Hallo zusammen - wir fahren im August nach Alaska und Yukon, (Wohnmobil), und wollen auch kleinere Wanderungen machen.Was haltet Ihr von/bzw. wer hat Erfahrung mit: Der sog. Bärpeng, und / oder Bärspray (ist das Pfefferspray o. ä.?). wo gibt es diese Dinge dort jeweils zu kaufen? Welche anderen Möglichkeiten zur direkten Abwehr gibt es noch?
Gruß und danke
Fritz
Hallo Fritz!
Schon lustig die Frage!
Kauf Dir ein MG42! Das Ding wirkt!
gruß max
Ähm,
Hallo Fritz,
Hallo zusammen - wir fahren im August nach Alaska und Yukon,
(Wohnmobil), und wollen auch kleinere Wanderungen machen.Was
haltet Ihr von/bzw. wer hat Erfahrung mit: Der sog. Bärpeng,
und / oder Bärspray (ist das Pfefferspray o. ä.?). wo gibt es
diese Dinge dort jeweils zu kaufen? Welche anderen
Möglichkeiten zur direkten Abwehr gibt es noch?
Ich versuchs mal anderes herum - Von hinten durch die Brust ins Auge sozusagen.
Versuche die Tiere zu respektiern und zu achten. Dann passiert auch meistens nichts - Ihr seid um Gottes Willen NICHT eine der natürlichen Nahrungsquellen von Bären.
Informiere dich und beachte grundlegende Dinge wie z.B.
Natürlich gibt es Regeln über das Verhalten im Baer Country. Lebensmittel
im oder in der Nähe des Zeltes sind absolut tabu. Selbst Zahnpasta, Cremes und Kosmetika üben eine unwiderstehliche Anziehung aus. Die einzuhaltenden Entfernungen von 50 Yards zu einem Einzeltier bzw. 100 Yards zu einer Bärin mit Jungen sind begründet. Im stark besuchten Brooks Camp zum Beispiel wird darauf geachtet, daß der Sicherheitsabstand gewahrt wird.
aus:
http://www.jostimages.de/galerie/alaska_wildlife/bra…
Pfefferspray SOLL zwar auch wirken, genauso wie enges zusammenrücken, aber warum solche Einsätze erst provozieren.
Gruß
der Alex
Hallo Fritz
der w-w-w-Mitglied inxuna oder so ist im Moment auf einen Trail dort oben. Er meldet sich gelegentlich mit Reiseberichten im Plauderbrett. Falls Du seine email nicht hast bzw. nicht im Archiv findest frag mal Rolf oder khs.
Tschuess Marco.
wenn man vom Teufel tratscht…
Nachtrag:
der Typ heisst inuxina, die email findest Du gerade aktuell im Plauderbrett in seinem ‚Zwischenbericht:Tulita‘
Tschuess Marco.
Es gibt Hilfreiche und Blöde…tut mit leid, es so deutlich sagen zu müssen.
Den einen Dank, dem Anderen etwas mehr Grips.
Gruß Fritz
Hallo,
Euch muß klar sein, daß Ihr Euch in dem „natürlichen“ Lebensraum dieser Tiere bewegt und diesen zu respektieren habt. Dann wird Euch nichts passieren. Im Wohnmobil selbst ist es kein Thema, im Zelt kritischer!
Bei Wanderungen solltet Ihr Euch nichht „anschleichen“, sondern eher lärmend durch die Gegend wandern, die Tiere flüchten dann eher. Solltet Ihr Bären sehen (was eher nicht der Fall sein wird), dann macht Lärm und die Tiere verschwinden. Waffen jeglicher Art zu verwenden, auch Sprays, empfehle ich nicht.
Haltet die Regeln ein, die Euch die Parkranger mitgeben, dann ist es halb so wild. In bisher zehn Noramerikatrips haben wir erst einmal im Yellowstone einen Schwarzbär aus der Nähe erlebt; im Yosemite am Campingplatz einen um die Zelte streunen sehen; das war es.
