Alexander der Große und Indien

Alexander der Große
hat ja, wie berichtet wurde, ein Weltreich errichtet, das bis zum antiken Persien und sogar Indien reichte.
Nur in Indien, wie in „Meyers Großes Wörterbuch“ zu lesen ist, mußte er nach einem Sieg über einen dortigen König Poros wegen einer Meuterei der Soldaten schließlich umkehren.
Weiß jemand, um was es bei dieser Meuterei ging?
Haben „Meutereien“ nicht immer einenen „gegebenen Anlaß“? So wie zB die Meuterei der Matrosen (danach wurden die Matrosen Köbis und Reichpietsch hingerichtet) in Kiel am Ende des 1ten Weltkrieges gegen sinnlose weitere Kriegsmanöver? Und warum waren diese „sinnlos“?
Sowieso kricht ja meist wenn etwas „schiefgeht“ der „einfache Mann“ und der Schwache die Schuld!
Und warum haben unter Hitler eigentlich die Truppen nicht gemeutert, zumindest, als sie nicht mehr dauernd siegreich waren?
Oder war der „20te Juli“ 1944 doch eine Meuterei? Dann aber nicht „der Truppe“, oder?
Soll ja auch gesagt haben „das deutsche Volk hat sich meiner nicht würdig erwiesen“, oder so ähnlich, der Hitler.
Also: warum die Meuterei der Truppen von Alexander „dem Großen“ am Ende des Feldzugs in Indien?
Vielleicht weiß auch jemand etwas über die damalige Rolle Chinas? Gab es auch Kontakte zwischen Griechenland und China?
Gibt es auch „Geschichten“ über diesen Feldzug Alexanders und seinen Armeen, vielleicht von einem „Homer“?
Und zum Schluß: hat man eigentlich schon herausgefunden, was und wer sich hinter „Homer“ verbirgt? Ein einzelner scheint er ja nicht gewesen zu sein!
Helft mir bitte mit näheren und weiteren Informationen, Leute, auch wenn ihr vielleicht nur „Ahnungen“ habt!
Und ich bitte um Vergebung, daß ich mit meinen Fragen so einen großen Kreis gezogen habe! Aber wenn das alles irgendwie zusammenhängt?!

lieber Krüsse, S©usi „Kweritus“

Hi!

Ob die Geschichte Alexanders des Großen mit den Widerständlern vom 20.Juli 1944 wirklich zusammenhängt? Ich weiß nicht.

Nur in Indien, wie in „Meyers Großes Wörterbuch“ zu lesen
ist, mußte er nach einem Sieg über einen dortigen König Poros
wegen einer Meuterei der Soldaten schließlich umkehren.
Weiß jemand, um was es bei dieser Meuterei ging?

Alexander war zu dem Zeitpunkt seit acht Jahren auf dem Marsch (334 bis 326 v.Chr.). Das einst griechisch-makedonisch geprägte Heer war durch permanentes Anwerben neuer Truppen längst persisch geworden - so fühlten sich die griechischen und makedonischen Soldaten in der Minderheit und als Fremde im eigenen Heer. Dazu kam, dass kein Ende abzusehen war. Hinter jedem Fluss, hinter jeder Bergkette tauchte immer wieder neues Land, tauchten neue Reiche auf, die Alexander erobern konnte (und wohl auch wollte). Die Griechen entfernten sich mit jedem Tag mehr und mehr aus dem Machtbereich ihrer eigenen Götter. Und - das darf man wohl auch getrost annehmen - haben die griechischen Soldaten den Luxus und das müßige Leben in den persischen Metropolen kennengelernt. Kurzum: die hatten einfach keine Lust mehr.

Haben „Meutereien“ nicht immer einenen „gegebenen Anlaß“? So
wie zB die Meuterei der Matrosen (danach wurden die Matrosen
Köbis und Reichpietsch hingerichtet) in Kiel am Ende des 1ten
Weltkrieges gegen sinnlose weitere Kriegsmanöver? Und warum
waren diese „sinnlos“?

