Alkoholkonsum bei jungen Erwachsenen

Alkoholkonsum bei jungen Erwachsenen ist in den Medien in den letzten Jahren immer mehr Thema, sei´s Komasaufen, sei´s Präventionsarbeit - wie in Baden-Würtemberg die Verhinderung des Konsums bei Ferienbeginn, etc.
Wie kann es angehen, das dann in öffentlichen Räumen, wie Diskotheken Saufspiele für Werbemaßnahmen genutzt werde?
Trichtersaufen, Dosenstechen, Kleingeldtage (Schnaps für 10 Cent)…
Warum kann der Gesetzgeber hier nicht einschreiten?
Gleichzeitig werden Massenverabredungen in anderen Bereichen, wie Facebook verboten.
Was nützt Prävention, wenn der Druck der Peer-Group in den Discos dann so groß ist, dass ein „Nein“ schier unmöglich wird…
Hat jemand eine Idee, wie man hier junge Erwachsene trotz allem abhält mitzumachen? So langsam gehen mir die Ideen aus - kann ich doch nicht mehr erklären, warum so etwas öffentlich stattfinden darf - und man dann daran trotzdem nicht teilnehmen sollte…
Wäre dankbar für Anregungen,
Petra

Servus,

die Wurzel des Übels liegt in der Erziehung. Nicht in der staatlichen Fürsorge.
Die geht mir eh schon viel zu weit.

„Nein“ sagen will gelernt sein.
Aber wo jeder überall für alles Verständnis hat, werden Fehler nicht mehr gerügt.
Erst wenn du die breite Öffentlichkeit dazu bringst, über solche Veranstaltungen die Nase zu rümpfen und jungen Erwachsenen das immer wieder von allen Seiten unter die Nase gerieben wird, wird sich was ändern.

widecrypt

Hallo,

Alkoholkonsum bei jungen Erwachsenen ist in den Medien in den
letzten Jahren immer mehr Thema, sei´s Komasaufen, sei´s
Präventionsarbeit - wie in Baden-Würtemberg die Verhinderung
des Konsums bei Ferienbeginn, etc.

Ja, das stimmt.
Allerdings scheint mir eine gewissen Änderung im Bewußtsein
der Bevölkerung und den Medien das Problem teilweise nur
akuter Darzustellen.
Auch in vergangenen Jahrzehnten wurde schon gesoffen was
das Zeug hält. In manchen meist ländlichen Gegenden ist
regelmäßige Gruppensaufen reiner Volkssport und da machen
auch Jugendliche locker mit.

Wie kann es angehen, das dann in öffentlichen Räumen, wie
Diskotheken Saufspiele für Werbemaßnahmen genutzt werde?
Trichtersaufen, Dosenstechen, Kleingeldtage (Schnaps für 10
Cent)…
Warum kann der Gesetzgeber hier nicht einschreiten?

Überall gelten ja schon klare Gesetze, d.h. Ausschank
an Kinder und Jugendliche sowie auch an offensichtlich
Volltrunkene ist ja strikt verboten.
Volljährigen und damit mündigen Bürgern bleibt es aber
offen, sich die Rübe voll zu schütten oder es zu lassen!

Was will man da also mehr, an Gesetzen? Es würde ja
völlig reichen, die vorhandene Gesetze strickt durchzusetzen.
Leider sind die Strafen offensichtlich zu lasch.

Da es aber privatwirtschaftliche Aktivitäten sind,
hat sich der Staat erst mal nicht weiter einzumischen,
sofern eben Jugendschutz und andere Gesetzte nicht
verletzt werden.
Schließlich ist Alk eine legale Droge und der Staat verdient
an den Steuern kräftig mit!
Es gibt also bei aller staatlicher Heuchelei bezüglich
gesunder Lebensweise starke ökon. Interessen.

Gleichzeitig werden Massenverabredungen in anderen Bereichen,
wie Facebook verboten.

