Allein in's Schwimmbad - wie alt?

Hallo!

Wie alt müssen Kinder sein, um allein in’s Schwimmbad zu gehen?

Danke & Schönen Gruß
Manu

Moin,

Wie alt müssen Kinder sein, um allein in’s Schwimmbad zu
gehen?

Jedes Schwimmbad hat eine sogenannte „Badeordnung“. Da ist z.B. auch geregelt wie alt Kinder sein müssen um alleine ins Bad gehen zu dürfen.
Bei uns dürfen Kinder bis 6 Jahren nicht alleine ins Bad, sind dafür aber auch kostenlos. Ab 7 dürfen sie dann alleine und müssen den normalen Kindertarif bezahlen.

CU - Dominik

Hallo Manu!

Ich denke, es kommt nicht nur aufs Alter an sondern auch darauf, wie gut und sicher ein Kind schwimmen kann.
Auch ein 12 Jähriger, der gerade erst Seepferdchen gemacht hat, sollte m.A. nach ohne Aufsicht nicht im Schwimmbad sein.
Bin da ziemlich vorsichtig.
Schwimmbäder sind bei schönem Wetter doch alle brechend voll.
Und der Bademeister kann nicht alles im Blick haben.

Liebe Grüße
Neith

Hallo,

meine Tochter durfte mit 13 zum ersten mal alleine. Aber nicht ganz alleine, sondern immer mit Freundinnen.
Dazu muss ich sagen daß meine Tochter seit Jahren gut und sicher schwimmen kann.

Gruß Marianne

Hallo,

also ich bin im zarten Alter von 7 Jahren immer alleine ins Schwimmbad gegangen. Und habe überlebt, obwohl ich das Schwimmen erst 3 Jahre später gelernt habe. Und wenn ein Kind schwimmen kann, sollte es doch auch alleine ins Schwimmbad gehen können. Meine Tochter konnte mit 5 schwimmen und geht seit ihrem 7 Lebensjahr alleine ins Schwimmbad.

Also ich kann die überbehütenden Mamas nicht besonders ab… Was anderes ist natürlich in einer Großstadt, wenn der W E G komplizierter und evtl. gefährlicher sein kann als das Schwimmbad. Aber den Schulweg schaffen die Kinder ja auch alleine.

Gruß
Michael

Hey,
also ich kann nur von meiner Tochter berichten. Sie ist jetzt 11 und geht seit 2 alleine ins Schwimmbad oder an den See. Wobei, alleine stimmt auch wieder nicht. Sie ist eigentlich immer in Begleitung mindestens einer Freundin. Das hat aber nur den Hintergrund das sie alleine nie Lust hat. Uns ist es natürlich nur recht. Die dabei aber, bedingt durch die Großstadt, mindestens einen Fahrweg von 30 – 60 min mit dem ÖPNV.
Ich denke aber man sollte dies nicht am Alter der Kinder festmachen, sondern an ihrem Entwicklungsstand. Ich kenne Kinder im Bekanntenkreis denen ich so etwas schon mit 7 Jahren zutrauen würde und andere Kinder die mit 14 noch nicht so weit sind mal alleine baden zu fahren.
Daher denke ich hängt es einfach davon ab was du es deinem Kind zutraust oder nicht, wobei man nicht zu übervorsichtig sein sollte.
Der Ronny

überbehütet
Hallo Michael!