Es erging der Befehl an die Kaiserliche Flotte, in See zu stechen und sich dem Feind zu stellen. Seit der Seeschlagt im Skagerrak (mit schweren Verlusten auf beiden Seiten) hatte es kein größeres Gefecht auf der Nordsee zwischen Briten und Deutsche gegeben. Sowohl Führung wie auch Matrosen wussten, dass weitere Gefechte nur zu einem Verheizen von Material und Personal führen würden. Deshalb weigerten sich die Matrosen, mit ihren Kriegsschiffen auszulaufen.

Und warum haben unter Hitler eigentlich die Truppen nicht
gemeutert, zumindest, als sie nicht mehr dauernd siegreich
waren?

Vermutlich aus zwei Gründen: Die Propagandamaschinerie arbeitete sehr effektiv. Der Krieg wurde zum Kulturkampf hochstilisiert (eine Niederlage wurde gleichgestellt mit dem völligen Untergang des deutschen Volkes), die Angst vor eine Kriegsgefangenschaft bei den Sowjets (viele Soldaten der Wehrmacht starben lieber, als nach Sibirien zu gehen). Vermutlich fühlten sich auch viele durch den Fahneneid auf die Person Hitler gebunden. Und am Ende ging es um die Verteidigung der Heimat (im Ersten Weltkrieg wurde bis auf wenige Ausnahmen nur außerhalb des Reichsgebietes gekämpft, im Zweiten Weltkrieg war klar, dass es bis zum Ende in Berlin weiterging).

Oder war der „20te Juli“ 1944 doch eine Meuterei? Dann aber
nicht „der Truppe“, oder?

Der „20.Juli 1944“ war - streng genommen - ein Putschversuch (Teile des Militärs versuchen, die Regierung zu beseitigen). Allerdings war dieses Unternehmen geprägt von Sorge um den Staat und das Volk, teilweise auch in Erkenntnis der Verbrechen, das das Regime begangen hat.

Vielleicht weiß auch jemand etwas über die damalige Rolle
Chinas? Gab es auch Kontakte zwischen Griechenland und China?

Alexander der Große war in Samarkand, und diese Stadt hatte damals Handelsbeziehungen nach China. Ob und was Alexander über China wusste … ???

Gibt es auch „Geschichten“ über diesen Feldzug Alexanders und
seinen Armeen, vielleicht von einem „Homer“?

Es gibt jede Menge Romane über Alexander. Ob es einen mitreisenden Chronisten gab … ???

Und zum Schluß: hat man eigentlich schon herausgefunden, was
und wer sich hinter „Homer“ verbirgt? Ein einzelner scheint er
ja nicht gewesen zu sein!

Hupps… Das ist mir neu.
Die Philologen waren lange Zeit der Auffassung, Homer sei eine fiktive Person, doch mittlerweile geht man davon aus, das Homer im 8.Jahrhundert v.Chr. wirklich gelebt hat.
Hast du anderslautende Quellen?

Grüße
Heinrich

Hallo !

Seine Leute hatten die Schnauze voll !!

Aus einem Geschichtsbuch :

„Die Hufe der unbeschlagenen Pferde sind abgelaufen, die Rüstungen der Söldner rosten, die Schwerter sind schartig, die Männer müde und die Herzen schwach.
Je weiter sich das Heer von Besitz und Luxus und dem Wohlleben Mesopotamiens entfernte, um so stärker schwoll die Sehnsucht nach Heimkehr“.

Gruß Max

Die homerische Frage
Hallo, Ihr beiden,

wer war Homer? Die Frage stellt sich seit der Antike. Inzwischen gibt es die auch Auffassung, dass es so etwas wie eine homerische Schule gab. Ähnlich wie Rembrand, der ja auch nicht alles gemalt hat, was ihm später zugeschrieben wurde.

Die philologischen Unterschiede zwischem Illias und Odyssee erkennt sogar ein einigermaßen guter Griechischschüler auf der Schule.

Gruß,
Andreas

Hupps… Das ist mir neu.
Die Philologen waren lange Zeit der Auffassung, Homer sei eine
fiktive Person, doch mittlerweile geht man davon aus, das
Homer im 8.Jahrhundert v.Chr. wirklich gelebt hat.
Hast du anderslautende Quellen?

Grüße
Heinrich

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