??? Wo steht das?
Auch diese sind nicht grundsätzlich verboten, wobei mögl.
das Versammlungsrecht gewisse Einschränkungen bringt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Versammlungsfreiheit
Das Problem sind da ja die massiven Belästigungen, die Ausschreitungen und Folgekosten, für die die Öffentlichkeit
(Kommune) dann aufkommen muß.
Beides hat also eigentlich gar nix miteinander zu tun!

Wer aber allerdings absichtlich solche Chaosverantstaltungen
privat organisiert, der sollte dann auch für die Folgekosten
herangezogen werden.

Was nützt Prävention, wenn der Druck der Peer-Group in den
Discos dann so groß ist, dass ein „Nein“ schier unmöglich
wird…

Herdentrieb war leider schon zu allen Zeiten ein guter
Grund für jeglichen Drogenkonsum, unter Jugendlichen
umso mehr.

Hat jemand eine Idee, wie man hier junge Erwachsene trotz
allem abhält mitzumachen? So langsam gehen mir die Ideen aus -
kann ich doch nicht mehr erklären, warum so etwas öffentlich
stattfinden darf - und man dann daran trotzdem nicht
teilnehmen sollte…

Tja, Aufklärung und Darstellung der Gefahren.
Viel mehr bleibt wohl nicht.

Wäre dankbar für Anregungen,

Wer vernünftig ist, hält sich raus.
Wer unbedingt alles ausprobieren will, macht mit und ist
mit 25 dann eben ein echter Säufer. Manche kann man offenbar
davon nicht abhalten. Die finden immer eine Möglichkeit
und müssen alles ausprobieren.
Gruß Uwi

Hallo,

die Wurzel des Übels liegt in der Erziehung.

ein Sache wäre da noch, nämlich die komplette Unterordnung
unter die PC und das übertriebene Prinzip der
Nichteinmischung in private Dinge (wie Erziehung).

„Nein“ sagen will gelernt sein.
Aber wo jeder überall für alles Verständnis hat,
werden Fehler nicht mehr gerügt.

Man kann das nun sehen wie man will, aber wer heute in
aller Öffentlichkeit Kinder, welche saufen und rauchen
rügt, hat sehr schlechte Karten.

  1. Er wird garantiert dafür angepöbelt und übelst beschimpft.
    Die Bürschchen wissen ganz genau, das man ihnen gar nix kann.

  2. Man riskiert noch, von anderen Leuten und natürlich
    von den Eltern dafür eine Anzeige zu fangen, falls jemand
    hingeht und solchem Rüppelchen die Kippen oder die Pullen
    weg nimmt.
    Ergo, ignorieren ist alles was man tun kann.

Wenn man heute sieht, das 10 jährige vorm Schultor
noch eben die Kippe ausmachen, aber kein Lehrer oder
Direktor sich darum schert, weil er auch genau weiß,
dass es außer Stress nix bringt, ist das doch übel, oder?

Erst wenn du die breite Öffentlichkeit dazu bringst, über
solche Veranstaltungen die Nase zu rümpfen und jungen
Erwachsenen das immer wieder von allen Seiten unter
die Nase gerieben wird, wird sich was ändern.

Ja, allerdings sind eine Menge Leute ja stolz darauf,
wie viel sie saufen können.
Gruß Uwi

2 „Gefällt mir“

Hallo,

Hallo,

Wer vernünftig ist, hält sich raus.

mehr als auf Direkte Anfrage zu antworten ist ohnehin nicht machbar.

Wer unbedingt alles ausprobieren will, macht mit und ist
mit 25 dann eben ein echter Säufer. Manche kann man offenbar
davon nicht abhalten. Die finden immer eine Möglichkeit
und müssen alles ausprobieren.

Leider ( vermutlich ) auch Drogen ( abseits vom Alk ) .

