Bei Anrufen bei der Agentur landet man immer beim sog. Service-Center, keine Chance, zu den Mitarbeitern vorzudringen. Diese versprechen einen Rückruf des entsprechenden Sachbearbeiters innerhalb von 48 Std. Dies geschieht nicht, man ruft wieder an, wieder Service-Center etc. So vergehen Tage und Wochen ohne dass man sein Problem bearbeitet sieht.
Wo kommt man da weiter? An welche Stelle kann ich mich wie wenden, damit sich jemand darum kümmert?
Der Fall ist übrigens der, dass ein Mitarbeiter der Leistungsabteilung einfach so festgestellt hat, dass ich einen 400-Euro-Job habe (was nicht stimmt), der bei der Berechnung angerechnet werden muss (was theoretisch stimmen würde, wenn es so wäre) und prophylaktisch die Summe vom Alg abgezogen hat, so dass jetzt 235 Euro weniger gezahlt werden. Wie gesagt, ohne jegliche Grundlage!
Ich hoffe, mein Ton liegt nicht daneben, aber ich bin echt wütend.
Hallo,
was hindert Dich daran, morgen persönlich bei Deinem Sachbearbeiter vorzusprechen?
Gruß
=^…^=
PS: Beachte bitte FAQ:1129
Hallo Mietze
Hallo,
was hindert Dich daran, morgen persönlich bei Deinem
Sachbearbeiter vorzusprechen?
wenn die dort keine Notfallsprechstunde haben, reagieren die SBs in der Regel total genervt, wenn man deren Tagesfahrplan so mir nichts dir nichts über den Haufen wirft, erst recht am Montag. Da ist äusserste Vorsicht angesagt 
Gruß
ebenso
=^…^=
Wallflower
PS: Beachte bitte FAQ:1129
Hallo Mauerblümchen,
na, dann eben am Dienstag… ;o)
Dabei fällt mir gerade ein: Müsste auf dem Schreiben, welches die Kürzung verkündet, nicht eine Durchwahl des Sachbearbeietrs zu finden sein?
Beste Grüße
=^…^=
Sorry,
aber geht heute alles nur noch über die Hotline.
Die Zeiten sind mit der Rationalisierung bei diesen Behörden vorbei.
Mfg
nutzlos
Hallo,
wie kann man nur Vorschlagen MÜNDLICH auf eine Kürzung zu reagieren???!!!
Sollte ungerechtfertigterweise gekürzt worden sein (hierzu fehlen hier Informationen) dann bitte sofort einen Widerspruch schreiben und insofern eine Anmeldung vorhanden ist Montag morgen dort abgeben und auf einer eigenen Kopie den Empfang quittieren lassen! (wichtig!!)
@Kamikazekatze
nein, auf den Bescheiden steht meist die Hotline Nummer.
Generell gilt, reden kann man viel nur schriftliches ist wahres.
Und das von beiden Seiten.
Gruß K.
Hallo Mietze
Hallo Mauerblümchen,
na, dann eben am Dienstag… ;o)
Dabei fällt mir gerade ein: Müsste auf dem Schreiben, welches
die Kürzung verkündet, nicht eine Durchwahl des
Sachbearbeietrs zu finden sein?
an einen SB kommt man überhaupt nicht telefonisch ran, die Zeiten sind lange vorbei:smile: aber es müsste zumindest die Widerspruchsbelehrung auf dem Bescheid stehen. Das is aber eine ziemlich langwierige Angelegenheit,wenn man diesen Weg wählen sollte
Beste Grüße
=^…^=
Wallflower
Namen, Datum, Unterschrift
Hallo
Sollte ungerechtfertigterweise gekürzt worden sein (hierzu fehlen hier Informationen) dann bitte sofort einen Widerspruch schreiben und insofern eine Anmeldung vorhanden ist Montag morgen dort abgeben und auf einer eigenen Kopie den Empfang quittieren lassen! (wichtig!!)
Und zwar mit
NAMEN (Vor- und Zuname, leserlich)
DATUM
Text: „Brief von … an … erhalten“ o. ä. und
UNTERSCHRIFT
So wie ein Einschreiben von der Post.
Viele Grüße
Das muss aber unbedingt gemacht werden
Hallo
es müsste zumindest die Widerspruchsbelehrung auf dem Bescheid stehen. Das is aber eine ziemlich langwierige Angelegenheit,wenn man diesen Weg wählen sollte
Langwierig oder nicht, das muss gemacht werden, weil bei allen anderen Maßnahmen irgendwann der Termin verstrichen ist, wo man noch REchtsmittel einlegen kann. Beim SB vorsprechen kann man ja zusätzlich.
