Alkohol und Gewalt

Hallo,

folgende Frage

wie kann man einem 23 J. helfen, der von sich selber sagt, wenn ich Bier und Schnaps trinke, weiß ich nicht mehr was ich mache. Er will in eine Klinik gehen, wo man ihm hilft.
Er hat schon 2 Mal betrunken Auto gefahren, erwischt…Lappen weg. Gerichtsverhandlung…18 Monate Lappen weg…90 Sozialstunden…1600€ Strafe

danke
lisa

ich glaube ,bin hier falsch…bitte verschieben

Hallo Lisa,

wie kann man einem 23 J. helfen, der von sich selber sagt,
wenn ich Bier und Schnaps trinke, weiß ich nicht mehr was ich
mache. Er will in eine Klinik gehen, wo man ihm hilft.

Das ist doch schon Mal ein guter Ansatz. Wenn dahinter allerdings der Wunsch oder die Hoffnung steht, in der Klinik passierte ein Wunder und er könne danach weitersaufen wie bisher (ohne Kontrollverlust), irrt er und wird vermutlich weitersuafen wie bisher mit allen bekannten Folgen . . .

M. E. muss dieser junge Mann sich bewusst machen, dass er zur Vermeidung solcher „Ausfälle“ generell und konsequent auf Alkohol verzichten, also abstinent leben muss. Wenn er sich das nicht vorstellen kann, wird man ihm von außen kaum helfen können, weil diese Erkenntnis aus ihm selbst heraus kommen muss, um das konsequent umzusetzen und langfristig durchzuhalten.

Er hat schon 2 Mal betrunken Auto gefahren, erwischt…Lappen
weg. Gerichtsverhandlung…18 Monate Lappen weg…90
Sozialstunden…1600€ Strafe

Hat aber bisher alles noch nicht so richt gefruchtet, oder?!

Da die Wunschvorstellung von einer „Wunderheilung“ in der Klinik nicht klappen wird, könnte er eine Selbsthilfegruppe (Anonyme Alkoholiker, Blaues Kreuz, Guttempler u. v. m.) aufsuchen und sich daraus die nötige Motivation für ein alkoholfreies Leben holen.

Hallo,

bei der örtlichen Drogenberatung kennt man auch Hilfsangebote für Menschen, die Probleme mit Alkohol haben.

Gruß
Elke