Gruß Uwi

mfg

nutzlos

@Uwi
Hallo,

Bis auf Dein letztes Argument ein gutes Kontra.

mfg

nutzlos

Hallo,

vorne weg dieser Clip:
http://www.youtube.com/watch?v=6x01h4ea9nQ

Ich denke, dass einiges zusammenkommt.
Angefangen mit der legalen, omnipräsenten, sozialen Droge.
Dies führt leider häufig zu

allerdings sind eine Menge Leute ja stolz darauf, wie viel sie saufen können

grade für gelangweilte, perspektivlose Jugendliche, die gerade Hierarchien üben. Und eine Beschaffungserlaubnis ab 16 Jahren ermöglicht solche Aktivitäten auch bevor man seine „Tauglichkeit“ auf nächtlicher Landstraße ohne Scheinwerferlicht auf der falschen Fahrbahnseite beweist.
Denn

„Nein“ sagen will gelernt sein.

Vielleicht würde es ja was bringen, wenn man das Mindestalter auf 18 anhebt. Dann wird vielleicht auch erst ab 14 getrunken.

Viele Grüße,
peargroup

PS: Aufklärung ist natürlich sehr wichtig. Es gibt eine sehr gute Kampagne vom Gesundheitsministerium. Ist nicht leicht zu finden, da es noch gefühlte 20 weitere Kampagnen gibt, die leider nicht so gut sind, aber eher gefunden werden können…
Allerdings müssen auch Erwachsene, besonders Eltern erreicht werden.

Hallo Petra (wie kann es angehen, dass hier manche nicht Mal grüßen?),

Alkoholkonsum bei jungen Erwachsenen ist in den Medien in den
letzten Jahren immer mehr Thema, sei´s Komasaufen, sei´s
Präventionsarbeit - wie in Baden-Würtemberg die Verhinderung
des Konsums bei Ferienbeginn, etc.

auch - allerdings ist Alkohol- und Zigarettenwerbung an „geeigneter“ Stelle auch wunderbar eingebettet in heile-Welt-Werbung: Wenn Cowboys in der Karibik-Abendsonne mit Zichte in der Hand Rum schlürfen . . .

Wie kann es angehen, das dann in öffentlichen Räumen, wie
Diskotheken Saufspiele für Werbemaßnahmen genutzt werde?
Trichtersaufen, Dosenstechen, Kleingeldtage (Schnaps für 10
Cent)…

Weil schlicht und ergreifend damit Geld verdient wird und es nicht verboten ist - Erwachsene (da reicht das Lebensalter; ein sonstiger Reifenachweis ist nicht erforderlich) dürfen sowas sogar ungestraft mitmachen . . .

Warum kann der Gesetzgeber hier nicht einschreiten?

Gute Frage - und Du glaubst tatsächlich, dass das groß was ändern würde. Wird in Skandinavien, wo Alk erheblich höher besteuert wird als bei uns und der damit viel teurer ist, wirklich weniger gesoffen als bei uns?

Bei uns ist z. B. gesetzlich geregelt, dass in geschlossenen Ortschaften grundsätzlich max. Tempo 50 km/h zu fahren ist, und daran halten sich natürlich alle, weil es vom Gesetzgeber so gewollt ist . . .

Kiffen und viele andere Drogen sind in D verboten - werden die nicht trotzdem konsumiert? Übrigens keineswegs nur von Kids, sondern einige Drogen schon aus Kostengründen von erwachsenen vermeintlich Schönen und Reichen . . .

Gleichzeitig werden Massenverabredungen in anderen Bereichen,
wie Facebook verboten.

. . . doch wohl nur unter bestimmten Voraussetzungen?!

Was nützt Prävention, wenn der Druck der Peer-Group in den
Discos dann so groß ist, dass ein „Nein“ schier unmöglich
wird…

Eben - was würde in dem Fall ein Gesetz nützen? Der/Die einzelne muss NEIN sagen. Vermutlich wird den wenigsten Trinkern das Zeug von anderen unter Zwang eingetrichtert - die saufen (zumindest anfangs) absolut freiwillig (und viele auch durchaus gern).

