unsere Tochter ist jetzt 3 1/2 Wochen alt und wirklich absolut süß, wenn nicht der allabendliche Terror wäre. So ab 20.00 Uhr bis ca. 01.00 Uhr weint sie scheinbar grundlos und steigert sich auch richtig rein. Teilweise haben wir den Eindruck, daß sie Blähungen hat. Wir haben ihr schon Sab-simplex gegeben, doch irgendwie wirken die Tropfen nicht. Bäuerchen macht sie nur selten, obwohl wir uns den Wolf klopfen.
Die Bauchmassagen scheinen auch nichts zu bringen.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen und ein paar Tipps auf Lager?
Wir wären sehr, sehr dankbar!
vielleicht kommt es gut, das Baby mit dem Kopf nach unten zu halten, nicht lange, nicht direkt nach einer Mahlzeit usw., sondern halt mit Maß und Ziel. Manche Kinder mögen das, und manche Blähungen können dabei entweichen.
der „allabendliche Terror“ kann viele Ursachen haben. In den ersten Lebenswochen ist das Schreien von Babys noch ziemlich undifferenziert.Also… du musst herausfinden, was deine Tochter hat. Hat sie Hunger, Durst, ist die Windel voll, ist ihr kalt/warm? Oder ist sie vielleicht einsam und sucht deine Nähe?
Anzeichen für Blähungen wären u.a.: Der Bauch ist gespannt und fühlt sich fest an, deine Tochter macht sich ganz steif oder zieht die Beine an und streckt sie heftig wieder weg.
Tja, und nun musst du überlegen warum sie Blähungen hat. Trinkt sie zu schnell? Vielleicht hast du etwas gegessen das Blähungen verursacht(ich geh jetzt davon aus, dass du stillst)? Und das von dir beschriebene felhlende Bäuerchen kann eine Ursache sein.
Ich würde dir raten den Kinderarzt aufzusuchen.Du bist nicht die erste und einzige Mutter, die wegen „ein paar Winde“ zum Kinderarzt geht. gleichzeitig kann ausgeschlossen werden, dass etwas Ernsthaftes dahintersteckt.
Lieben Gruss
Simone
P.S.:Bei meinen Jungs hat Baden und stundenlanges Rumtragen im „Fliegergriff“ geholfen (mit ein bisschen Übung kann man dabei hervorragend Lesen)
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ich möchte noch erwähnen, dass es so genannte „schreikinder“ gibt. diese schreien ohne ersichtlichen grund in der regel aber ständig (wenn sie nicht grad schlafen). für die eltern ist das natürlich seh r unschön, aber angeblich kann man dagegen nichts machen ausser abzuwarten bis diese phase vorbei geht.
einen wirklich hilfreichen Tipp kann ich dir leider nicht geben, ich kann dir aber versichern, dass du nicht alleine mit diesem Problem dastehst. Auch unsere Tochter hat in ihren ersten Lebenswochen regelmäßige Schreistunden gehabt. Sie hat tagsüber nie länger als eine halbe Stunde am Stück geschlafen, und jeden Abend von ca. 22 Uhr bis ca. 2 Uhr geschrien, durchgehend. Es gab absolut nichts, was geholfen hat, es war einfach keine Ursache erkennbar.
Das zerrt unglaublich an den Nerven, zumal ja auch tagsüber mit noch einem 2jährigen Kleinkind keine Zeit zum Ausruhen war. Irgendwann, so etwa im Alter von 11 oder 12 Wochen, wurde es ganz langsam besser. Und nein, auch wenn der Zeitraum es vermuten läßt, die sogenannten Dreimonatskoliken waren wohl auch nicht die Ursache.
Zwar hat sie tagsüber immer noch nicht mehr geschlafen, aber die abendlichen Schreistunden wurden langsam kürzer und hörten irgendwann ganz auf.
Belohnt worden sind wir mit einem ausgesprochen aufgeweckten, interessierten Kind, dass uns bisher nie wieder Probleme bereitet hat. Sollten also körperliche Ursachen bei deinem Kind ausgeschlossen sein, hilft wirklich nur unglaublich viel Geduld und Durchhaltevermögen. Und laß dir nie den Tipp geben, das Kind schreien zu lassen, weil du es ansonsten zu sehr verwöhnst, das stimmt einfach nicht.
unsere Tochter ist jetzt 3 1/2 Wochen alt und wirklich absolut
süß, wenn nicht der allabendliche Terror wäre. So ab 20.00 Uhr
bis ca. 01.00 Uhr weint sie scheinbar grundlos und steigert
sich auch richtig rein. Teilweise haben wir den Eindruck, daß
sie Blähungen hat. Wir haben ihr schon Sab-simplex gegeben,
doch irgendwie wirken die Tropfen nicht. Bäuerchen macht sie
nur selten, obwohl wir uns den Wolf klopfen.
Die Bauchmassagen scheinen auch nichts zu bringen.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen und ein paar Tipps auf Lager?
Wir wären sehr, sehr dankbar!
Viele Grüße
HAllo Kerstin,
mit meine Tochter ging es über ein Jahr mit diesem abendlichen Terror, sie hatte Fäulnisbakterien, nur leider kam da kein Arzt drauf.
Beim Bäuerchenmachen, geh ruhig mit ihr rum und hüpf ganz leicht( weiss nicht wie ich das beschreiben soll), roll deine Füße mehr ab, so wird sie mehr geschaukelt.
Eine babymassage kann auch Wunder helfen, die Sabtropfen waren bei uns auch nicht der Hit.
