den Tod verdient!
http://…
Mit vollem Wissen um den Zusatand der 6. Armee und der Sinnlosigkeit sie für einen Mythos zu verheizen… das ist mehr als ein Verbrechen gewesen.
Grüße
Raimund
Team: URL entsprechend der AGB gelöscht
den Tod verdient!
http://…
Mit vollem Wissen um den Zusatand der 6. Armee und der Sinnlosigkeit sie für einen Mythos zu verheizen… das ist mehr als ein Verbrechen gewesen.
Grüße
Raimund
Team: URL entsprechend der AGB gelöscht
Hallo Raimund
Kannst du uns sagen, was der Neuigkeitswert dieses Artikels ist? Bekanntlich wurden über Stalingrad ganze Bibliotheken geschrieben.
Auch dein Kommentar ist so überflüssig wie nur etwas, darauf ist man schon vor 60 Jahren gekommen und dürfte eigentlich Allgemeingut sein.
Ich hege die stille Hoffnung, dass du dein Unwesen nicht auf dieses Brett ausdehnst. Hier ist Wissen gefragt und kein Platz für billige Polemiken.
Im Brett Militärhistorie wäre dieser Beitrag ebenso richtig wie überflüssig…
Wenn ich mir deinen Titel ansehe, muss ich feststellen, dass du, nebst den USA und Israel, auch dem Plural den Krieg erklärt hast…
Gruss
Max
es solte auch nicht nur bis zur letzten patrone, sondern bis zum letzten blutstropfen gekämpft werden.
hallo legionär,
das ist es ja. Es wurde für das „germanische Heldentum“ Menschen verheizt. Die Kaukasustruppen waren schon in Sichheit. Es gab also keinen militärischen Grund, weiter durchzuhalten.
Hier ging es nur noch um die Ehre … oder was man damals darunter verstand. Was mir neu war, ist, dass der Führung der 6. Armee ein Kapitulationsangebot unterbreitet wurde. Gut, es hätte ja nicht unbedingt zu einer Übergabe der intakten Waffen kommen müssen. Das wäre bestimmt Verhandlungssache gewesen. Dass die Reichsführung aber bis ins Einzelne den Zusatnd der Armee wusste und immer noch von Durchhalten spricht, das ist Verbrecherisch.
Was ich Paulus vorwerfe: er rief so lange: „jawohl mein Führer“, bis es für ihn gefährlich wurde. Dann kapitulierte er.
Und anschließend ließ er sich vom sowjetischen Propagandaapparat einspannen. Vermutlich, damit er nicht nach Sibiren musste.
Grüße
Raimund
Hallo Raimund,
http://…
Angesichts dieser Quelle wäre ganz objektiv zu hinterfragen, ob die subjektive Sichtweise hier nicht selbst einen Mythos geschaffen hat. Gerade für das Thema „Stalingrad“ ist der Ottonormaldeutsche sehr empfäng- und -findlich.
Gruß sannah
Team: URL entsprechend der AGB gelöscht
hallo Sanna,
richtig, Stalingrad ist ein Reizthema.
Doch diese geschichtlichen Daten sind halt nicht wegzuschreiben. Das lässt sich nachprüfen. Den heldenhaften oder welchen Gefühls-Textteil eines Berichtes auch immer, den sollte man ausklammern. Damit versucht ein Schreiber seine Leser auf seine Seite zu ziehen.
Ist schwierig, ganz klar!
Und meist sehr raffiniert verpackt, gleich von welcher Seite die Nachricht kommt.
Grüße
Raimund
Hallo,
der Gehorsam gegenüber seinem befehlshaber lag Paulus im Blut: hier eine Beurteilung seines Vorgesetzten des Artillerieführers Stuttgart noch bereits 1928:
" […] Typischer Generalstabsoffizier, von peinlich gepflegter äußerer Erscheinung, bescheiden, bisweilen übertrieben bescheiden, leibenswürdig mit vorzüglichen Umgangsformen, ein guter Kamerad, freilich auch bestrebt, sich niemanden zum Feinde zu machen. Militärisch außerordentlich begabt und interessiert, ein langsamer, sorgfältiger Arbeiter am Schreibtisch, mit einer Leidenschaft für Kriegs- und Planspiele am Kartentisch oder Sandkasten, bei denen er eine beträchtliche operative Begabung bewies, jeden Entschluss lange, gründlich und mit Sorgfalt zu überdenken, bevor er die entsprechenden Befehle herausgab.[…]
Das Abwägen der Entscheidung sieht man an der Schlacht um Stalingrad.
