Alle Jahre wieder: neues Windows

Hi Klarissa!

An Corel-Draw geht kein Weg vorbei, weil meine (Vor-) Arbeiten
von Kunden bzw. Lieferanten ggf. weiter-/nachbearbeitet werden
(mit Corel-Draw). Es ist unrealistisch, alle zu einer
(OpenSource-) Software zu „bekehren“.

Ah, ja. Kunden und Lieferanten sind natürlich immun.

Toll Frau Dust, sie steigen auf Open Source Software um? Das finden wir ja toll, das wollten wir auch schon lange machen! Na dann wuenschen wir Ihnen viel Glueck! Nein, natuerlich macht es uns nichts aus wenn sie die Ergebnisse erst naechste Woche bringen, wir liefern unsere Ware dann halt zwei Wochen spaeter aus, unsere Kunden haben da sicher Verstaendnis wenn sie warten muessen, immerhin steigen SIE ja auf Open Source um!

Huiiiiiiiiiiiiiiiiiii, die Waldfee!

Ganz egal welches Unix, das Rennen macht der der es schafft eine so intuitive Oberflaeche zu haben das die User sie im fliessenden Uebergang bedienen lernen und dabei die Kompatibilitaet so gewaehrleistet bleibt das die alten Daten nicht verloren gehen. Erst dann wird die Luft duenn fuer MS. Das hat gar nix mit stur, unwissenheit oder sonstwas zu tun, ist reine Logik das kein Betrieb seine EDV komplett neu hochzieht weil irgendeiner glaubt Knoppix waere der Quell aller Weisheit.

P.

Hallo,

bloß ein paar Erfahrungen -

OpenOffice kann inzwischen alle .doc, .xls und .ppt Dateien
lesen und schreiben (Access hab ich noch nicht getestet).
Fehler gibt es i.d.R. nur bei der Formatierung (falsche
Schrift).

Falsche Schrift, andere Positionierung von Feldern und Tabellen, … da gibt es einiges. Access funktioniert überhaupt nicht, weil nur die Daten - keine Abfragen, Formulare etc - erkannt werden.

Es gibt allerdings ein kleines Problem: nur die neueren
Versionen von OpenOffice lesen und schreiben alles. Aber
gerade die neusten Versionen sind deutlich instablier als die
etwas älteren.

Die Erfahrung habe ich nicht - kein Problem mit der Stabilität, weder unter Windows noch unter Linux

Die „Virtuelle Maschine mit
Windows“ wäre ggf. eine Lösung - läuft das stabil?

So stabil wie windows im normalen Betrieb auch. Allerdings
laufen dann gleichzeitig 2 Systeme, d.h. man braucht sehr,
sehr viel RAM (1GB minimum). Auf einem 512MB RAM Rechner wird
das ganze schnell man abschmieren.

Hat bei mir auf einem 512MB Notebook einwandfrei und ohne jeden Absturz funktioniert - allerdings mit Windows 2000 auf vmware unter Linux

Cheers, Felix

Hallo,

Toll Frau Dust, sie steigen auf Open Source Software um? Das
finden wir ja toll, das wollten wir auch schon lange machen!
Na dann wuenschen wir Ihnen viel Glueck! Nein, natuerlich
macht es uns nichts aus wenn sie die Ergebnisse erst naechste
Woche bringen, wir liefern unsere Ware dann halt zwei Wochen
spaeter aus, unsere Kunden haben da sicher Verstaendnis wenn
sie warten muessen, immerhin steigen SIE ja auf Open Source
um!

Naja, ich erinnere mich an diverse Porwerpoint-Präsentationen, teilweise vor großem Publikum, die den Vortragenden wie einen Idioten haben aussehen lassen, weil sie wohl mit irgendeiner falschen Version erstellt wurden.

So großartig ist es also nicht, wenn man bei der alten Software bleibt, weil die zu allem (einschließlich God himself) kompatibel ist.

Gruß,

Sebastian

Guten Tag, Patrick!

[20 Zeilen Zynismus]

…die Du Dir mir gegenüber künfig ersparen wirst. Weil ich mich nämlich aus solchen Diskussionen heraus halten werde.

Es ging IMNSHO mit dem Artikel um die Annäherung an eine Lösung, die, wenn ich Klarissa richtig verstanden habe, zu weniger Abhängigkeit von M$ und Konsorten führen sollte. (Mag sein, dass wer Geld verdienen will, mit den Produkten aus dem Hause des Obermufti arbeiten muss…)

!CU DannyFox64
der sich zumindest den Hauch von Ironie nicht verkneifen konnte.

Hi WoDi!

Klar! Mit Vista wird die Kontrolle über den Nutzer (und
sein Verhalten) von Microsoft wiederum eine Stufe härter,
ausschweifender, hinterhältiger.

Womit kannst du diese Polemik belegen?

Mit nichts, was weithin bekannt ist. Vielmehr ist es meine Beobachtung (seit 1989), die diese Aussage wiedergibt. Du kannst es ruhig Polemik nennen.

Nur um ein Beispiel herauszupicken, das fast schon Mustergültigkeit erreicht hat: Sieh’ Dir doch an, was der Windows Mediaplayer kann/darf und welche legalen(!) Funktionen er „unterbindet“ - oder ich sage einmal: dem Benutzer NICHT anbietet.

[…]

MS-Office (Version 2002) läßt sich vollständig ersetzen
durch OpenOffice.org 2.0. Da die meisten Nutzer das MS-Office
im normalen Geschäftsbetrieb sowieso nicht voll ausreizen
(eher dass man Word und Powerpoint zum Speichern von Grafiken
missbraucht), brauchst Du Dir wegen Kompatibilität keine
Sorgen zu machen.

