht das Stichwort Akupunktur (es gibt noch ein paar mehr gleich gelagerte Auslöserstichworte) und es greift der pawlowsche Reflex und die Kiefern schnappen zu.

Man kann sich bei so etwas übrigens professionell helfen lassen…

LG Petra

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Also,
ich habe die Erfahrung gemacht, dass die schulmediziner die
Akupunktur gar nicht richtig beherrsschen, weil sie nur
unzureichend darin ausgebildet worden sind.
Deshalb können sie auch gar nicht wissen, wo die richtigen
Punkte sind.
Zunächst einmal muss man eine Diagnose stellen, wo die betreffenden
Blockaden und die entsprechenden Punkte sind. das behersscht doch
eh kein Schulmediziner mit einer zusätzlichen Akupunkturausbildung.
Die setzten die Nadeln doch einfach irgendwo hin, wo wahrscheinliche
Punkte liegen.
Das wäre ja genau das gleiche, als wenn man jemanden der eine jahrelange Ausbildung und Erfahrung in chinesischer Medizin hat,
eine 2 wöchige Zusatzausbildung in westlicher Schulmedizin geben
würde. Und der will dann eine komplizierte Herzoperation durchführen. Und wenn der Patient verstirbt,sagt er, oh die westliche Medizin
ist aber Murks.

Die Systematisierung der Akupunkturpunkte ist erstmal nur eine
grobe Orientierung. Wo die genaue Blockade besteht, muss man dann
erstmal diagnostizieren. Und ohne dass man den richtigen Punkt
diagnostiziert hat, kann mna auch nicht die richtigen Punkte
kennen.

Wenn man z.B. an Migräne leidet, kann man natürlich erst mal
wichtigsten Punkte akupunktieren, die mit dem Kopf zusammenhängen.
Eine solche Migräne kann aber auch durch einen umgeschlagenen
Fuss kommen. Dann kann man noch so lange an diesen Punkten rum-
murksen, das wird einem nicht weiter helfen.

Oder der magen steht ja alleine mit ca. 300 Punkten in Verbindung.
wie will man den ohne vorherige Diagnose wissen, wo die richtigen
Punkte zur Behandlung sind.

Und wenn man die richtige Punkte behandelt hat, muss man erst mal
gucken, ob die Blockade noch da ist.
Die meisten Blockaden lassen sich doch nicht durch ein 8malige
Akupunktur lösen.

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Hallo!

Ist aber, so wie es aussieht, sowieso völlig egal, denn die
bislang größte weltweite prospektive und randomisierte
Untersuchung (gerac-Studien) konnte die Wirksamkeit der
Akupunktur nicht nachweisen, eine Scheinbehandlung hat den
gleichen Effekt (Placebo). Kein Unterschied zwischen Sham und
Verum.

Da bist du gerade ein klitzekleines bisschen übers Ziel hinausgeschossen.

Die Scheinbehandlung bedeutet in dem Fall, das die Patienten trotzdem Nadeln gestochen bekommen, und das Leute mit Nadeln stechen mehr bringt als die Standardbehandlung beim Arzt.

Du solltest deine Quellen schon lesen, bevor du sie ins Forum stellst:
Ergebnisse: Zehn bis 15 Akupunktursitzungen, Verum wie Sham, reduzieren die Beschwerdesymptomatik stärker als eine nach Leitlinien durchgeführte Standardtherapie.
Von :http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=…

Dein Einsatz gegen Homöopathie in allen Ehren, aber Akkupunktur bringt wirklich was. Auch wenn die Chinesen es erfunden haben.

Viele Grüße!
Ph.

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Also,
ich habe die Erfahrung gemacht, dass die schulmediziner die
Akupunktur gar nicht richtig beherrsschen, weil sie nur
unzureichend darin ausgebildet worden sind.
Deshalb können sie auch gar nicht wissen, wo die richtigen
Punkte sind.

Hättest Du die Studie gelesen, wüsstest Du, dass das „richtige“ Setzen der Nadeln an den „richtigen“ Stellen dort völlig unerheblich für den Erfolg der Behandlung war.

Zunächst einmal muss man eine Diagnose stellen, wo die
betreffenden
Blockaden und die entsprechenden Punkte sind. das behersscht
doch
eh kein Schulmediziner mit einer zusätzlichen
Akupunkturausbildung.