Nach dem ersten Kapitulationsangebot der Russen, gab Paulus die Weisung heraus in der Zukunft Parlamentäre mit der waffe abzuweisen.
Es ist ja nciht nur die Heeresgruppe A gewesen, die in Bedrängnis war. Manstein hatte zur Aufgabe die Heeresgruppe Don zu festigen, doch er hatte nichts. An Anfang musste die Front mit Troßleuten und Urlaubern zusammengehalten werden. Dann kam hinzu das ide ital. 8. Armee vernichtet wurde und dort ein weiteres Unheil aufkam, weswegen das Unternehmen „Wintergewitter“ (Die Befreiung der Eingeschlossenen) durch die 4. Panzerarmee unter Hoth abgebrochen werden musste.
Manstein schriebt zum Beispiel in seinem Buch verlorene Siege, das das Aushakten des Kessels der Garant dafür war, das der krieg noch weiter ging. Ansonsten wäre die gesamte Südflanke des dt. ostheeres offen gewesen und der Krieg wäre verloren gewesen udn das bereits Ende 1942. Ob das nun gut oder schlecht war… darüber entscheide ich hier nicht. ich gehe lediglich auf die strategische und operative Lage ein.
Robby
Hallo,
das ist es ja. Es wurde für das „germanische Heldentum“
Menschen verheizt.
Was war denn das „germanische Heldentum“
Zu dem Zeitpunkt hat die Waffen-SS schon angefangen Nichtgermanen zu rektutieren.
Die Kaukasustruppen waren schon in
Sichheit. Es gab also keinen militärischen Grund, weiter
durchzuhalten.
Es gab einen Grund, obwohl der ziemlich umstritten ist, die Einheiten im Kaukasus waren ziemlich froh, dass Stalingrad viele russische Verbände blockierte, sonst wärte der Kubanbrückenkopf nie entstanden.
Hier ging es nur noch um die Ehre … oder was man damals
darunter verstand. Was mir neu war, ist, dass der Führung der
6. Armee ein Kapitulationsangebot unterbreitet wurde.
Ich dachte immer das würde zur Allgemeinbildung für militärhistorisch Interessierte gehören.
Gut, es
hätte ja nicht unbedingt zu einer Übergabe der intakten Waffen
kommen müssen. Das wäre bestimmt Verhandlungssache gewesen.
Hier spricht der Laie, was hat der Major Bach(Zivilberuf Pfarrer) in Afrika gemacht um nach der Kapitulation boch alles nachhaltig zerstören zu lassen?
Dass die Reichsführung aber bis ins Einzelne den Zusatnd der
Armee wusste und immer noch von Durchhalten spricht, das ist
Verbrecherisch.
Damals war nicht nur das „verbrecherisch“. Die Verbrechen fingen schon am 30.01.1933 oder so an.
Was ich Paulus vorwerfe: er rief so lange: „jawohl mein
Führer“, bis es für ihn gefährlich wurde. Dann kapitulierte
er.
Hätte er sich wie von Hitler gewünscht eine Kugel in den Kopf schiessen sollen? Man lebt ja nur einmal.
Und anschließend ließ er sich vom sowjetischen
Propagandaapparat einspannen. Vermutlich, damit er nicht nach
Sibiren musste.
Wie sind denn die deutschen Stalingradgeneräle von den Russen behandelt worden? mit Samthanschuhen, und mit Sibirien hatten nur die unteren Chargen ihre Probleme. Wieviel Generäle sind denn prozentual gesehen nach hause gekommen? und wieviel % G, und OG und U und L etc.? Je höher Du bist desto weniger passiert Dir,
Gruss
Rainer
Zum Leben der Staligrad-Generäle empfehle ich das Buch „Paulus im Kreuzverhör“, da bekommt man so einiges zu lesen worüber sich so mancher Stalingrad-General muckierte während seine Soldaten zu tausenden krepierten wie die Tiere…
Hi Raimund
das ist es ja. Es wurde für das „germanische Heldentum“
Menschen verheizt. Die Kaukasustruppen waren schon in
Sichheit. Es gab also keinen militärischen Grund, weiter
durchzuhalten.
Zumindest ab Mitte Januar war der Käse gegessen (Rückzug aus dem kaukasus), und in den 2 Wochen bis zur Kapitulation hätten viele noch überleben können.
Der Witz ist ja, dass die Truppen in Stalingrad überrannt wurden, hätten Sie formell kapituliert, wäre es sehr wahrscheinlich, dass sich die Soviets an die Bedingungen gehalten hätten (Bei den Rumänischen Truppen haben sie es jedenfalls) und die angebotenen Kapitulationsbedingungen waren mehr als nobel.
