nachdem ich den „Grafen von Monte Christo“ gelesen habe, war ich begeistert von der abenteuerlichen Romantik dieses Schriftstellers. „Die Drei Musketiere“ schlugen mit ihren Säbeln in die gleiche Kerbe und nun frag ich mich, was hat der Kerl noch geschrieben. Leider bin ich etwas verwirrt, weil unter seinem Namen anscheinend sehr viele veröffentlicht wurden, und etliche davon auch sein Filius geschrieben haben soll.
Meine Frage…welche Bücher hat ER noch geschrieben, und vor allem, gibt es einen Art Fortsetzung von den Musketieren oder hat man mir da einen Bären aufgebunden??
Alexandre Dumas - pere e fils
Die bekanntesten Romane des Vaters (1802-1870) sind die von Dir genannten, Le trois mousquetaires und Le Comte de Monte Christo. Außerdem findet man noch Le Collier de la reine (Das Halsband der Königin) oder Ascanio.
Die Romane des Sohnes (1824-1895): La Dame aux camelias (Die Kameliendame), Le Demimonde (Die Halbwelt) und Le fils naturel (Der natürliche = uneheliche Sohn)
Hallo!
Der Ältere : „Heinrich III und sein Hof“; „Antony“; „Die Königin Margot“; „Erinnerungen eines Fechtmeisters“; Reiseberichte, z. B. „Reise durch Rußland“.
Gruß Werner
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Die erste Fortsetzung von „Die drei Musketiere“ heißt „20 Jahre später“ und die zweite heißt „10 Jahre später“ (Titel können etwas anders sein, da ich die Bücher nicht auf deutsch gelesen habe).
Emanuel
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Nicht ganz richtig…
Hi, nur mal als Info (damit nichts Falsches hängenbleibt):
Säbel sind lange, gekrümmte Reiterwaffen. Die Musketiere benutzten Degen (die sind lang und schmal). Das heißt, eigentlich benutzten Musketiere natürlich - wie der Name bereits vermuten läßt - Musketen (Vorläufer der Pistole, mußten noch gestopft werden); aber nicht bei Dumas. Kann sich halt jeder mal irren
Allein gegen alle, oder wie war das?
Ciao
Uwe
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soweit mir bekannt ist, gibt es von „Die drei Musketiere“ zwei Fortsetzungen.
Die eine heißt in der mir bekannten Ausgabe „Zwanzig Jahre danach“, die zweite „Der Vicomte de Bragelonne“.
Beide Fortsetzungen erschienen vor weniger als zehn Jahren in jeweils 2 Bänden (ungekürzte Neuübertragungen) in einer speziellen Taschenbuchreihe beim S. Fischer Verlag.
Auch „Die drei Musketiere“ konnte man dort in ungekürzter Neuübertragung erstehen.
Falls Du nähere Angaben zu den Büchern brauchst, mailde Dich bei mir - ich habe sie im Regal stehen.
Hi, nur mal als Info (damit nichts Falsches hängenbleibt):
Säbel sind lange, gekrümmte Reiterwaffen. Die Musketiere
benutzten Degen (die sind lang und schmal). Das heißt,
eigentlich benutzten Musketiere natürlich - wie der Name
bereits vermuten läßt - Musketen (Vorläufer der Pistole,
mußten noch gestopft werden); aber nicht bei Dumas. Kann sich
halt jeder mal irren
Dein Text fordert " Revanche". Wenn man anderen Leute einen
Fehler nachweist, sollte man möglichst eigene - noch dazu aus der
gleichen Thematik- vermeiden. Säbel sind zwar krumm, aber weder unbedingt lang noch immer Reiterwaffen ( Infanteriesäbel des 18.Jh). Peinlich finde ich allerdings den Musketen- Exkurs: Weder
sind Musketen Vorläufer der Pistolen, noch besteht ein obiger Kausalzusammenhang bezüglich der Ladetechnik.
Musketen sind Vorderladergewehre des 16.-19.Jh. Pistolen sind Handfeuerwaffen mit kürzerem Lauf. Auftreten ( von Vorformen abgesehen) vom 16. Jh. bis heute.Vorderlader oder modernste Magazinwaffe. ( Revolver: s.d.)
In der Hoffnung, jetzt als fürchterlicher Kloogschieter betitelt zu werden, wünsche ich schöne Träume. Björn
Touché
Hi Björn,
Säbel wurden ursprünglich als Reiterwaffen kozipiert. Daß später einige unwissende Herrscher auch Fußtruppen damit ausstatteten, war eigentlich zu erwarten.
Zu meinem Vergleich Musketen/Pistolen: Natürlich gibt es wesentliche Unterschiede (sonst wären es ja nicht die Vorläufer, sondern die gleichen Waffen) und ich habe mich bewußt etwas laienhaft ausgedrückt (soll ja auch jemand verstehen, gelle?). Aber meiner bescheidenen Meinung nach hätte es keine Pistolen ohne „Musketentechnologie“ gegeben, da beide mit Schwarz-/Schießpulver betrieben werden und man die Erfahrungen für unsere „modernen“ Faustfeuerwaffen nutzen konnte. Ohne Pferdewagen hätte es auch nie Automobile gegeben. Oder?
Ciao
Uwe
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Und wenn ich auch noch meinen senf dazugeben darf, im heutigen Sportfechten sind die Säbel weder krumm noch lang (jedenfalls nicht extrem länger als die anderen waffen) und auf pferden werden sie schon gar nicht benützt (wär aber vielleicht mal ein netter turniergag).