Hier bin ich gleich nochmal 
Mein Gespons und ich haben ein paar Vorzugsaktien seiner Firma bei einer Bank im Depot liegen und uns nie weiter drum gekümmert, aber allmählich werden mir die kryptischen Messages, die ich von besagter Bank erhalte, unheimlich, heute z.B., dass die Steuersperre abgelaufen ist und nur noch die Firmensperre besteht…?
Kann mir jemand leicht verständliche, kurz & knapp gehaltene Informationsliteratur empfehlen, damit mir das nicht mehr böhmische Dörfer sind?
Danke im voraus!
Eva
Hier bin ich gleich nochmal
Mein Gespons und ich haben ein paar Vorzugsaktien seiner Firma
bei einer Bank im Depot liegen und uns nie weiter drum
gekümmert, aber allmählich werden mir die kryptischen
Messages, die ich von besagter Bank erhalte, unheimlich, heute
z.B., dass die Steuersperre abgelaufen ist und nur noch die
Firmensperre besteht…?
eventuell gemeint:
Steuersperre= Zeitraum für Spekulationssteuer (Volksmund) abgelaufen: wenn man Akten innerhalb einer gewissen Frist (? 12 Monate) wieder verkauft, kommt das Finanzamt und kassiert 'ne Steuer, weil man mit Aktien spekuliert hat.
Firmensperre: Firmen geben Aktien (verbilligt) an MA ab und verfügen, dass die Aktie frühestens in XX Monaten verkauft werden darf, sonst muss man Strafe an Firma zahlen. Dies steht irgendwo imKleingedruckten des Vertrages der Firma mit deinem Mann. Einfach mal nachschauen bzw. Mann dazu bringen, die Konditionen der Mitarbeiteraktienaktion auszudrucken.
Tschuess Marco.
Steuersperre= Zeitraum für Spekulationssteuer (Volksmund)
abgelaufen: wenn man Akten innerhalb einer gewissen Frist (?
12 Monate) wieder verkauft, kommt das Finanzamt und kassiert
'ne Steuer, weil man mit Aktien spekuliert hat.
Hallo Marco,
gleich doppelten Dank für deine Antworten 
Das mit der „Steuersperre“, das hilft mir schon mal weiter…
Greets,
Eva
Mitarbeiterbeteiligungen
Hi,
ein Arbeitgeber kann seinen Mitarbeitern eigene Aktien billiger (im Vergleich zum aktuellen Börsenkurs) überlassen. Der Ermässigungsbetrag darf jährlich insgesamt bis zu € 154 (früher DM 300) betragen. Das ganze nennt sich Mitarbeiterbeteiligung und sollte der Förderung des Vermögensaufbaus und der Aktienkultur in Deutschland dienen und was weiß ich noch. Die „gesponserten“ Aktien waren auf 6 Jahre gesperrt, d.h. wurden sie vorher verkauft, mußte der Ermäßigungsbetrag nachversteuert werden. Das ist die ominöse „Steuersperre“.
Aufgrund des letzten Steueränderungsgesetzes gibt es diese Sperre für neue Mitarbeiterbeteiligungen nicht mehr. Da es keine Übergangsbestimmung für bereits bestehende Mitarbeiterbeteiligungen gibt (Absicht oder Irrtum, wen kümmerts), können diese Aktien nunmehr steuerunschädlich verkauft werden.
Das hat Dir Deine Bank jetzt mitgeteilt. Jetzt erst , weil sich diese Erkenntnis nur recht allmählich durchgesetzt hat und sich keine Bank traute, einer endgültigen Klärung vorzugreifen. Unser oberter Steuerfuzzi, den ich recht gut kenne, hat mir seine Einschätzung schon Mitte Januar mitgeteilt 
Ob Deinem werten Ehegatten von seinem Arbeitgeber eine über die steuerliche Sperrfrist hinausgehende Frist aufgebrummt wurde (Firmensperre, quasi im Innenverhältnis), weiß die Bank natürlich nicht, daher der einschränkende Hinweis.
Gruß
Christian
Besteuerung von ‚privaten Veräußerungsgeschäften‘
Hallo Marco,
gleich doppelten Dank für deine Antworten
Das mit der „Steuersperre“, das hilft mir schon mal weiter…
Greets,
Eva
Hi,
ergänzend zu meinem obigen Artikel: 12 Monate sind keine Steuersperre, sondern die sog. Spekulationsfrist. In der Tat müssen Gewinne aus sog. privaten Veräußerungsgeschäften (also nicht nur Aktien) versteuert werden, wenn zwischen An- und Verkauf weniger als 12 Monate liegen (ob genau 12 Monate oder 12 Monate und 1 Tag, weiß ich grad auch nicht, dürfte aber auch nicht relevant sein). Genauer: Nach dem neuen Halbeinkünfteverfahren muß lediglich die Hälfte dieser Gewinne versteuert werden. Allerdings auch nur dann, wenn diese einen Betrag von 512 Euro übersteigen (bzw. 1024 für Verheiratete).
Gruß
Christian
warum wendet er sich nicht an seine Firma ?..
… ist doch das neheliegendste ! Oder etwa doch nicht ?
friedrich