Was ich Paulus vorwerfe: er rief so lange: „jawohl mein
Führer“, bis es für ihn gefährlich wurde. Dann kapitulierte
er.
Paulus hat seine Befehle ausgeführt… aber er hat sich geweigert, für die Katastrophe die Verantwortung zu übernehmen. Die Verantwortung liegt bei Hitler.
Paulus hatte halt nicht das Kaliber vorn Rommel, der bei El-Alamein (nach Zögern) einen unsinnigen Durchhaltebefehl Hitlers einfach mißachtete.
Und anschließend ließ er sich vom sowjetischen
Propagandaapparat einspannen. Vermutlich, damit er nicht nach
Sibiren musste.
Tja…
Von einem Propagandaapperat zum nächsten, wobei, wenn ein General erkennt, dass seine Armee sinnlos verheizt worden ist…
Zum Thema Überlebende:
Die meisten Deutschen Gefangenen waren bereits schwer krank (Typhus), stark unterernährt und über 50% starben innerhalb kurzer Zeit.
Wer weiss, wieviele sich in den letzten Wochen buchstäblich den Tod holten.
Gruß
Mike
Hi Raimund
das ist es ja. Es wurde für das „germanische Heldentum“
Menschen verheizt. Die Kaukasustruppen waren schon in
Sichheit. Es gab also keinen militärischen Grund, weiter
durchzuhalten.Zumindest ab Mitte Januar war der Käse gegessen (Rückzug aus
dem kaukasus), und in den 2 Wochen bis zur Kapitulation hätten
viele noch überleben können.
Genau das meine ich.
Der Witz ist ja, dass die Truppen in Stalingrad überrannt
wurden, hätten Sie formell kapituliert, wäre es sehr
wahrscheinlich, dass sich die Soviets an die Bedingungen
gehalten hätten (Bei den Rumänischen Truppen haben sie es
jedenfalls) und die angebotenen Kapitulationsbedingungen waren
mehr als nobel.
Glauber ich auch. Der Russe (und der hatte ja das Sagen in der SU)hat ein ganz eigenartiges Verhältnis zu D. Er bekämpft zwar das Großmachtstreben von D… doch er mag den D besonder. Liegt evtl. daran, dass das Miltär von Deutschen aufgebaut wurde, die Zaren stark mit Deutschen „gekreuzt“ wurden (z.B. Katarina die Große soll ja eine D gewesen sein, es wird gemunkelt, dass sie sogar die Tochter Friedrichs sein soll), usw.
Was ich Paulus vorwerfe: er rief so lange: „jawohl mein
Führer“, bis es für ihn gefährlich wurde. Dann kapitulierte
er.Paulus hat seine Befehle ausgeführt… aber er hat sich
geweigert, für die Katastrophe die Verantwortung zu
übernehmen. Die Verantwortung liegt bei Hitler.
Paulus hatte halt nicht das Kaliber vorn Rommel, der bei
El-Alamein (nach Zögern) einen unsinnigen Durchhaltebefehl
Hitlers einfach mißachtete.
Das meine ich auch.
Und anschließend ließ er sich vom sowjetischen
Propagandaapparat einspannen. Vermutlich, damit er nicht nach
Sibiren musste.Tja…
Von einem Propagandaapperat zum nächsten, wobei, wenn ein
General erkennt, dass seine Armee sinnlos verheizt worden
ist…
Das wusste er ja schon als Befehlshaber der 6. Armee nach dem Kapitulationsangebot.
Zum Thema Überlebende:
Die meisten Deutschen Gefangenen waren bereits schwer krank
(Typhus), stark unterernährt und über 50% starben innerhalb
kurzer Zeit.
richtig. Es war nur noch eine Armee der Totkranken.
Wer weiss, wieviele sich in den letzten Wochen buchstäblich
den Tod holten.
Faat alle, die in den nächsten Wochen starben
Grüße
Raimund
Bisschen Off-Topic… Katharina II von Russland
Hi
Katharina II (die Grosse) hies eigentlich
Sophie Auguste Friederike von Anhalt-Zerbst
und war die erste tochter des lokalfürsten, Anhalt-Zerbst war wohl das unbedeutendste unterden unbedeutenden Partikularstaaten und vollkommen von Preussen abhängig.