Viele Grüße
Klingt ja sehr unsolide
Hallo
Wegen der sowohl telefonischen als auch persönlichen Unerreichbarkeit dieser Behörde würde ich mal eine Dienstaufsichtsbeschwerde bei der übergeordneten Behörde (Landesarbeitsamt) in Erwägung ziehen.
Es muss doch ein zuständiger Sachbearbeiter auf einem Brief genannt werden, und auch eine Telefonnummer.
Wenn das nicht mehr muss, dann verliere ich aber langsam den Glauben an unseren Rechtsstaat. Du könntest mal bei ‚Kommunalpolitik‘ fragen, ob das was du beschreibst, bei einer Behörde zulässig ist. Ich glaube, da gibt es Leute, die sowas wissen.
Ich hätte noch nicht mal eine Idee, in welchem Gesetz diese Dinge geregelt sein könnten. Verwaltungsgesetz vielleicht?
Viele Grüße
Sorry,
wer einen Widerspruch mündlich über die Hotline macht, kann es gleich sein lassen. Das hat immer schriftlich zu erfolgen, schon wegen der Beweisbarkeit
Sorry,
aber geht heute alles nur noch über die Hotline.
falsch
Die Zeiten sind mit der Rationalisierung bei diesen Behörden
vorbei.Mfg
nutzlos
Wallflower
Muss nicht. In der Regel sind die Bescheide ohne Unterschrift und ohne Ansprechpartner. Beschwerden werden auch über den Servie-Center weitergeleitet. Oder eben auch nicht.
Wie ich grad erfahren habe, sind sie nicht mal zu einem Rückruf verpflichtet.
Danke!
Hallo,
ich erlaube mir folgende Korrektur:
wer einen Widerspruch mündlich über die Hotline macht, kann es
gleich sein lassen. Das hat immer schriftlich
oder zur Niederschrift
zu erfolgen,
schon wegen der Beweisbarkeit
Viele Grüße!
ist ne Niederschrift was anderes als schriftlich??
Hallo,
Wegen der sowohl telefonischen als auch persönlichen
Unerreichbarkeit dieser Behörde würde ich mal eine
Dienstaufsichtsbeschwerde bei der übergeordneten Behörde
(Landesarbeitsamt) in Erwägung ziehen.
Dienstaufsichtsbeschwerden legt man wegen des (vermeintlichen) Fehlverhaltens einer (Amts-)Person ein. Einschlägig wäre hier allenfalls eine Petition - aber ich wüsste nicht, worauf diese zielen sollte…
- ist die Behörde telefonisch erreichbar (Service-Center).
- ist die Behörde auch persönlich erreichbar. Dass hier nicht für jeden Bürger ein Ansprechpartner immer nach einem 10-Minuten-Fußweg erreichbar ist, sollte wohl nachvollziehbar sein…
Es muss doch ein zuständiger Sachbearbeiter auf einem Brief
genannt werden, und auch eine Telefonnummer.
Im Normalfall ist der Sachbearbeiter angeführt. Falls nicht, weiß man aber doch zumindest, welche Behörde der Ansprechpartner ist.
Auch die Telefonnummer ist standardmäßig angegeben (Service-Center!). Falls nicht, gibt es noch das gute alte Telefonbuch oder auch das Internet.
Vielleicht auch noch etwas zum allgemeinen Verständnis:
Einige können sich wahrscheinlich nicht vorstellen, wie viele Anrufe und Poststücke täglich in den Agenturen und Argen auflaufen. Wenn die Sachbearbeiter nun die Funktionen des Service-Centers übernehmen müssten, würde dies einen erheblichen Teil der Arbeitszeit ausmachen. Folge: Noch längere Bearbeitungszeiten und noch weniger Qualität. Da es bei diesen beiden Punkten sowieso schon sehr viel Jammerei gibt, ist es wohl besser, wenn alles über einen Kanal gebündelt wird.
Viele Grüße!
ist ne Niederschrift was anderes als schriftlich??
Ja, der Widerspruch wird vom Widerspruchsführer vor Ort mündlich eingelegt und von einem Behördenmitarbeiter aufgeschrieben.
Beispiele aus der Praxis:
Analphabeten
Menschen mit Behinderung
Menschen, denen dieser Weg so lieber ist