Ich habe mal eine Frage und hoffe, dass mir irgendjemand weiterhelfen kann.
Meine Mutter hatte vor ein paar Jahren einen Schlaganfall. Nach einem Jahr Reha und Therapie find sie wieder an zu arbeiten. Es stellte sich aber schnell heraus, dass es einfach nicht mehr geht. Nach einer erneuten Reha im letzten Jahr wurde ihr von den dortigen Ärzten eine Arbeitsunfähigkeit bescheinigt. Nun bezieht sie Arbeitslosenhilfe als Übergang zur Frührente. Sie erhält im Moment ca. 500€ wovon sie die Hälfte für Miete zahlen muss. Zusätzlich muss sie noch knapp 110 € für Strom und Heizung/Warmwasser bezahlen. Somit bleiben ihr in etwa 140€ zum Leben.
Hier kommt nun ihre Bank ins Spiel. Sie hat vor Jahren einen recht Hohen Kredit bekommen (Küche für Haus, Haus wurde mittlerweile schon gepfändet und sie ist privat insolvent). Die Bank zieht als monatliche Rückzahlung dieses Kredites 250€ von ihrem Konto ab. Als sie arbeitstätig war ging das noch alles. Aber nun reicht es vorne und hinten nicht. Sie ist bei der Bank nun auch in Verzug und man droht ihr eine Kontosperre an. Die Bank ist auch nicht willens evtl. die Ratenhöhe zu senken, um ihr entgegenzukommen. Deshalb die Frage, ob sie in so einer finanziellen Notlage tatsächlich das Konto sperren und quasi das Geld vom Arbeitsamt einfach pfänden dürfen.
hallo flapsy ich bin kein fachmann was diese sache an geht bin auch neuling aber ein wenig kann ich dir helfen ich hoffe! Als deine Mutter den Krediet bekommen hat , hat sie da keine Restschuldversicherung mit ab geschlossen es ist normaler weise so üblich? War sie schon auf dem Amt um mietzuschuss zu beantragen? Hat deine Mutter keinen pfändungschutz für ihr konto beantragt bis zum 31.12.2011 konnte man es machen habe ich in den medien gehört mache dich da bei der insolvent stelle mal schlau.Ansonsten dürfen sie das arbeitslosengeld nicht Pfänden ein tip den ich auch bekommen habe wenn die arge zahlt holt das geld bitte gleich vom konto innerhalb von einer woche es ist sonst futsch so weiter weis ich auch nicht und bitte ich bin neuling sage nicht dann zu mir das hast du mir ja so gesagt!!! Bis dann hoffe ich konnte dir ein wenig etwas sagen und helfen
danke für deine schnelle Rückmeldung!!
Soweit ich weiss hat sie einen Antrag für einen Mietzuschuss gestellt, aber noch keine Rückmeldung bekommen. Die Idee mit dem Abheben des Geldes funktioniert leider nur bedingt. Generell muss man da schnell sein und das Geld sofort abheben wenn es da ist, ansonsten buchen die ihre Rate ab. Letzten Monat hat sie es so gemacht und gerade deswegen droht die Bank jetzt mit einer Kontosperre. Eine andere Möglichkeit sehe nur leider nicht, denn die anderen Rechnungen wollen auch bezahlt werden.
Wenn Sie eine Privatinsolvenz laufen hat „dürfte“ die Bank gar nicht mehr bei Ihr einziehen sondern müsste sich an den Insolvenzverwalter wenden.
Oder „möchte“ deine Mutter nur eine solche anstreben?
Ist sie insolvent oder hat sie ein insolvenzverfahren laufen?
Wurde das Haus sicherheitsübereignet oder auf einen pfändungsbeschluss durch den gerichtsvollzieher gepfändet?
Viele Fragen.
Wenn deine Mutter eine Erwerbsunfähigkeitsrente bis zum Übergang in die Altersrente bekommen würde dann könnte Sie Wohngeld dazu beantragen wenn es nicht reicht, bei ALG2 oder Sozialgeld ist das aber nicht möglich. Da wäre nur Kinderwohngeld möglich aber ich glaub sie hat keine im haushalt lebenden unterhaltsberechtigten kinder, oder? Würde ich zumindest bei der Höhe des ALG2 mal vermuten.
Arbeitsunfähig heisst aber nicht Erwerbsunfähig. Daher wäre zu klären ob sie Erwerbsunfähig ist, wenn ja, in welcher Höhe.
LG
=====
Aus rechtlichen Gründen ist eine konkrete Rechts- und Steuerberatung bei wer-weiss-was nicht erlaubt. Entsprechende Anfragen werden von unseren Moderatoren gelöscht.
Erlaubt ist die Behandlung abstrakter Fragen.
Bitte stelle deshalb keine Fragen zu persönlichen Fällen (in ich-Form).
Eine Antrag auf Privat-Insolvenz hat sie vor einiger Zeit gestellt und dieser wurde auch „genehmigt“, insofern ist sie in jedem Fall privat-insolvent.
Das Haus wurde seiner Zeit auch versteigert. Der Kredit der jetzt im Moment noch läuft war allerdings abgekoppelt vom eigentlichen Hauskredit und war speziell für die Küche gedacht. In ihrer jetzigen Wohnung lebt sie alleine.
Mir ist klar, dass sie selbst bei den momentanen Raten die Gesamtsummer nur sehr langsam abstottert und eine Verringerung dieser Raten dem auch nicht gerade entgegenwirken würde, aber auf der anderen Seite war dies damals so natürlich nicht abzusehen und von irgendwas muss man ja schließlich auch leben.
Was die Frage der Erwerbsunfähigkeit angeht bin ich mir nicht ganz sicher. Ihr wurde bisher „nur“ ein Behinderungsgrad von 40% attestiert, sie wurde aber einem Schwerbehinderten mit einem Grad von 50% gleichgestellt. Ansonsten müsste ich da nochmal nachhaken, befürchte aber, dass sie da selbst nicht wirklich durchblickt, weil sie bei all den Ämtern, Anträgen und Untersuchungen einfach den Überblick verloren hat.