Wir sind übrigens selbst mit Kleinkindern durchs Hinterland gewandert, allein deswegen flüchten wohl schon die Bären, da Kinder immer etwas lauter sind…
Have fun in Canada
Jedi
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Hallo - „jedirritter“- vor 2 Jahren habe ich bei Tok ein Wohnmobil gesehen, in dem ein Schwarzbär „aufgeräumt“ hatte.
Die „Bewohner“ hatten es des „Besuchs“ wegen, durchs Fenster verlassen! Die üblichen Verhaltensregeln nützen da wohl wenig. Und genau dahin zielte meine Frage. In den weniger besiedelten Gebieten schätze ich die „Bärengefahr“ auch als sehr gering ein. Man kann sich aus dem Weg gehen, und das klappt in aller Regel auch. Nur eben der o.e. Fall. Hier weiß allerdings - scheinbar - niemand einen guten Rat. Werde mich aber mal „drüben“ noch besser schlau machen.
Danke und Gruß - Fritz
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Die üblichen Verhaltensregeln nützen da wohl wenig.
Und genau dahin zielte meine Frage. In den weniger besiedelten
Gebieten schätze ich die „Bärengefahr“ auch als sehr gering
ein. Man kann sich aus dem Weg gehen, und das klappt in aller
Regel auch. Nur eben der o.e. Fall.
hi fritz,
ich weiß nicht, wieviel reiseerfahrung du in solchen oder
ähnlichen gegenden hast. ich kann zu bären nichts sagen, aber zu
anderem getier. darum geht es mir aber nicht.
mit ziemlicher sicherheit wird dir genau das passieren, worauf
du dich nicht hundertzwanzigprozentig vorbereitet hast.
wenn dir in der einöde der motor verreckt, kannst du aus dem
pfefferspray vielleicht noch ein nahrhaftes süppchen kochen.
wenn du angst vor einheimischer fauna hast, solltest du das
reiseziel vielleicht nochmal überdenken.
ich kann mir auch nicht vorstellen, daß du ernsthaft eine
pfefferspraydiskussion mit bären in betracht ziehst.
andrerseits - ich würde auch den berühmten ballermann6 nur mit
abgesägter schrotflinte aufsuchen…
sei mir nicht böse, aber ich vertrete die überzeugung, daß
gewisse risiken nicht planbar sind und man lieber mit offenen
sinnen durch die welt gehen sollte, anstatt vorher schon
sämtliche eventualitäten mit furchtfaktoren zu versehen.
wie gesagt: es kommt sowieso ganz anders.
gruß & gute reise,
frank
…es kann natürlich auch sein, daß auf dein Wohnmobil während der Fahrt ein Flugzeug stürzt…
Spaß beiseite; alle Eventualitäten kann man nie ausschließen! Dein Verhalten wird entscheidend sein! Absolut sicher geht nur, wer keine Bären mit den entsprechenden Düften anlockt und alles in den sogenannten „Bearboxes“ verstaut; auch Kosmetika!! Aber im Kühlschrank eines Womos sind die Dinge auch relativ geruchsneutral verstaut!
Auch dürft ihr keine Tüten von Lebensmittelgeschäften offen im Fahrzeug liegen lassen, die Bären kennen die mittlerweile als Solche!
Wenn ihr aber soviel Angst und Befürchtungen habt, empfehle ich euch, diese Tour doch lieber nicht zu machen! Ihr werdet nicht glücklich und nachts bei jedem Geräusch mit Panikanfällen heimgesucht zu werden ist auch nicht gerade erholend!
Aber wie schon gesagt; die Wahrscheinlichkeit, daß Etwas passieren wird, ist 1:1000 (oder noch geringer…)
Jedi
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Hallo Fritz,
Es gibt Hilfreiche und Blöde…tut mit leid, es so deutlich
sagen zu müssen.
Schade, es tut mir auch leid, dass Menschen welche sich überhaupt erst die Zeit und Mühe nehmen dir zu posten als blöde abgestempelt werden.
(Die Hilfreichen dann natürlich ausgenommen)
Reflektiere dann mal ein wenig über deine Fragestellung:
Zitat:" Was haltet Ihr von … : Der sog. Bärpeng, und / oder Bärspray" Zitat Ende
Ich denke GENAU auf diese Frage hast du sehr viele Antworten nebst sogar noch Alternativen bekommen.
