Hallo.
Angenommen wir haben folgenden Fall:
Ein 26 Jähriger Mann ist ALG II Empfänger (zusätzlich wird ein „Eurojob“ für 30std/Woche gemacht) und hat noch keine Abgeschlossene Ausbildung.
Eine Ausbildung (Handwerk) wurde zwar in der Jugend gemacht, es scheiterte aber an Handwerklicher Unfähgkeit (Praktische Prüfung wurde auch wiederholt doch erfolglos). Die Theorie wurde damals mit „sehr gut“ bestanden.
Nach der Ausbildung arbeitete er in einer Fabrik (keine Leiharbeit) bzw leistete Freiwillig verlängerten Wehrdienst.
Nun kam er (endlich) zu dem Schluss das ein Weiterkommen nicht mehr möglich ist und ohne Berufsausbilung nur ALG II, Leiharbeit und Helfertätigkeiten in Frage kommen, welches auf lange Sicht natürlich nicht in Frage kommen darf.
Die Person hat seine Sachbearbeiterin bei der Arge angeschrieben und um ein Gespräch mit dem Inhalt „Aus- und Weiterbildung“ gebeten; der Termin ist in knapp 2 Wochen.
Die Person interessiert sich für den Kaufmännischen Bereich. (Mittlere Reife ist vorhanden)
Alternativen dazu hat er sich auch schon Überlegt.
Lediglich eine Handwerksausbildung soll es nicht sein da sich die Person dazu als Ungeeignet ansieht und fürchtet wieder nur den Theoretischen Teil zu bestehen bzw als „schlechter“ Geselle keine Arbeit zu finden.
Soviel mal zur Vorgeschichte.
Welche Möglichkeiten hat die Person nun?
Was kann sie bei der Sachbearbeiterin noch Ansprechen?
Welche Förderungen würde die Arge (bzw der Staat allgemein) grundsätzlich jemandem bieten der in dieser Situation lieber noch einmal neu Anfangen will anstatt die restlichen 40 Jahre als „Helfer“ zu arbeiten?
Bin für Tipps und Hinweise dankbar.