Alkoholberechnung im selbstgemachten Likör

Servus,

ja. In einem ersten Schritt das Volumen aller Zutaten bestimmen, im zweiten Schritt dann das des Alkohols auf das Gesamtvolumen beziehen.

Aufpassen muss man da nur, wenn sowas wie lose geschütteter Kristallzucker im Spiel ist.

Schöne Grüße

MM

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Kauf Dir eine Öchslewaage mit einem Standgefäß
https://www.sanavit.de/85-Messgeräte/3346-Oechslewaage
Wenn Dein Gebräu fertig ist kannste den Aloholgehalt damit messen.
ramses90

Servus,

genau dieses geht mit einer Oechslewaage nicht.

Wenn man den Alkoholgehalt mit einer Oechslewaage bestimmen will, muss man das Mostgewicht vor der Gärung kennen. Anhand der Veränderung der Dichte lässt sich davon ausgehend berechnen, wie viel Zucker in Alkohol umgesetzt worden ist.

D.h. der Alkoholgehalt von Likören, Destillaten oder bereits vergorenem Wein oder Most lässt sich damit nicht bestimmen.

Schöne Grüße

MM

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Danke Dir, das wußte ich nicht, dass das bei Likören nicht, bzw. nur bei Destillaten funktioniert.
ramses90

Die Berechnung des Alkoholgehalts in deinem Likör erfolgt anhand des Mischungskreuzgesetzes. Die grundlegende Formel lautet:

Alkoholgehalt des Likörs (%) = (Alkoholgehalt der Spirituose (%) x Menge der Spirituose in Litern) / Gesamtvolumen des Likörs in Litern

Zum Beispiel, wenn du 750 ml Wodka mit einem Alkoholgehalt von 40% verwendest und das Gesamtvolumen deines Likörs 1 Liter beträgt:

Alkoholgehalt des Likörs (%) = (40% x 0,75 L) / 1 L = 30%

klingt wie ein mehr oder weniger komplexer Zusammenhang in einer Naturwissenschaft oder Mathe.

Isset aba nich.

Sondern eine relativ banale Dreisatzrechnung. Ganz ohne Geheimnisse.

Ganz unabhängig davon, dass Du die Fragestellung nicht kapiert hast: Von den Zutaten ist teils das Volumen, teils aber nur die Masse bekannt.

Glück auf!

MM

Übrigens ist diese Berechnung die korrekteste.

Übrigens kann korrekt nicht gesteigert werden, entweder ist etwas korrekt oder nicht, somit ist

falsch.

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Damit ist aber noch nicht das Letzteste gesagt; man müsste noch klären, wer die allereinzigste Lösung hatte.

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Die Rechnung vielleicht - aber nicht die Annahme, die Dichte gelösten Zuckers sei 1,6 g / cm³. Und damit ist bereits der Ansatz falsch, dann kann die Rechnung so richtig sein wie sie mag - das Ergebnis bleibt eine Schätzung übern Daumen.

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