Algen im Teich

Hallo Wissende,

unser Teich ist eigentlich gut in Schuss.
Wasserwerte stimmen, kleine Wasser- und größere Tiere fühlen sich wohl, aber die Algen wollen gar nicht mehr aufhören mit dem Wachsen.
Die Schnecken essen unterbrochen:smile: Nein, es gibt keine Goldfische, oder Kois, sondern nur ein paar Stichlinge und die fressen den Froschlaich.
Alle drei Tage hole ich alle Algenwatte heraus und nutze diese dann als Dünger; was sicherlich positiv ist.

Gibt es trotzdem eine natürliche „Waffe“ gegen die Algen. In unserem Teich gibt es keinerlei chemische Geschichten.

Danke im Voraus für alle gutgemeinten Antworten und ein schönes Wochenende wünscht
Iso.Osi

Hallo Wissende,

unser Teich ist eigentlich gut in Schuss.

Kann ja wohl nicht stimmen, wenn ein derart starkes Algenwachstum vorliegt.

Wasserwerte stimmen, kleine Wasser- und größere Tiere fühlen
sich wohl, aber die Algen wollen gar nicht mehr aufhören mit
dem Wachsen.

Überbordendes Algenwachstum ist fast immer ein Zeichen von zu viel Nährstoffen im Wasser. Ich würde jede Menge anderer Wsserpflanzen in den Teich setzen, die den Algen die Nährstoffe „wegfuttern“. Dann ist Schluss mit Algen.

Gruss

Iru

… deshalb schrieb ich ja auch èighentlich`.
Das mit den Nährstoffen ist mir bekannt.
Wasserpest, Krebsschere, Sumpflilie usw. sind alle vorhanden und gedeihen prächtig.
Gruß Iso.Osi

Hallo, IsoOsi
hilfreich sind vor allem Pflanzen, die sich im Wasser befinden.
Wasserpest (Elodea canadensis), Gemeines Hornkraut (Ceratophyllum demersum),
Wasserlinse (Lemna minor), Wassersalat (Pistia stratiotes), Wasserhyazinthe (Eichhornia crassipes) und solche entnehmen dem Teichwasser Nährstoffe in großer Menge, vermehren sich rasch und können bei Bedarf rasch und einfach aus dem Wasser entfernt und kompostiert werden.

Erwarte allerdings keine sofortige Wirkung. Es ist ohnehin nahezu unmöglich in einem Kunstteich (wohl meist eher Tümpel) ein 100%iges biologisches Gleichgewicht herzustellen. Und wenn, dann entspricht dieses Gleichgewicht wahrscheinlich nicht den Vorstellungen des Gärtners. Es ist immer eine Gratwanderung zwischen „soviel Natur wie möglich“ und „so wenig Eingriffe wie nötig“.

Gruß
Eckard

Hallo,

wir haben 3 „Teiche“.
Der erste, ca 6x4 m 0,50 bis 1,30 tief. Das ist der eigentliche Teich. Dann haben wir einen „Filtergraben“ 2,50m lang ca 0,40 tief. Der dritte ist höher als die anderen beiden.
Im Hauptteich sind nur Seerosen, und noch ein paar andere im Pflanzkorb. Zwischen dem großen Teich und den Filtergraben habe ich einen Schlauch gelegt, der soll den Schlamm aus dem Teich absaugen, funktioniert nicht 100% das ist klar aber immerhin wandert einiges an Schlamm in den Filtergraben. Der filtert wie es sein Name schon sagt. Damit er filtern kann ist er voll mit Wasserpest und anderen Unterwasserpflanzen. Lilien und Rohr sind auch drin, aber nur für das Auge. Am Ende vom Filtergraben habe ich eine Pumpe, die das Wasser in den 3. höheren Teich pumpt. Von dort fließt es wie über einen Wasserfall in den Hauptteich. Damit ist der Kreislauf geschlossen.

Im Frühjahr habe ich auch Algen, das ist normal.
Ich benutze keinerlei chemische oder sonstige Mittel, das biologische Gleichgewicht muss sich erst einstellen.

Erwarte allerdings keine sofortige Wirkung.

Stimmt.

Es ist ohnehin nahezu unmöglich in einem Kunstteich (wohl meist eher Tümpel) ein 100%iges biologisches Gleichgewicht herzustellen.

Zumindest sehr schwer, die meisten wie auch meiner sind zu klein. Deswegen auch die drei „Teiche“ um möglichst viel biologisch zu filtern.

Gruß

Katl