Hat jemand eine Idee, wie man hier junge Erwachsene trotz
allem abhält mitzumachen? So langsam gehen mir die Ideen aus -
kann ich doch nicht mehr erklären, warum so etwas öffentlich
stattfinden darf - und man dann daran trotzdem nicht
teilnehmen sollte…

Wenn „man“ das nicht (mehr) kann, ist vermutlich Hopfen und Malz (schönes Wortspiel in dem Kontext, gell?) verloren . . .

Letztlich wird es über Erziehung und Vorbilder gehen . . .

Servus,

ein Sache wäre da noch, nämlich die komplette Unterordnung
unter die PC und das übertriebene Prinzip der
Nichteinmischung in private Dinge (wie Erziehung).

Das ist kein übertriebenes Prinzip. Sondern ein Grundrecht. Selbstbestimmung ist fundamental.

Man kann das nun sehen wie man will, aber wer heute in
aller Öffentlichkeit Kinder, welche saufen und rauchen
rügt, hat sehr schlechte Karten.

Keineswegs. Mach dich mal mit unserem System etwas besser vertraut.
Stichwort §127 StPO.
Und Fotohandys haben wir alle. Erst knipsen, dann einschreiten.

  1. Er wird garantiert dafür angepöbelt und übelst beschimpft.
    Die Bürschchen wissen ganz genau, das man ihnen gar nix kann.

Lass sie pöbeln und schimpfen. Nimm ihnen die Kippe aus dem Mund und wirf sie weg. Ohne gerede. So mach ich das. Dann steh ich ca. 3cm mit meiner Nasenspitze vor seiner und frag ihn im scharfen Militärton, ob er irgendwas dagegen hat, dass ich meine Kinder vor drogenabhängigen Nulpen wie ihm schütze.

  1. Man riskiert noch, von anderen Leuten und natürlich
    von den Eltern dafür eine Anzeige zu fangen, falls jemand
    hingeht und solchem Rüppelchen die Kippen oder die Pullen
    weg nimmt.
    Ergo, ignorieren ist alles was man tun kann.

Nur wem die Courage fehlt, kann so denken und (nicht) handeln.
Man(n) sellt sich hier in den Weg und setzt ein Signal.

Gegen die Anzeige wehre ich mich mit dem Foto.

Wenn man heute sieht, das 10 jährige vorm Schultor
noch eben die Kippe ausmachen, aber kein Lehrer oder
Direktor sich darum schert, weil er auch genau weiß,
dass es außer Stress nix bringt, ist das doch übel, oder?

Natürlich. aber da wären wir wieder bei der Erziehung. Der Erziehung und Ausbildung der Lehrer. Pädagogen sind keine Alphatiere. Können sie nicht sein, wenn sie ihren Job gut machen sollen.

Unsre Kinder zu schützen ist unsre Aufgabe.
Eine Aufgabe, die ich nicht aus der Hand geben will.

Ja, allerdings sind eine Menge Leute ja stolz darauf,
wie viel sie saufen können.

Weil es immer noch von vielen Seiten mit Respekt beachtet wird.
Rügen bringt Segen.
Nicht danebenstehen und den Mund halten.
Erst wenn wir alle unser Verhalten ändern, wird es auf die jüngeren abfärben.
Wer Kinder hat, weiss, dass sie nur die Eltern oder Umgebung kopieren.
So lernen wir uns in unser Umfeld zu integrieren und damit beachtet zu werden.

widecrypt

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Hallo,

ich bin vom Grundsatz her deiner Meinung.

Allerdings scheint mir eine gewissen Änderung im Bewußtsein

der Bevölkerung und den Medien das Problem teilweise nur
akuter Darzustellen. :
Ich habe in den letzten Monaten (zwar in den Medien…) schon mal öfter von Ärzten in Kinderkliniken gehört, dass das Problem der Alkoholleichen größer geworden ist, bzw. dass sie mehr Patienten, die alkohos-komatös ins KH geliefert werden, haben.

