Ich bin neu hier, finde nichts zu meinem Thema und schreibe es jetzt hier, sollte es falsch sein tut es mir sehr leid!
Ich habe folgendes Problem:
Seit 1,5 Jahren arbeite ich für eine Leihfirma, habe niemals auch nur 1 Woche Urlaub am Stück bekommen. Einzeltage waren kein Problem, wenigstens 1 Woche wurde nie bewilligt.1 x wurde mir 1 Woche bewilligt aus der ich aber zurück geholt wurde aufgrund der Auftragslage.Also wieder kein richtiger Urlaub.
Zum 31.3.12 endete mein Arbeitsvertrag und wurde nicht verlängert.2 Wochen bevor mein Arbeitsvertrag endete bin ich 5 Tage hintereinander ins Büro gegangen und habe angefragt, ob mein Vertrag verlängert würde oder nicht. Dazu bekam ich nur gesagt, das wisse man noch nicht und ich sollte mal morgen wiederkommen. Ausser belangloser Gespräche hatte ich nie eine Antwort auf meine eigentliche Frage.Ich betonte bei den Gesprächen, dass ich noch Restanspruch auf Urlaub hätte und diesen gerne nehmen würde bei Ausscheidung.Zur Antwort bekam ich, Urlaub gäbe es nicht.
Kurz und gut, ich durfte bis zum letzten Tag arbeiten und in meiner letzten Schicht wurde mir gesagt, dass der Vertrag nicht verlängert würde.
Nun habe ich noch einen Resturlaubsanspruch auf 8 Tage, die ja nun ausgezahlt werden.Dieses erfreut natürlich das Finanzamt, nicht mich.
Heute sagt mir das Arbeitsamt, ich bekäme erst Arbeitslosengeld, nachdem der Resturlaub verrechnet würde. Das heißt für mich:
Ich habe jetzt erstmal noch Urlaub und habe erst Anspruch auf das Geld nach dem 8 ten Werktag.Für diese 8 Tage zahle ich aber reichlich Steuern und es bleibt so gut wie nichts übrig für Miete etc.
Kann ich mich nicht irgendwie wehren? Schließlich hätte ich gerne den Urlaub genommen, ihn aber nie bewilligt bekommen. Ständig wurde mir 2 Tage vor Antritt des Urlaubs abgesagt.
Nun werde ich doppelt bestraft?
Ich würde mich freuen wenn sich da jemand auskennen würde.