Hi,
Beschwerden kann man gerne an den Sachbearbeiter, seinen Vorgesetzten, den Sachgebietsleiter oder wahlweise an den Behördenleiter =Vorsteher richten. Genügt dies nicht, kann man sich auch an die Oberfinanzdirektion wenden.
Die Zeit, die der Sachbearbeiter für die Beantwortung der Beschwerde bzw. den Bericht an die vorgesetzte Behörde dann verwendet, steht nicht mehr für irgendwelche Steuerbescheide zur Verfügung.
ganz so kann man das nicht stehen lassen. Gewerbetreibende
(deswegen auch die Umsatzsteuer) die aus einer Ich-AG heraus
ein Gewerbe betreiben und sich finanziell gerade so
durchhangeln müssen, müssen schließlich auch sehen wo sie
bleiben.
Für Umsatzsteuer wird bei neugegründeten Betrieben monatliche Voranmeldungen verlangt. Warum wurden diese nicht ordentlich abgegeben, so dass sich gar keine oder nur eine kleine Differenz in der Jahreserklärung ergibt?
Ein Betrieb, der sich „finanziell gerade so durchhangelt“ wird mit Verlust oder geringem Gewinn abschließen. Dafür fällt keine Einkommensteuer an. Oder soll mit Lohneinkünften verrechnet werden?
Vor Jahren wurde ELSTER ins Leben gerufen und damit geworben
daß alles schneller und unbürokratischer bearbeitet wird.
Elster-Erklärungen werden definitiv vorgezogen. Wenn die Masse aber reinrollt, kommt es zwangsläufig zu einem Stau und dann auch darauf an, ob alle notwendigen Unterlagen mitgeschickt wurden…
Wenn der Staat die Hand aufhält, dann soll der Betroffene
schließlich auch innerhalb von wenigen Tagen reagieren. Und
ich finde schon, daß man sich hier an der entsprechenden
Stelle beschweren sollte. Ob es was bringt ist die andere
Frage, aber wenn sich andere auch mal beschweren würden, merkt
vielleich auch mal Vater Staat wieder, daß hier was schief
läuft!
Zum einen gibt es die Vollverzinsung -aber nach einer Karenzzeit von 15 Monaten und zum anderen gilt:
Wer an der Einnahmeverwaltung spart, spart Einnahmen.
Was das bedeutet? Es ist ein beliebtes Spiel, zu fordern, dass Beamte eingespart werden. Und dieses Sparsoll wird Jahr für Jahr um weitere Beamte auch bei der Finanzämter durchgeführt. Das führt dazu, dass immer weniger Sachbearbeiter die vorhandenen Erklärungen bearbeiten müssen. Krankheitsausfälle werden von den verbliebenen Sachbearbeitern ausgeglichen.
Aber du willst doch nicht mehr Beamte oder Saisonarbeiter, die mal so einfach 4 Monate lang Steuererklärungen durchwinken -natürlich ohne vorherige Ausbildung…
Gleichzeitig lachen die Steuerunehrlichen und der Umsatzsteuerbetrug geht in die Millionen. Aber das ist ein anderes Thema.
Schöne Grüße
C.