Den einen Dank, dem Anderen etwas mehr Grips.
Achtung Spekulation:
…Was will der Fragesteller denn bloß mehr? Eventuell nur Antworten welche Ihm gerade in den Kram passen?
Fritz, lasse dir die Antworten doch noch einmal durch den Kopf gehen un urteile nicht so schnell.
Gruß
der Alex
Hallo Fritz
Ich war schon mal in Alaska und geb dir einfach mal die Tips, die man uns so gegeben hat, weiter
- Beim Wandern Krach (z. b. schlagendes Essgeschirr am Rucksack)machen, sodass der Bär nicht überrascht wird, und dich als Bedrohung ansieht.
- Lebensmittel nicht im oder in der Nähe des Zeltes aufbewahren.
- Abstand halten, vor allem bei Tieren mit Jungen (das gilt übrigens auch für Elche oder Caribus)
- Sollte ein Baär dich tatsächlich angreifen: Wegrennen, auf Baum klettern, im See davonschwimmen ist nicht, die Viecher sind schneller. Dann kommts darauf an, ob du ne Wumme dabei hast oder nicht. Haste ne Wumme, knall ihn ab. So hart es klingt, aber da gibt es nur ein ich oder er. Haste keine Wumme, leg dich auf den Boden und stell dich tot.
Im übrigen solltest du beherzigen, was die Einheimischen so von sich geben. Uns wurde von denen mal abgeraten, in dem Gebiet umher zu wandern, da kurz vorher ein Grizzly angeschossen wurde. Und die seien unberechenbar, hiess es.
Ansonsten schönen Urlaub
Tommy
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Hallo Tommy - Du hast in allen Teilen recht! Wir gehen zum wiederholten Male hin, und die „normalen“ Verhaltensregeln sind klar. Trotzdem kommt es - allerdings in seltenen Fällen - vor, daß es unliebsame und überraschende Begegnungen gibt. Und da wollten wir halt etwas mehr Sicherheit. Wumme ist wohl auf Grund der dortigen Waffengesetze nicht drin. Also hoffen wir weiter auf das Glück, das uns bisher keine solche Berührungen beschert hat.
Gruß Fritz
Hallo Fritz
Ich war schon mal in Alaska und geb dir einfach mal die Tips,
die man uns so gegeben hat, weiter
- Beim Wandern Krach (z. b. schlagendes Essgeschirr am
Rucksack)machen, sodass der Bär nicht überrascht wird, und
dich als Bedrohung ansieht.- Lebensmittel nicht im oder in der Nähe des Zeltes
aufbewahren.- Abstand halten, vor allem bei Tieren mit Jungen (das gilt
übrigens auch für Elche oder Caribus)- Sollte ein Baär dich tatsächlich angreifen: Wegrennen, auf
Baum klettern, im See davonschwimmen ist nicht, die Viecher
sind schneller. Dann kommts darauf an, ob du ne Wumme dabei
hast oder nicht. Haste ne Wumme, knall ihn ab. So hart es
klingt, aber da gibt es nur ein ich oder er. Haste keine
Wumme, leg dich auf den Boden und stell dich tot.
Im übrigen solltest du beherzigen, was die Einheimischen so
von sich geben. Uns wurde von denen mal abgeraten, in dem
Gebiet umher zu wandern, da kurz vorher ein Grizzly
angeschossen wurde. Und die seien unberechenbar, hiess es.Ansonsten schönen Urlaub
Tommy
Hallo Fritz,
ich habe jetzt nicht die tausendunddrei Ratschläge gelesen, die
unten aufgeführt sind. Ich möchte Dir nur weitergeben, was ich
von zwei zuverlässigen Leuten mit Erfahrung weiß:
der 1. ist mein Bruder und der war vor etlichen Jahren mit einem
Kumpel sieben Wochen 600 km zu Fuß unterwegs (Durchquerung der
Rocky Mountains von Ost nach West). Er hat zuvor viel von Leuten
gelesen, die dort in der gegend unterwegs waren. Davon sagte
einer: Feuer machen ist gut gegen Bären. Das fürchten sie. Der
andere sagte: Ja kein Feuer machen, denn die sind so schlau, das
sie wissen: Wo Feuer, da Mensch, da was zu fressen. Und dann
kommen sie. Einer sagte: Hund mitnehmen. Hunde fürchten sie. Eion
anderer: Ja keinen Hund. Denn den riechen sie. Und dann wissen
sie: Wo Hund, da Mensch, da was zu fressen. Und dann kommen sie.