Das ist eine recht kühne Aussage, die auch in die Hose gehen
kann. Wenn ich bei uns in der Firma so sehe, was da alles an
Anpassungen via Makros gemacht wurde und das auf andere Firmen
übertrage, wo das möglicherweise ähnlich läuft, ist deine
Aussage schlicht falsch. Dann ist Open Office nämlich absolut
nicht in der Lage, MS Office zu ersetzen.
Das gilt in noch höherem Maße für Outlook, das in vielen
Firmen sehr intensiv eingesetzt wird und für das es weder bei
Open Office noch sonstwo eine Entsprechung gibt.

Da gebe ich Dir recht. Das habe ich tatsächlich in diesem Augenblick nicht bedacht.

Und ich frage mich, warum sich so viele Firmen „in diese Abhängigkeit“ begeben (haben). (Liegt wohl daran, das Microsoft schneller war, als Open-Source-Software einen nennenswerten Bekanntheitsgrad erreichen konnte. Ohne Windows war’s jedenfalls nicht möglich.)

Für den Privatanwender mag Open Office eine recht gute
Alternative sein, im Geschäftsbereich ist es das nicht.

Ganz generell, ja, stimmt das wohl.*

CU DannyFox64

* Bei Einzelbetrachtung wird man die ein oder andere Firma oder Institution finden, die einen Ausreißer macht und den Gegenbeweis erfolgreich antritt.

Hi,

Und ich frage mich, warum sich so viele Firmen „in diese
Abhängigkeit“ begeben (haben). (Liegt wohl daran, das
Microsoft schneller war, als Open-Source-Software einen
nennenswerten Bekanntheitsgrad erreichen konnte. Ohne Windows
war’s jedenfalls nicht möglich.)

Ich sehe da keine Abhängigkeit, die man woanders nicht auch hätte. Hat eine Firma alles auf Linux oder Mac laufen, kann sie ja auch nicht so ohne weiteres „mal eben“ auf Windows umstellen. Also befindet sie sich hier ebenfalls in einer Abhängigkeit.

Viele Grüße
WoDi

Hallo Felix

Falsche Schrift, andere Positionierung von Feldern und
Tabellen

Die falschen Schriften liegen aber weniger an Open Office als eher an der Tatsache, dass Linux nicht die selben Schriften mitbringt wie Windows. Von speziellen Schriften, die man für bestimmte Dinge zusätzlich installiert hat, gar nicht erst zu reden. Daher müsste man sich anschauen, welche Schriften man zwingend benötigt und wie man die ggf. für Linux bekommt.

CU
Peter

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Hallo DannyFox64

Und ich frage mich, warum sich so viele Firmen „in diese
Abhängigkeit“ begeben (haben).

In die ‚Abhängigkeit‘ von Makros etc. in Word-Dokumenten? Nun, das selbe würde es auch geben, wenn eine Firma eine andere Textverarbeitung verwenden würde und dabei die Möglichkeiten dieses Programms für spezielle Vorlagen plus gewisse ‚Abfüllmöglichkeiten‘ von Informationen (z.B. Adressen) aus anderen Programmen heraus nutzen würde. Dann wäre ein Umstieg auf MS-Word auch nicht so einfach.

CU
Peter

1 „Gefällt mir“

Hallo Felix

Falsche Schrift, andere Positionierung von Feldern und
Tabellen

Die falschen Schriften liegen aber weniger an Open Office als
eher an der Tatsache, dass Linux nicht die selben Schriften
mitbringt wie Windows. Von speziellen Schriften, die man für
bestimmte Dinge zusätzlich installiert hat, gar nicht erst zu
reden. Daher müsste man sich anschauen, welche Schriften man
zwingend benötigt und wie man die ggf. für Linux bekommt.

Selbst unter Windows stellt OO die Schriften manchmal etwas anders dar, so dass es mit der Formatierung Schwierigkeiten gibt. Andererseits kann man ja die Windows-Schriften auch unter Linux installieren.

Angeblich soll die Access-Funktionalität mit OO 2.04 verbessert worden sein - habe ich noch nicht probiert.

Cheers, Felix

Danke für die Beiträge
Liebe Freunde,

ich möchte mich bei Euch für all´ die Beiträge, Anregungen, Vorschläge und auch Warnungen danken.

Ich sehe mich außer Stande, ein kurzes Fazit aus der Vielzahl der Beiträge zusammen zu fassen, habe allerdings für mich entschieden, zunächst alles bis auf weiteres bei/mit XP laufen zu lassen (never change a running system).

Von Knoppix hatte ich vor einigen Jahren eine CD und mehr schlecht als recht funzte damals vieles, aber eben längst nicht alles und schon gar nicht 100% kompatibel. Meine Hoffnung auf eine „Weiterentwicklung“ bzw. Erfindung, die Windoof EINFACH „ersetzt“ und damit überflüssig/austauschbar macht, hat sich leider nicht erfüllt. Ich werde das aber im Auge behalten . . .

Guten Tag, Patrick!

[20 Zeilen Zynismus]

…die Du Dir mir gegenüber künfig ersparen wirst. Weil ich
mich nämlich aus solchen Diskussionen heraus halten werde.

Tja das wirst wohl mir ueberlassen muessen. Wenn Du Zynismus nicht vertraegst musst in Dein Kissen weinen.

Servus