Was will man da also mehr, an Gesetzen? Es würde ja

völlig reichen, die vorhandene Gesetze strickt durchzusetzen.
Leider sind die Strafen offensichtlich zu lasch. :

Ja, genau. So lange immer noch Geschäfte Kindern Alkohol verkaufen und nichts großartig passiert (naja, die Verkäuferin wird abgemahnt), wird das weiter andauern. Da heißt es dann: ach, der sah doch aus wie 25. Ich habe selbst erlebt, dass Jugendliche im Alter von 13 Jahren wirklich leicht Wodka kaufen konnten. No Problem.
Auf Jahrmärkten bekommen sie auch den Alkohol.
Erwachsene müssen viel öfter einschreiten. Auch, wenn sie sehen, dass irgendwo Alkohol an Jugendliche verkauft wird.

Herdentrieb war leider schon zu allen Zeiten ein guter

Grund für jeglichen Drogenkonsum, unter Jugendlichen
umso mehr.:
Ja, das ist leider so.
Ich habe es bei meinen Söhnen so gehalten, dass ich Alkohol nicht verteufelt habe (als kein striktes Verbot - das allerdings ab 15 oder 16 erst, vorher war es natürlich verboten), sondern versucht habe, ihnen beizubringen, dass sie auf jeden Fall offen damit umgehen sollen. Also: wenn man schon trinkt, dann bitte anrufen, damit man sie abholen kann… usw.
Bis heute hat das gut geklappt: sie sind jetzt 28, 24 und 15. Die beiden älteren trinken mal was auf einer Party und mit Sicherheit waren sie schon mal betrunken, aber nie so, dass es an Koma grenzte und nicht regelmäßig.
Der jüngste hat noch nie Alkohol getrunken, obwohl in seiner Klasse der Wodka teilweise in der Umkleidekabine „rundgeht“. Bis jetzt widert ihn das an und er hat auch die „Eier“, den anderen das zu sagen. Muss man abwarten…

Man muss halt auch ein Vorbild sein: wenn von vornherein ein „gesunder“ Umgang mit Alkohol vorgelebt wird - denke ich - kann das auch klappen.

Gruß

@ widecrypt
Mein Sohn hat mir irgendwann mit 17 gesagt, er sei dankbar für meine Autorität, meine klaren Regeln (mit Ausnahmen) und meine klaren Ansagen zu all dem. Verwunderlich für das alter dachte ich erst, dann wurde mir aber klar, dass dies ihm das Leben einfacher gemacht hat, er nicht erst an externe Grenzen rennen und Eintragungen im Führungszeugnis kassiern musste…
Erziehung ist das A und O… keine Frage!

Ein weiterer Teil ist die Zivilcourage, zur eigenen Meinung stehen, auch öffentlich. Dazu gehört auch, denen hilfreich zur Seite zu stehen, die diese Erziehung nicht leisten können, oder diese nur zeitweie nicht umsetzen können, weil ihnen die Kontrolle fehlt.

Würde jemand meinem Sohn die Flasche, die Kippe wegnehmen wäre ich froh darüber (ist zum Glück nicht nötig :smile:, müsste mein Sohn nachdenken, hätte eine Grenzsetzung erfahren, die im richtigen Ton, ohne Gewalt vielleicht die Selbstverständlichkeit des Konsums in Frage stellen würde…

Alles besser als ein „Disco - Kleingeldtag“ bei dem man für 2 Cent einen Tequlia bekommt, also belohnt wird, wenn man Schnaps statt Cola trinkt, die kostet nämlich den normalen Preis…

Gruß und Danke für Eure Gedanken!
Petra

Servus,

Hallo,

Hier sehe ich einen Kritikpunkt:

Keineswegs. Mach dich mal mit unserem System etwas besser
vertraut.
Stichwort §127 StPO.
Und Fotohandys haben wir alle. Erst knipsen, dann
einschreiten.

