Alg statt Frührente

Hi @all,

angenommen, jemand könnte mit 63 Jahren in Rente gehen. Lt. Rentenberater ginge es auch schon mit 60 Jahren bei einem Abschlag von 18 % bei der Rente.

Was (außer der Sperrzeit) spricht dagegen, zum 60. Geburtstag zu kündigen und dann noch möglichst lange Alg zu beziehen, bis die Rente eingereicht wird?

Danke für alle Tipps!
Basti

MOD: Zeilenumbrüche entfernt

Hallo

angenommen, jemand könnte mit 63 Jahren in Rente gehen. Lt. Rentenberater ginge es auch schon mit 60 Jahren bei einem Abschlag von 18 % bei der Rente.
Was (außer der Sperrzeit) spricht dagegen, zum 60. Geburtstag zu kündigen und dann noch möglichst lange Alg zu beziehen, bis die Rente eingereicht wird?

nichts, man muss nur dem Druck des AA standhalten. Warum eigentlich selber kündigen??

Danke für alle Tipps!

büdde

Basti

Mikesch

Hallo Basti,

Was (außer der Sperrzeit) spricht dagegen, zum 60. Geburtstag zu kündigen und dann noch möglichst lange Alg zu beziehen, bis die Rente eingereicht wird?

Gegebenenfalls kann man zwangsweise berentet werden. Bei den Beziehern von Erwerbsminderungsrenten ist es üblich, dass sie vorzeitig berentet werden. Die Leistungsträger sparen dadurch Geld.

Das sowas auch bei Alg-II-Empfängern passiert, glaube ich auch irgendwo gelesen zu haben.

Gruß
Carlos

Hi @all,

danke für die Antworten! :smile:
Es geht natürlich um einen „rein hypothetischen Fall“.

@Mikesch:
– Es könnte sein, dass gegenüber dem Arbeitgeber keine andere Möglichkeit bleibt, als selber zu kündigen.
– Der Druck vom AA dürfte wohl eher gering ausfallen?! Zumindest würde es in diesem Fall (60 Jahre) ja wohl keine Vermittlungsvorschläge (mit Aufforderung) zur Vorstellung geben – insbesondere, wenn der Betroffene (mangels Führerschein) nicht mobil ist.

@Carlos:
– Gibt es irgendwo die Vorschriften nachzulesen, die eine „zwangsweise Berentung“ möglich machen?
– Erwerbsminderungsrente und Alg II können wir mal vergessen.

Gruß
Basti