Ich denke mal, daß ich keine überbehütende Mutter bin.
Habe vier im Alter zwischen 20 und 6 und bin daher schon etwas „abgebrühter“ :wink:
Trotzdem bin ich, was Schwimmbad angeht, vorsichtig.
Zu deiner Zeit, auch zu meiner, war es doch etwas anders.
Da hat noch jeder auf jeden geachtet.
Erwachsene fühlten sich auch für Kinder verantwortlich, die nicht unbedingt die Eigenen waren.
Heute sieht das doch etwas anders aus, findest Du nicht auch?
Die Schwimmbäder voller, die Kids rücksichtsloser…
Daher ist es m.A. nach wichtig, daß ein Kind eben GUT schwimmen kann, bevor es alleine in ein Schwimmbad darf.
Liebe Grüße
Neith

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Hallo,

also ich bin im zarten Alter von 7 Jahren immer alleine ins
Schwimmbad gegangen. Und habe überlebt, obwohl ich das
Schwimmen erst 3 Jahre später gelernt habe. Und wenn ein Kind
schwimmen kann, sollte es doch auch alleine ins Schwimmbad
gehen können. Meine Tochter konnte mit 5 schwimmen und geht
seit ihrem 7 Lebensjahr alleine ins Schwimmbad.

Ich glaube nicht, daß man Deine Zeit und möglicherweise auch nicht die Zeit Deiner Tochter mit dem heutigen Gegebenheiten vergleichen kann. Meine Kinder durften in dem Alter NICHT allein ins Schwimmbad und leben auch noch.

Mit 7 Jahren halte ich z.B. einen eigenständigen Besuch im Schwimmbad für ein Kind zu früh, nicht etwa wegen der Frage Schwimmen oder nicht (wobei ich da natürlich eindeutig für Schwimmen plädiere) sondern eine Frage des Signals an die Umwelt…dieses Kind ist in Begleitung.Was anderes ist, wenn eventuell ältere Kinder dabei sind, denen man ein bißchen Verantwortung zutrauen kann.

Nun wohnen wir in einer Großstadt und ich habe mir selber ansehen können, was so unter all den netten Leuten für merkwürdige Typen im Schwimmbad weilen. Mag sein, daß in kleineren Orten, wo man sich kennt das etwas anders läuft. Trotzdem ist sieben verdammt jung.

Du würdest Dein Kind wieder mit sieben schicken, weil vermutlich nie was passiert ist…was sagen Eltern, wo das anders gelaufen ist?

Natürlich darf man auch den Zeitpunkt des Loslassens nicht verpassen.
Ich denke so ca. mit 10 Jahren ist dann Zeit, wobei eben immer und Umstände und Kind zu beachten sind.

Also ich kann die überbehütenden Mamas nicht besonders ab…

Das ist immer eine Frage dessen, was man für ein Risiko einzusetzen bereit ist. Das Leben als auch die physische und psychische Gesundheit von Kindern ist manchem wert, daß die Kinder erst zwei oder drei Jahre später, dann aber mit der notwendigen Reife ausgestattet ‚Treiben gehen‘. :wink: Negative Erlebnisse, die man zu früh verarbeiten muß sind sicher schwerer zu überwinden, als die traumatische Erfahrung mit Mami oder Papi ins Schwimmbad zu gehen.

Meine Kinder haben jedenfalls keinen Schaden erlitten, trauen sich überall hin und sind beide sehr selbstsicher.

Was anderes ist natürlich in einer Großstadt, wenn der W E G
komplizierter und evtl. gefährlicher sein kann als das
Schwimmbad. Aber den Schulweg schaffen die Kinder ja auch
alleine.

Auch nicht alle…leider.

Gruß Maid

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an alle!
Hallo

Erst einmal möchte ich meine Verwunderung darüber zum Ausdruck bringen, dass Eltern, die ihrer Aufsichtspflicht genüge tun, hier als überbehütend angesehen werden. Leider gehört die Gefahr zu ertrinken zu den eher untypischen Risiken, denen Kinder bei einem Schwimmbadbesuch ausgesetzt sind. Viel wahrscheinlicher ist es jedoch, z.B. einem pädophilen Spanner in die Arme zu laufen. Wo bietet es sich für solche Leute denn mehr an, auf „Opferjagd“ zu gehen??? Die Kinder, die im oder auf dem Weg vom Schwimmbad in die Gewalt eines solchen Menschen geraten sind, würden sich vermutlich wünschen, ihre Eltern wären ein bisschen „überbehütend“ gewesen. Achtet mal darauf, wie häufig bei Meldungen über vermisste Kinder erwähnt wird, dass sie von einem Schwimmbadbesuch nicht mehr nach Hause kamen.
Ich mache es mit meinen Kindern in der Regel so, dass wir entweder zusammen ins Schwimmbad gehen, oder ich sie bringe, dort dann (im Cafe) auf sie warte und anschließend wieder mit zurück nehme. Allein (mit anderen Freunden) habe ich sie dann das erste mal mit 14 ziehen lassen.