  1. Er wird garantiert dafür angepöbelt und übelst beschimpft.
    Die Bürschchen wissen ganz genau, das man ihnen gar nix kann.

Lass sie pöbeln und schimpfen. Nimm ihnen die Kippe aus dem
Mund und wirf sie weg. Ohne gerede. So mach ich das. Dann steh
ich ca. 3cm mit meiner Nasenspitze vor seiner und frag ihn im
scharfen Militärton, ob er irgendwas dagegen hat, dass ich
meine Kinder vor drogenabhängigen Nulpen wie ihm schütze.

Hast Du Deine Kinder denn auch aktuell vor Ort, dass Du vgl. Thesen anführen könntest ?

" Stichwort: Ich sehe Zucht und Umgang meiner Kinder damit unmitelbar beeinträchtigt, dass die [" Jugendbande " irgndwo anders … Du weisst schon , was die gemacht haben "]

Natürlich liegt es Dir auf den Lippen, aber die " Moralapostel " so einfach ohne konkrete Beeinträchtigung sozialpädagogischer, persöhnlicher Interessen kannst Du da nicht allgemein und überall anwenden.

Deine benannte Handhabe bliebe als nichtamtliche Person gegenüber 3. zunächst darauf beschränkt, höchstens erklärend oder schlichtend einzuwirken versuchen.

Nur wem die Courage fehlt, kann so denken und (nicht) handeln.
Man(n) sellt sich hier in den Weg und setzt ein Signal.

Courage kann eine Möglichkeit sein, wenn wirklich " Not am Mann " ist.
Es kann auch verbal der ( angemessen ) " große Otto " losgelassen werden, wenn es sich auf unvermeidbare Bereiche relaiver Persöhnlichkeit beziehen würde. ( Also z.B. das Umfeld, welches durch die Wohnung grob umschrieben ist…also ggf.auch das nutzbare Grundstück drumherum )

Gegen die Anzeige wehre ich mich mit dem Foto.

Wenn man heute sieht, das 10 jährige vorm Schultor
noch eben die Kippe ausmachen, aber kein Lehrer oder
Direktor sich darum schert, weil er auch genau weiß,
dass es außer Stress nix bringt, ist das doch übel, oder?

Warum werden DIE wohl teilweise so handeln ? Ich kannte es auch noch mit " Zuckerbrot und Peitsche "
Manche Eltern nahmen unberuhigend oft die Peitsche.

Meinst Du, dass es sich im " Graubereich " da wirklich geändert hat ?
Wenn ich manche .68-er so miterleben durfte, gab es auch damals schon unkonsequente Eltis.

Natürlich. aber da wären wir wieder bei der Erziehung. Der
Erziehung und Ausbildung der Lehrer. Pädagogen sind keine
Alphatiere. Können sie nicht sein, wenn sie ihren Job gut
machen sollen.

Ab hier überlasse ich es zunächst mal Deiner eigenen " Sitzung " bzgl. Überdenkens…

Unsre Kinder zu schützen ist unsre Aufgabe.
Eine Aufgabe, die ich nicht aus der Hand geben will.

Ja, allerdings sind eine Menge Leute ja stolz darauf,
wie viel sie saufen können.

Weil es immer noch von vielen Seiten mit Respekt beachtet
wird.
Rügen bringt Segen.
Nicht danebenstehen und den Mund halten.
Erst wenn wir alle unser Verhalten ändern, wird es auf die
jüngeren abfärben.
Wer Kinder hat, weiss, dass sie nur die Eltern oder Umgebung
kopieren.
So lernen wir uns in unser Umfeld zu integrieren und damit
beachtet zu werden.

Daher habe ich diese unkommentierten Punkte…

widecrypt

mfg

nutzlos