Hallo,
ich habe da eine Frage aufm Tisch liegen, welche ich nicht beantworten kann!
ALG 2 Empfänger soll für unbestimmte Zeit jeden Morgen zu 8:00 Uhr an einer Maßnahme teilnehmen, welche darin besteht, sich einer Gruppe die Tageszeitung zu schnappen und Arbeitsangebote auszusuchen.
Jene dann von dort aus nachaquiriert!
- Muss er dem wirklich nachgehen?
- Er ist alles andere als jene welche sich dort Morgens einfinden (soll nicht beleidigend sein aber Ihr wisst was ich meine).
- Er ist 35 Jahre und hat im Personalmanagement gearbeitet, weiss also wie Bewerbungen geschrieben werden etc.
- Er verbringt tählich die Vormittage damit, sich ins Auto zu setzen um in den umliegenden Orten der Firmen direkt vorzusprechen.
Meine Frage, wie könnt Ihr mir und somit ich Ihm helfen???
Ich danke euch im voraus
hi,
- Muss er dem wirklich nachgehen?
- Er ist alles andere als jene welche sich dort Morgens
einfinden (soll nicht beleidigend sein aber Ihr wisst was ich
meine).
ich weiß wirklich nicht was du meinst!
- Er ist 35 Jahre und hat im Personalmanagement gearbeitet,
weiss also wie Bewerbungen geschrieben werden etc.
dann ist der knabe ganz schon selbstbewusst und voreingenommen
von seinen bewerbungen, oder?
wenn er in dem alter sooo lange keinen job findet, kann es
vielleicht an der falschen strategie liegen. was meinst du?
m.e. ist es schon komisch, daß er keinen job findet wenn er
so dahinter ist.
- Er verbringt tählich die Vormittage damit, sich ins Auto zu
setzen um in den umliegenden Orten der Firmen direkt
vorzusprechen.
er soll an der maßnahme teilnehmen, vielleicht bringts was.
cu
alex
Hallo!
ALG 2 Empfänger soll für unbestimmte Zeit jeden Morgen zu 8:00
Uhr an einer Maßnahme teilnehmen, welche darin besteht, sich
einer Gruppe die Tageszeitung zu schnappen und Arbeitsangebote
auszusuchen.
Jene dann von dort aus nachaquiriert!
- Muss er dem wirklich nachgehen?
Ja, wenn er nicht mit Kürzungen rechnen will, muss er sich dies leider „antun“.
- Er ist alles andere als jene welche sich dort Morgens
einfinden (soll nicht beleidigend sein aber Ihr wisst was ich
meine).
Er könnte bei seinem Berater beim Amt sagen, dass er zwar schon bereit wäre, an einer Maßnahme teilzunehmen, aber dass diese auch schon passen sollte. Ich arbeite selber als Soz.Päd. bei einem Träger und weiß daher, dass viele Teilnehmer, die vernünftig mit ihren BeraterInnen sprechen, passendere Maßnahmen bekommen. Von vornherein zu sagen, dass die Maßnahme fürn A… ist, oder sich gegen jegliche Maßnahme wehren, bringt im Endeffekt nichts.
- Er ist 35 Jahre und hat im Personalmanagement gearbeitet,
weiss also wie Bewerbungen geschrieben werden etc.
Bewerbungsschreiben gehört in jede Maßnahme dieser Art. Ist halt Vorschrift.
- Er verbringt tählich die Vormittage damit, sich ins Auto zu
setzen um in den umliegenden Orten der Firmen direkt
vorzusprechen.
Als Tipp kann ich geben, sich mit dem Soz.Päd. vor Ort (also bei dem Träger) gut verstehen. Wenn dies nämlich ein guter/eine gute ist, hat er/sie auch gute Kontakte zu Firmen.
Was mich wundert ist, dass die Maßnahme für unbestimmte Zeit sein soll. Das habe ich bisher nicht gehört.
Ich würde ein Gespräch mit meinem Arbeitsberater suchen, ihm/ihr die Sachlage schildern und nach einer anderen Lösung suchen. Es gibt unterschiedlichste Arten von Maßnahmen. Vielleicht ist eine dabei (in dem PC vom Arbeitsberater), mit der er was anfangen kann (spontan fällt mir jetzt nur Wirtschaftsenglisch ein…).
MfG
LaOnda