Gruß, Frank

Hi,

Leider gehört die
Gefahr zu ertrinken zu den eher untypischen Risiken, denen
Kinder bei einem Schwimmbadbesuch ausgesetzt sind. Viel
wahrscheinlicher ist es jedoch, z.B. einem pädophilen Spanner
in die Arme zu laufen.

Kannst Du das irgendwie mit Zahlen belegen, oder ist das mal wieder reines Stammtischgeschrei?
BILD kann einen weiteren Erfolg vermelden…

Solches Geschwätz macht mich als Vater ratlos und wütend…

Gruß Stefan

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Ähm
Hi!

hier als überbehütend angesehen werden. Leider gehört die
Gefahr zu ertrinken zu den eher untypischen Risiken, denen
Kinder bei einem Schwimmbadbesuch ausgesetzt sind. Viel
wahrscheinlicher ist es jedoch, z.B. einem pädophilen Spanner
in die Arme zu laufen.

Sei mir nicht böse, aber das halte ich für Unfug!

Ich habe ca. 3,5 Jahre in zwei Freibädern ehrenamtlichen Dienst für die DLRG geleistet.

Wir sind nicht selten ins Wasser gehüpft, um schlechten kleinen Schwimmern zu helfen - wir haben nie auch nur einen pädophilen Spanner gesehen!

Auch in den kreisweiten Statistiken tauchte vieles auf:

Etrunkene (bei uns zum Glück nicht)
Gerettete
Schlägereien
Alkoholisierte
Verletzungen aller Art
Sexuelle Belästigungen (oder was manche Frauen dafür halten)
aber NIE auch nur ein Pädophiler!!!

LG
Guido

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Hallo Frank,

irgendwie lese ich andere Zeitungen als Du:

Achtet mal
darauf, wie häufig bei Meldungen über vermisste Kinder erwähnt
wird, dass sie von einem Schwimmbadbesuch nicht mehr nach
Hause kamen.

Ich kenne viel mehr Berichte (auch wenn die absolute Zahl nicht so wirkclih hoch ist, aber jeder Einzelfall für sich ist ja schrecklich), wonach die Kinder von der Schule nicht heimkamen. Hast Du Deine Kinder dann auch erst mit 14 nicht mehr von der Schule abgeholt?

Gruß, Karin

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Ich glaube nicht, daß man Deine Zeit und möglicherweise auch
nicht die Zeit Deiner Tochter mit dem heutigen Gegebenheiten
vergleichen kann. Meine Kinder durften in dem Alter NICHT
allein ins Schwimmbad und leben auch noch.

Hallo Maid,

meine Tochter ist jetzt 10 jahre alt und in den letzten 3 Jahren haben sich „die Zeiten“ auch nicht besonders viel geändert.

Gruß
Michael

Hallo Fralli,

das Risko auf dem Weg zum Schwimmbad (oder zur Schule!) in einem Autounfall verwickelt zu werden ist viel größer als im Schwimmbad einem Pädophilen Kinderschänder zum Opfer zu werden. Fährst du Auto? Wenn es schon verantwortungslos ist, Kinder alleine ins Schwimmbad zu lassen, wie verantwortungslos ist das dann erst?