Und so weiter.
Mein Bruder und sein Weggenose haten bereits am ersten Abend in
der Wildnis Bärenkontakt (Schwarzbär bis auf sechs Meter, auf
neun Meter noch Fotos). Sie schimpften ihn auf schwäbisch, auf
bayrisch – ohne Erfolg. Dann auf englisch. Auch kaum Erfolg. Dann
machten sie Krach mit Töpfen und Deckeln, dann trollte er sich
langsam.
Fakt scheint zu sein: Ein Bär ist ein wildes Tier und scheut den
Menschen. Normalerweise. Er ist aber auch ein Fresssack und sucht
ihn deshalb. Was eher nichts zu nützen scheint, sind alle Waffen
und Wäffelchen wie die genannten Sprays, Leichtgewehre usw. Damit
reizt man die Biester nur. Und nichts, wirklich nichts ist
schlimmer als ein wütender Bär!! Vielleicht noch einer, der Junge
führt oder einer, der Hunger hat.
2. Vor ein paar Wochen habe ich einen Kanadier aus Nova Scotia
getroffen. Der sagt: Bei einem Schwarzbär-Angriff nach dem ersten
Kontakt sich fallen lassen und sich tot stellen ist die einzige
Chance. Dann verliert er vielleicht das Interesse. Nicht dagegen
beim Braunbär und beim Grizzly: „You have to stand up and fight“,
sagte Gergory, „but you’ll loose anyway …“ Und er wird dich
fressen, meinte er.
Lass Dich aber nicht kirre machen, in der Regel wirst Du nicht
viel sehen. Am ehesten rund um einsame Campingplätze mit nicht
beseitigten Abfällen – halte Dich fern von denen!
Waidmannsheil!
Bolo
noch mein Senf dazu
Hi Fritz,
lange musste ich überlegen, dann ist er mir wieder eingefallen, der Witz:
Zwei Traveller unterhalten sich mit einem Ranger. Meint einer der Reisenden: Und, was haben Sie hier für Bären und was kann man dagegen tun?
Meint der Ranger: „Naja, wir haben Braunbären und Schwarzbären. Die Braunbären erkennen sie an ihrer Braunen Fellfärbung und bei Gefahr setzen Sie am besten Pfefferspray ein und hetzen die Hunde auf sie…“
Meint der zweite Traveller: „Und bei den Schwarzbären?“
Meint der Ranger: "Naja, die Schwarzbären erkennen Sie an der Leine im Maul und dem intensiven Pfeffergeruch…
Bye
Rolf
Eine Frage dazu:…
Welcher Bär springt eigentlich am höchsten?
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Der Bär von der Ulrike Mayfarth…
Und vor dem braucht man sich nicht zu fürchten…
SL
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Hallo Fritz !
Wenn Du 100 % etwas suchst was Dich killen kann, im Falle Du suchst ein Hilfsmittel gegen Baeren, kaufe das Spray !!!
Habe da meine persoenlichen Erfahrungen.
Da Du im August reisen moechtest, sende mir doch zwischen Mitte April und bevor Du kommst eine Anfrage ueber w-w-w.
Im Augenblick bin ich auf einer Winterexpedition und habe einen PC nur wenn ich mal auf einen Ort, mit Internet, treffe.
Deine Frage ist zu komplex als sie hier, im Brett, zu beantworten. Ich lebe seit ueber 10 Jahren in Alaskas und Canadas Wildnis und denke, da kann ich etwas helfen.
Bis bald,
Inuxina
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