Die Heirat mit Peter III wurde (auch) durch Friedrich II vermittelt, der sich davon wohl einen stärkeren Einfluß in Russland erhoffte (Elisabeth v. Russland und Friedrich haben sich gehasst)
Jedenfalls trat sie zum Orthodoxen Glauben über, lernte Russisch und wurde faktisch zur Verkörperung Russlands (ein Treppenwitz der Geschichte)
Wobei sie ihre Heimat nicht vergaß, z.B. schickte sie unmengen an lebensmitteln nach zerbst, als dort Hungernot herrschte. (Sozusagen die Urform des „Care-Paketes“)
Friedrichs Rechnung ging übrigens auch auf… Nach dem Tod ihres Gatten und nach ihrem Griff zur absoluten Macht ging sie im 7- Jaährigen Krieg nicht wieder auf Preussen los (das militärisch am Ende war), sondern blieb bei dem Waffenstillstand…
(das Wunder des Hauses Hohenzollern…)
Aber Friedrich der II war sicherlich nicht der Vater von Katharina II…
Gruß
Mike
Überlebenschancen
Wie sind denn die deutschen Stalingradgeneräle von den Russen
behandelt worden? mit Samthanschuhen, und mit Sibirien hatten
nur die unteren Chargen ihre Probleme. Wieviel Generäle sind
denn prozentual gesehen nach hause gekommen? und wieviel % G,
und OG und U und L etc.? Je höher Du bist desto weniger
passiert Dir,
In Bezug auf die Kriegsgefangenschaft mag das ja die Regel sein. Insgesamt aber hat der Landser eine höhere Lebenserwartung als ein Offizier. Das gilt besonders für die Ostfront, wo Kompaniechefs durchschnittlich einen Monat Dienst taten; mit Glück waren sie danach im Lazarett, mit Pech…
Die höchsten Verluste haben die Dienstgrade Leutnant bis Major. Aber auch danach war man nicht sicher. Es dürfte in der Geschichte ziemlich einmalig sein, dass ein Drittel der Wehrmachtssoldaten im Generalsrang starben (incl. Widerstand, natürlicher Tod etc.).
Andreas
Hallo Michael
Aber Friedrich der II war sicherlich nicht der Vater von
Katharina II…
Das habe ich mal in einer Biographie als Gerücht gelesen. Obs wahr ist??? Zu bezweifeln, nachdem FII in jungen Jahren mit Quecksilber von seiner Syphilis geheilt wurde.
Wie sagte er? „drei Röcke kämpfen gegen mich!“ oder war der Wortlaut etwas anders? Nun, sinngemäß war es der Auspruch.
Grüße
Raimund
den Tod verdient!
Hi, Raimund
hätte mich eigentlich mal interessiert, wen Du mit „Konsorten“ meinst.
Doch nicht etwa so staatstragende Figuren wie die Familie Quandt oder gar unsere Strafrechtler a la Schröder oder frühe BGH-Richter, oder die Vorläuferparteien der CDU ??
Oder gar Herrn Filbinger, der fünf nach zwölf sich noch für den Endsieg engagierte, oder div. Generäle mit Ritterkreuz, oder z.B. Herrn Horten ?? Würde sich sogar reimen.
Gruß
Peter
vergebliche Müh’…
Oder gar Herrn Filbinger, der fünf nach zwölf sich noch für
den Endsieg engagierte, oder div. Generäle mit Ritterkreuz,
oder z.B. Herrn Horten ?? Würde sich sogar reimen.
…ist es wahrscheinlich, gegen eine gelaubte Wahrheit anzuschreiben. Trotzdem möchte ich darauf hinweisen, dass es am Verhalten Filbingers aus heutiger Sicht (nota bene) nichts auszusetzen gab. Auch den vielzitierten Satz über das Recht gestern und heute hat er nicht gesagt.
Oder habe ich ein Faktum oder eine Quelle übersehen?
Andreas
hallo Peter,
nein ich meine nicht die Mitläufer, Jasager, filbingers, usw…
Ich meine diejenigen, die was zu sagern hatten und mit entscheiden konnten. Es kann mir keiner weismachen, dass Hitler alles selbst entschieden hat. Auch wenn er sich als größtem Feldherrn aller Zeiten bezeichnen ließ.
Eine Rettung großer Teile der 6.Armee wäre möglich gewesen.
Aber hier sollte wohl wieder die Großartigkeit der germanischen Rasse dem slawischem Untervolk gegenüber gezeigt werden.
Aber lassen wir das.
Nur soviel: ein Onkel von mir ist auch in Stalingrad gefallen. Einer der vielen, vielen, die irgendwo in Stalingrad oder in Sibirien verscharrt wurden. Wir haben keine Nachricht. Er ist einfach fort.
Grüße
Raimund
Viele, die leben verdienen den Tod.
Und manche, die Sterben, verdienen das Leben.
Kannst du es ihnen geben?
Dann sei nicht so rasch mit einen Todesurteil bei der Hand.
Grüsse
Andreas
PS: Ist das der Sinn???