Hallo
vielen Dank erstmal dass ihr euch die Zeit nehmt diesen Artikel durchzulesen und vielleicht auch mir etwas dazu schreibt.
Vor 3 Wochen war ich nach langem zögern bei einer Nervenärztin, welche die Diagnosen Wochenbettdepression- und/oder Psychose und manisch Depressiv feststellte. Sie wollte mir AD verschreiben, die ich ablehnte aus 2 Gründen (1. stillte ich noch (sind nun umgestiegen auf Flasche), 2. bin ich sportlich aktiv und weiß nicht ob das evtl. auch als Dopping gilt). Nun habe ich nächste Woche Do. bei ihr einen Termin und werde möglicherweise nicht drumrum kommen, welche verschrieben zu bekommen. Momentan nehme ich 600mg Johanniskraut am Tag.
Als Ursache für die Depressionen sieht sie einen nicht verarbeiteten Autounfall in meiner Kindheit (war damals 3 1/2 Jahre alt, heute 27). Ich wurde lt. meiner Mutter deswegen niemals professionell behandelt, obwohl der damalige Hausarzt ein Trauma festgestellt hatte. Durch die „Geburt“, die ein geplanter KS war, wären meine Ängste von damals wieder reaktiviert worden meinte die Ärztin. Ich habe schon so lange ich denken kann Angst ins KKH zu müssen oder gar operiert werden zu müssen (furchtbare Albträume).
Jetzt zu meiner Frage/Problem. Am Montag habe ich nun einen Termin bei einer Psychologin (ende April bei einem Psychiater) bekommen. Ich soll dahin um eine Tiefenpsychotherapie und Verhaltenstherapie zu machen lt. der Ärztin. Wo würdet ihr meinen wäre es besser eine Therapie zu beginnen? Könnt ihr mir vielleicht beschreiben worin der Unterschied bei den Therapien liegt? Wie laufen solche Therapien ab? Soll ich die KKH-Unterlagen von dem Unfall mitnehmen? Muß ich sonst irgendetwas mitnehmen? Wie lange und oft pro Tag/Woche/Monat/Jahr geht man dahin (auch in Std/Min)? Darf man da sitzen/stehen/laufen oder nur liegen (Ammenmärchen?)? Werden mir Fragen gestellt oder soll ich irgendetwas erzählen, nur was, worüber? An den Unfallhergang habe ich keine Erinnerung, nur an die Zeit während und nach dem KKH-Aufenthalt habe ich einzelne Erinnerungen. Momentan geht es mir wieder gut, weine zwar noch ein bischen hin und wieder aber sonst… Ist es dann überhaupt sinnvoll/nötig eine Therapie zu machen? Mein Mann meint ich solle endlich die „Chance ergreifen“ (???) damit es mir besser geht. Mittlerweile glaube ich fast wieder, dass ich tatsächlich am durchdrehen bin. Im vergangenem Jahr hatte ich 2-4 ziemlich schlimme Monate in denen ich mich nicht getraut habe zu Ärzten zu gehen (wg. Klinikeinweisung).
Ich habe soviele Fragen und bin super nervös.
LG Angie