Kümmelöl ist auch noch eine Variante, gibt es in der Apotheke.
unsere Tochter ist jetzt 3 1/2 Wochen alt und wirklich absolut
süß, wenn nicht der allabendliche Terror wäre. So ab 20.00 Uhr
bis ca. 01.00 Uhr weint sie scheinbar grundlos und steigert
sich auch richtig rein.
Du arme, soviel Terror hatte ich nie. Und mir war meine Tochter noch stressig!
Teilweise haben wir den Eindruck, daß sie Blähungen hat.
Bäuerchen macht sie nur selten, obwohl wir uns den Wolf klopfen.
Ich habe damals als stillende Mutter morgens auf nüchternen Magen eine Tasse Kümmeltee (Fenchel war der Ursprungstipp, dazu kann ich mich bolß überhaupt nicht begeistern) getrunken. Das hat zumindestens dazu geführt, dass die Blähungen abgingen. Aber Vorsicht, meine Tochter war oft (wenn es ein „gefüllter Wind“ war) von oben bis unten von innen heraus „voll“, so dass ich nie ohne komplette frische Bekleidung aus dem Haus gehen konnte.
Sollten es tatsächlich Blähungen sein, kann ich Bauchmassage empfehlen, leichten Druck auf den Bauch ausüben, immer im Uhrzeigersinn kreisen.
Oder, was bei uns immer geholfen hat ist, das Baby Rad-fahren zu lassen.
Also die Beinchen am Unterschenkel Fassen, und dann die Bewegungen nachahmen, immer die Knie Richtung Bauch bewegen und wieder strecken.
Es hat nicht nur die Winde gelockt, sondern unserer Tochter auch noch Spass gemacht. Ihr könntet das auch mit nem kleinen Singspiel verbinden, dann hat die Lütte auch noch eine andere Ansprache, muss aber nicht, einfaches Sprechen tuts auch.
Ansonsten kann ich mich der Meinung der anderen Schreiber nur anschliessen, niemals einfach schreien lassen, die Kids machen das nicht um uns zu testen, sie haben einfach keine andere Möglichkeit sich auszudrücken.
Unterstützend zum „tragenden Schaukeln“ kann ein Pezziball oder ein Schaukelstuhl wirken.
Ich hoffe, ich konnte dir ein paar hilfreiche Anregungen geben.
viel Erfolg und starke Nerven wünscht
Conny
P.S. was mich interessieren würde ist, was macht Ihr mit der Kleinen in diesen Stunden?
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Ich kenn das und das wird zu einer Spirale ,sodass man dann irgendwann sagt :allabendlicher Terror.
Das macht einem schon die Nerven mürbe und man versucht 1000 Sachen,die Verzweiflung wird immer grösser.
Meine Idee dazu:unternimm nichts,bleib gelassen und fürchte Dich tagsüber nicht schon vor dem Abend.
Gestalte den Abend um, geh mit der Kleinen in ein Zimmer in dem es warm und schön ist ,ohne viel Licht ,leg sie auf Deinen Bauch un lass sie schreien.
Das mach mal paar Tage .
Ich denke es hilft.
Wichtig ist ,dass Du ruhig bleibst dabei und dich nicht um deinen wohlverdienten kinderfreien Feierabend gebracht fühlst.
Obwohl es schon bald 17 Jahre her sind, ich kann Deine Situation sehr gut nachfühlen.
Die wichtigsten Tipps haben Dir die anderen schon gegeben.
Was bei uns gut geholfen hat war, dass ich mir eine Wärmflasche (Vorsicht, nicht zu heiß!) in ein Tuch auf den Bauch gepackt habe und den Zwerg mit seinem Bäuchlein obendrauf.
Dann den Rücken sanft massiert, irgendwie hat ihn das Geschaukel auf dem Wasser beruhigt.
Es dauert seine Zeit, manchmal sind es Monate, aber irgendwann wird es besser.
Manche Babies benötigen einfach mehr Zeit, bis sich ihr Organismus an das Leben außerhalb von Mamas Bauch gewöhnt hat!
Wenn Du das Weinen nicht mehr ertragen kannst, pack den Zwerg bei Deinem Mann auf den Bauch und setz Dir Kopfhörer auf.
Liebe Grüße und versuch gelassen zu bleiben!
versucht es mal mit Kümmelöl. Das gibt es in der Apotheke. 3 - 4 Tropfen auf dem Bauch langsam einmassieren. Riecht zwar scheußlich, hat aber bei meinen beiden Kindern bei Bauchschmerzen/Koliken gut gewirkt. Hatte den Tipp von einer erfahrenen dreifachen Mutter erhalten, als alle anderen Ratschläge von Ärzten und Co. versagten und unsere Nerven blank lagen. Bei leichtem Bauchweh kann man es auch mit Kümmeltee versuchen, der entkrampfend und beruhigend wirkt. Kümmelkörner in Wasser ca. 10 - 15 Minuten kochen lassen. Dann den Tee auf Trinktemperatur herunterkühlen (nicht mit kaltem Wasser auffüllen!!!).
Dann ungesüßt dem Kind zu trinken geben. Viel Glück. M. P.
die meisten tipps sind ja schon gekommen, aber eine idee hab ich noch!
ich habe meine tochter damals sehr sehr viel mit mir herumgetragen, am liebsten im tragetuch, erst liegend, bald aber auch auf der hüfte sitzend.
ihr hat es super gefallen, sie hat fast nie geschrien, die blähungen lösen sich durch die andauernde bewegung auch, außerdem wird einem hüftschaden vorgebeugt.
das tragetuch war für mich das wichtigste utensil ihrer babyzeit!