heißt das nicht wirklich: „Der Würfel ist geworfen“?
Naja, aber auch Kriege „treten ein“.
Oder „kommen“ aussem Bush.
Und unser d e u t l i c h e s „Jain“/„Jein“ isscha modern und bezieht unmißverseßlich Stellung!
Dabei ist Oiropa geschichtlich hauptverantwortlich.
Findich.
moin, manni
Hi,
heißt das nicht wirklich: „Der Würfel ist geworfen“?
Ja, aber „alea“ hat eigentlich die Bedeutung „Würfelspiel“ - also ein Satz von mehreren Würfeln. Also ist die übliche Übersetzung „Die Würfel sind gefallen“ zumindest vom Plural her in Ordnung.
Gruß
Stefan
Dilda hat recht
heißt das nicht wirklich: „Der Würfel ist geworfen“?
Natürlich, aber mit Plural: „Die Würfel sind geworfen“.
Mit der Bedeutung ‚wie sie fallen und liegen werden‘ ist noch nicht 'raus, aber der Wurf ist nicht mehr rückgängig zu machen.
Mit freundlichen Grüßen
Alexander Berresheim
Ave Alexander
Dann wäre der Ausspruch also sinngleich mit dem Ruf des Croupiers:‚Les jeux sont faits‘?
Susette
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‚Les jeux sont faits‘?
Genau, Susette!
Die Einsätze sind gemacht und die Kugel rollt. Aber wer gewinnt, weiß man noch nicht.
Cäsar wollte ausdrücken: Ich habe es riskiert, jetzt wollen wir sehen, wie die Sache ausgeht!
Im griechischen Original, das Caesar gebrauchte, lautet der Spruch etwa: erüfteto kübos!
Vielleicht finde ich mal Zeit, es auch in griechischen Buchstaben nachzutragen.
Gruß Fritz
Dank an alle
Hallo, Loide,
ich zum Beispiel habe (manchmal) meinen Verstand komplett weg
g e w o r f e n. Und auch die Würfel fallen ja nicht wirklich - sie werden geworfen. Das Verflixte ist nur, daß sie nicht so fallen wie sie geworfen werden.
(Danke, für den Hinweis, Alexander und Fritz!)
Klar, ist das Leben eher Kommsal als Schicksal oder Holsal.
Quand-même on continue de jeter les feux…-
les feux sont jetés.
Ich verstehe (und auch das „Würfelspiel“ nun besser) so, daß ich mir jetzt eher ein Mikadospiel vorstelle: nicht die Lage
d e s e i n z e l n e n Stäbchens ist wichtig; und der Wurf stellt eine „interaktive“ („strategische“) Aufgabe.
Und der Spruch: „die Würfel sind g e f a l l e n“ ist eine (versteckte) Kapitulation vor dem „Schicksal“.
Man stelle sich nen Mikadospieler vor: „Tut mir leid, die Stäbchen sind gefallen!“
Der Würfelspruch wird bloß eigentlich nie angewendet, wenn etwas nur „vom Schicksal“ (=Zufall oderso, also nicht von der eigenen Verantwortung/Tat) abhängt.
Wieviele Würfel sind im Nahen Osten gefallen?
Da Oiropa (inklusive Rußland) den USA (und auch nicht wirklich Saddam) nicht Einhalt gebietet, ist v.a. Dschorsch UU gefallen - tief!
Und Gerhard? Mit seinen „Opfern bei Kindern, Frauen
u n d Männern“?
Erfinden wir endlich Waffen n u r gegen Kinder!
Spiele haben „Anfang“ und „Ende“. „Leben“ einglich auch? Oder, gabs schon unendlich viele unendlich lange „Leben“? (zB „Menschheiten“, „Welten“, „Erden“). Oder sind „wir“ die „Spitze der kosmischen Geschichte“?
Zurück zum Spaß+Spiel:
Gab es nich den Versuch zur Pluralbildung:
„Aleae jactae sund!“ ???
Da hat denn noch einer was schlecht verstanden, wa??!!!
Ich hab leider nur Minilatinum.
Was heißt eigentlich „gefallen“ auf latein?
Italienisch: „caduto“ (von cadere),
und „alea jacta est“ wäre wohl: „bussolott´è caduto“.
oder auch (im Plural): „i dadi son´ caduti/gettati“; also kurz „dadiduti“ oder „daditati“.
Dadada!
mino, manni
Hallo, Fritz.
Ich bin auch schon mal auf die Aussage gestoßen, J.C. habe wohl in Wirklichkeit gesagt „alea iacta est o“ und das hätte die Bedeutung „der Würfel möge fallen“.
Würde das passen?
fragt der Nichtlatriner
kw