Hallo Leute!
Bekannte von mir - alte Leutchen, die als Gastarbeiter 40 Jahre lang in Deutschland gearbeitet haben, er Rentner, sie nicht mehr vermittelbar, sind aus Kostengründen am 1.3. von München Stadt ins Münchener Umland gezogen.
Als sie sich bei Ihrem Bearbeiter (ARGE Stadt München) melden wollten, um die neue Adresse bekannt zu geben und um weitere Infos zu bekommen, hat der Bearbeiter sie praktisch aus dem Büro geschmissen, mit der Frage was sie denn wollten und dass er keine Zeit hat.
Völlig verschüchtert und sprachlich auch nicht besonders gewandt, haben sie sich „verpieselt“ und trauten sich auch nicht mehr hin - traurig aber wahr!
Jetzt hat der Sohn die ganze Sache in Angriff genommen und ist mit seinen Eltern am 1.6. wieder hin. Der Bearbeiter hat sie wieder rausgeschmissen und nur dadurch, dass der Sohn sich an den Vorgesetzten des Bearbeiters gewandt hat, erhielten sie überhaupt einen Termin. Jetzt drohte der Beamte den Leuten, dass sie das Geld ja ungesetztlicherweise kassiert haben und sie alles zurücküberweisen müssen. Außerdem wollte er ihnen noch nicht mal sagen, welche Stelle für sie jetzt zuständig ist, dass hat ihnen netterweise der Kollege des Bearbeiters gesagt.
Jetzt kommts noch besser: In den letzten zwei Monaten haben sie überhaupt kein Geld bekommen, weil nur der Ehemann als Kontoinhaber geführt wurde und es nach einem neuen Bankengesetz nicht mehr möglich ist, dass die Bank das Geld gutschreibt, wenn der Überweisungs-Adressat und der Kontoinhaber nicht übereinstimmen. Leider hielt die Bank es nicht für nötig, die Leute darüber zu informieren.
Nach einem Termin bei der ARGE München Land haben sie nun festgestellt, dass die arme Frau aber nur Anspruch auf ALG II ab Antragstellung, d.h. ab 1.6.05.
Gibt es eine Lösung für die beiden, dass sie doch noch das Geld für den Zeitraum vom 1.3. - 1.6. bekommen?
Vielen Dank für eine rasche und präzise Antwort!
Irena