Braucht er auch nicht, da es egal ist.
Akupunktur hat also nach dieser Studie tatsächlich geholfen, gleichgültig wer wo Nadeln gesetzt hat.
Bewiesen ist damit, dass die traditionelle chinesische Medizin eine funktionierende Behandlung erfunden hat, obwohl die ihr zu Grunde liegenden Theorien Humbuk sind.

Wichtig ist demnach nur, keine Gefäße oder Nerven zu verletzen und hygienisch zu arbeiten. Dass traue ich jedem Arzt zu, auch ohne 2wöchiges Seminar.

Ich habe diesen studien schon gelesen.

das Problem ist , dass man schulmedizinisch an den
Symptomen herumwurschtelt, ohne sich mit der Materie auszukennen.

Das ganze nennt man Instrumentalisierung altenativer Heilmethoden
durch die Schulmedizin.

Solange man das ganze mit der Krankenkasse oder als Igel Leistung
abrechnen kann, ist es doch egal, wie das ganze richtig funktioniert,
und ob man das ganze richtig beherrscht.

Die Schulmedizin mit ihrem beschränkten Horizizont, der alleine
auf der pharmaindustrie gesteuerten bio-chemischgen Funktionweise
begründet ist, wird die Wirkungsweise der Akupunktur nie richtig verstehen und beurteilen können,
solange sie versucht die Akupunktur in die Schulmedizin
zu integrieren; und nicht als eigenständige Wissenschaft, die
aus der Existenz von Energien und deren Blockaden resultiert.

Mal abgesehen davon,
kann man bei diesen von der Pharmaindustrie finanzierten und
gesteuerten Studien doch feststellen,
was man gerade lustig ist.
Ich mag nur erinnern an eine Studie von Wander Pharma,
wo man festgestellt haben will, dass die Wirkung des betreffenden
Medikamentes gegen Ratlosigkeit durchschnittlich am 20. Tag
eintritt.

Hallo,

Ist aber, so wie es aussieht, sowieso völlig egal, denn die
bislang größte weltweite prospektive und randomisierte
Untersuchung (gerac-Studien) konnte die Wirksamkeit der
Akupunktur nicht nachweisen

Das Problem liegt darin, dass die Voraussetzungen und Erwartungen der Studien
Verumakupunktur nach den Vorgaben der Traditionellen Chinesischen Medizin
m.E. schon falsch dargestellt sind. TCM ist auf individuelle Ursachen ausgelegt, nicht auf allgemein verbreitete Symptome. Ein guter Arzt wird bei zwei Patienten mit dem Symptom „Migräne“ sicherlich nicht die gleichen Akupunktur-Punkte auswählen. Die Studien machen dies aber und scheren alle(s) über einen Kamm.

Grüße
Tommy

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Du solltest deine Quellen schon lesen, bevor du sie ins Forum
stellst:

http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=…

Hallo
Da steht dass „mit leitlinienorientierter Standardtherapie“ verglichen wurde. Etwas weiter unten steht: „Weder nationale noch internationale Leitlinien sprechen Behandlungsempfehlungen aus“
Man muss nicht sehr gebildet sein, da einen Widerspruch zu erkennen.

Wenn ich dann noch lese:
„Das ist nicht überraschend, weil randomisierte Studien bislang keine Überlegenheit einer bestimmten Therapie gegenüber anderen Therapieoptionen als Kontrollgruppe zeigen konnten. Nur gegenüber einer Warteliste lässt sich ein Vorteil oftmals nachweisen.“
komme ich zu dem Eindruck dass die „Behandlungserfolge“ der Schulmedizin nur auf den Placeboeffekt zurückzuführen sind.
Was beweist dann die Studie? Dass bittere Placebopillen besser wirken als süße?
Grüße
Ulf

Ich habe diesen studien schon gelesen.

Natürlich kannst Du die GERAC Studie anzweifeln, das ist Dein Recht.

Ich persönlich zweifele sie nicht an und fühle mich dadurch in meiner Meinung zu den Theorien der TCM bestätigt.

Huhn - blind - Korn.

Wenn aus unsinnigen Theorien richtige Schlüsse gezogen werden, bleiben die Theorien immer noch unsinnig und sind eben dadurch nicht „bewiesen“.
So kommt es vor, dass Patienten reinen Milchzucker (mit vernachlässigbaren Verunreinigungen im Bereich von 0,001 mikrogramm pro Tablette) einnehmen und trotzdem eine Verbesserung ihrer Beschwerden wahrnehmen.

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