Hallo liebe Experten,
folgender (fiktiver) Fall:
Nachdem Frau X bis vor kurzem für etwas über ein Jahr (davor auch ein paar Monate arbeitslos) einen ziemlich schlecht bezahlten Zeitarbeitsjob hatte, ist sie jetzt leider wieder arbeitslos (Einsatz beendet, kein weiterer Einsatz vorhanden und schwupps, schon wieder gekündigt). Da sich das ALG ja aus dem letzten Einkommen berechnet, bekommt sie jetzt monatlich etwas über 770 €. Jetzt werden viele sagen, das sei doch eh viel Geld - aber leider kommt man in München damit unmöglich über die Runden. Sie bezahlt allein schon an die 600 € Miete, was für München übrigens vollkommen normal ist (es ist eine ca. 50 m2 große Wohnung, also nichts Extravagantes). Für Stromabschlag, Telefon, Internet (und bevor’s Proteste gibt: es wird es fast nur für Bewerbungen, höchstens noch für w-w-w genutzt) etc. geht natürlich auch noch einiges drauf, so daß für Nahrungsmittel nicht viel Geld übrig bleibt.
Würde sie ALG 2 bekommen, stünde sie wesentlich besser da, denn da würde sie ja zusätzlich zu den Mietkosten noch 345 € bekommen. So aber bleibt nach Abzug der Miete nur etwa die Hälfte davon. Frau X ist natürlich heftig auf der Suche nach einem neuen Job und hofft, daß sie bald wieder etwas findet, aber in der Zwischenzeit weiß sie nicht, wie sie mit den paar Kröten über die Runden kommen soll… Sie schränkt sich eh schon enorm ein…
Lange Rede, kurzer Sinn: kann jemand einen Rat geben, ob Frau X zusätzlich noch irgendwelche finanziellen Hilfen bekommen kann? Die Herrschaften beim Arbeitsamt, pardon, -agentur sind auch wenig hilfreich bis uninteressiert, einem irgendwelche Tips zu geben. :o( Frau X geht mal davon aus, daß sie keinen Anspruch auf Wohngeld hat, weil die Wohnung zu teuer ist (dieses Prinzip ist wirklich toll - in München findet man nun mal nichts Billigeres, höchstens am Hasenbergl…).
Wäre super, wenn hier jemand weiterhelfen könnte! Tausend Dank im voraus!
Viele Grüße
Murmeltier