Alg II oder Arbeitmachtfrei

Gleicher Zynismus. Hat mit Menschenwürde nichts zu tun. Soweit meine Meinung zu dem sich neuerdings politische Klasse nennenden Verein in der nicht von der Bevölkerung gewählten Hauptstadt.
Anscheinend brauchts wieder Schuldige und wer eignet sich da besser, als die, die sich nicht wehren können.

MOD: falsches Brett?
Hallo Jürgen,

ich kann den Bezug zu „Religion & Ethik“ nicht finden.

Gruss Harald

Hallo Harald,

  1. Sozialethik, Arbeitsethik

  2. Religion: = hier wird meine Sache verhandelt (stammt vom evangelischen Kirchentag)

ergo: wo bleibt deine Kompetenz, dieses Forum zu moderieren, lieber Harald?

Hallo Jürgen,

ich kann den Bezug zu „Religion & Ethik“ nicht finden.

Gruss Harald

Du bist ja ein ganz ein netter Zeitgenosse… owT

ergo: wo bleibt deine Kompetenz, dieses Forum zu moderieren,
lieber Harald?

owT

Hallo Jürgen!

Abgesehen davon, daß Dein Ausgangsposting nichts mit der Überschrift zu tun hat, scheint es überhaupt sinnfrei zu sein. Wenn Du an Stelle hingeworfener Wortbrocken in vager Andeutungswolke mit einfachen ganzen Sätzen auf den Punkt kommst, gibts die Chance einer Diskussion. Ansonsten gibts weiter unten in der Brettliste eine Rätselecke.

Ich möchte auf diesem Niveau nicht verstehen, weil ich den Verdacht haßerfüllter Parallelen bar jeder Sachlichkeit hege.

Gruß
Wolfgang

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Anscheinend brauchts wieder Schuldige und wer eignet sich da
besser, als die, die sich nicht wehren können.

Wer gibt Politikern die Macht, über Schicksale zu entscheiden?
Wer gibt Managern die Macht, Arbeitsplätze zu vernichten?

Hallo Wolfgang,

das Ausgangsposting ist „meine Sache“. Wer nicht jemals in dieser Zwickmühle selbst gesessen hat, kann es wohl nicht nachvollziehen. Wenn man einmal langzeitarbeitslos ist oder Sozialhilfeempfänger bedeutet das für viele lebenslänglich keine Kohle, kein Urlaub. Die Sozialpolitik der aktuellen Regierung hat im Grunde nur Gelder gestrichen ohne zusätzlich zu fördern. Der Zynismus liegt darin, das man den Leuten etwas wegnimmt, um sie angeblich zu „aktivieren“. In Wirklichkeit werden sie nur weiter nach unten gedrückt.

Mit Haß hat das, zumindest von meiner Seite, nichts zu tun. Es wird allerdings beim nächsten Wahltermin eine Rolle spielen und beim übernächsten und beim …

Ich hoffe, das hat die Sache etwas erklärt, für die in kapitalistischer Seligkeit lebenden.

Gruß, Jürgen

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Zumindest werde ich nicht persönlich … owT
Re: Du bist ja ein ganz ein netter Zeitgenosse…

Ethischer Anspruch auf materielle Güter
Hallo Jürgen,

Wer nicht jemals in
dieser Zwickmühle selbst gesessen hat, kann es wohl nicht
nachvollziehen. Wenn man einmal langzeitarbeitslos ist oder
Sozialhilfeempfänger bedeutet das für viele lebenslänglich
keine Kohle, kein Urlaub.

Probieren wir es mal von der religiösen Seite.

1. Tim 6:7-8:
7 Denn wir haben nichts in die Welt hineingebracht, und wir können auch nichts mit hinaustragen. 8 Wenn wir also Lebensunterhalt und Bedeckung haben, werden wir mit diesen Dingen zufrieden sein.
Weiterhin fordert die Bibel auf hart für seinen Lebensunterhalt zu arbeiten.

In unsere komplexen Welt, wo unselbständige Arbeitsplätze begrenzt sind und selbständige Arbeit mit finanziellen Risiken verbunden sind, ist es häufig schwierig seinen Lebensunterhalt selber zu bestreiten.
Der Staat hilft hier sinnvollerweise nach, und das nicht ganz uneigennützig.
Er bezahlt die Wohnung und gibt ausreichend Geld für Nahrung, Kleidung und Verbrauchsartikel des Alltags. Erfahrungsgemäß gelingt auch die Anschaffung von Möbeln oder Unterhaltungselektronik.
Kurzum auch ein ALHII-Empfänger hat den notwendigen Lebensunterhalt auch ohne hart arbeiten zu müssen. Das ist mehr als viele Menschen auf diesen Planeten haben und abgesehen von superreichen Öl-Staaten lebt ein langzeitarbeitsloser vermögensloser Mensch in keinem Land im gleichen Wohlstand, wie die arbeitende Bevölkerung.

Es geht in deiner Fragestellung nicht um verhungende Menschen in unserem Land, die in kalten gammeligen Barracken und Lumpen gekleidet verotten. Dies wäre ethisch nicht tragbar.
Die ersten Chrisstenversammlungen waren in diesem sozial tätig und haben die Armen unterstützt. Inbesondere mittellose Witwen wurden gespeist. Was nicht passierte, war die gleichmäßige Verteilung aller Besitztümer auf alle, so dass alle gleich vermögend war.

Wenn du schreibst „keine Kohle, kein Urlaub“, was meinst du dann?
Urlaubsreisen in fremde Länder (auch ALHII können in Abstimmung mit dem Arbeitsamt urlaub machen)?
Geld fürs Ausgehen, Parties und Restaurantbesuche?
Bessere (teurere) Lebensmittel und neue Möbel?
Geld für ein Auto?
Geld für Hobbies und Genußmittel?
Geld für modische Klamotten?

Alles Dinge, die jeder von uns zu schätzen weiss,…
Aber gibt es einen ethischen Anspruch darauf?
Ich wüsste nicht, wie er sich begründen lässt.

Gruß
Carlos

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Alles Dinge, die jeder von uns zu schätzen weiss,…
Aber gibt es einen ethischen Anspruch darauf?
Ich wüsste nicht, wie er sich begründen lässt.

Einen Versuch wert wäre:

Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen (Marx)

oder auch:

Der einzige Maßstab für Richtig und Falsch ist das größte Glück der gößten Zahl (Bentham)

oder …

Das ist gar nicht persönlich…
…den MOD von der Seite anzumachen

ergo: wo bleibt deine Kompetenz, dieses Forum zu moderieren, lieber Harald?

Chris

Hallo Jürgen,

das Ausgangsposting ist „meine Sache“.

ich zitiere:
Soweit meine Meinung zu dem sich neuerdings politische Klasse nennenden Verein in der nicht von der Bevölkerung gewählten Hauptstadt.

Das ist für mich eindeutig ein politisches Thema.

Die Sozialpolitik der aktuellen
Regierung hat im Grunde nur Gelder gestrichen ohne zusätzlich
zu fördern.

Mit Haß hat das, zumindest von meiner Seite, nichts zu tun. Es
wird allerdings beim nächsten Wahltermin eine Rolle spielen
und beim übernächsten und beim …

Und auch hier sehe ich ausschließlich politische Aspekte.

Somit bleibe ich bei meiner Meinung, dass Du im falschen Brett bist.
Wäre Dein Problem hier richtig, hätte es sicher ein größeres Echo gegeben.

Gruss Harald

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