Im übrigen kommt es immer auf die Erziehung an. Kinder, die unterdrückt werden, nicht nein sagen dürfen, ihren Eltern nicht vertrauen können etc., fallen Kinderschändern hunderte mal eher in die Arme, als selbstbewusste Kinder.

Alles Gute wünscht
Michael

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Leider gehört die
Gefahr zu ertrinken zu den eher untypischen Risiken, denen
Kinder bei einem Schwimmbadbesuch ausgesetzt sind. Viel
wahrscheinlicher ist es jedoch, z.B. einem pädophilen Spanner
in die Arme zu laufen. Wo bietet es sich für solche Leute denn
mehr an, auf „Opferjagd“ zu gehen???

Hallo Frank,

also ich finde, diese Einstellung von dir grenzt ja schon etwas an Hysterie. Und dann sowas als pauschal in ganz DEU allgeim gültige „Erkenntnis“ bzw. „Wahrheit“ zu erklären. Und jeder, der nicht deiner Meinung ist (besser: deine Ängste nicht teilt), beschimpft dich dann?

Ich finde ja, dass Leute oft erwarten, ihre eigenen Urängste als allein gültige Wahrheit auch von anderen akzeptiert werden sollen. Urängste, die mit der Realität recht wenig zu tun haben und auch deswegen ein schlechter Ratgebe sind. Statistiken zufolge haben hat die Zahl der Kindermorde und des Kindesmissbrauchs seit Jahren eher abgenommen http://www.wsws.org/de/1999/feb1999/miss-f20.shtml. Und wenn du schon behauptest, die Gefahr in öffentlichen Bädern sei sooo groß: Nach einer anderen Statistik findet des Kindesmißbrauchs im engsten Familien- und Bekanntenkreis statt.http://maedchenseite.com/warum_wird_kindesmissbrauch…. Wenn deine Ängste angeblich auf der Realität beruhen, dürftest du deine Kinder gerade im Familien- und Bekanntenkreis nicht aus den Augen lassen.

Gruß
Michael

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Hallo Michael!
Leider stimmt(nach meiner Erfahrung)deine Aussage im Bezug auf selbstbewußte Kinder nicht immer.
Meine große Tochter ist 14 und ein sehr selbstbewußtes Mädchen,daß sicher nicht verschüchtert ist.Trotzdem wurde sie jetzt das 2. Mal Opfer eines „Badspanners“.
Das erste Mal war beim Schulschwimmen in der Umkleidekabine.Dort fielen ihr und 2 Freundinnen ein Handy auf,das am Rand ihrer Umkleide lag.Kurz drauf hörten sie das Knipsgeräusch.Zum Glück haben sie nach dem ersten Schreck den Typ in der Kabine quasi dingfest gemacht und sofort Lehrer und Bademeister geholt.Es kam zur Anzeige und zur Verhandlung.Obwohl der Typ schon polizeibekannt ist gabes nur eine Bewährungsstrafe.
Das zweite Mal geschah vor kurzem im Freibad.Wieder ein Fotohandy und wieder die Umkleide.Diesmal machte meine Große ein Mordsgeschrei und es kam auch fast sofort ihre Freundinnen und ein Bademeister.Auch diesmal wieder eine Anzeige,die Verhandlung wird folgen.
Der Bademeister erklärte mir,daß diese Fälle seit Einführung der Fotohandys stetig zunehmen.Inzwischen dürfen in dieses Freibad keine Fotohandys mehr mitgenommen werden,die Taschen werden stichprobenartig kontrolliert.
Auch ein selbstbewußtes Kind kann so einem Handyspanner nicht entgehen.Es ist aber sehr entwürdigend für mein Kind,daß die geschossenen Fotos jetzt bei den Polizeiakten liegen.
Inzwischen machen wir es so:sie darf mit Freundinnen alleine ins Freibad.Allerdings haben wir einen Hol- und Bringservice eingerichtet.Zudem ist immer eine Mutter mit dabei.Sie liegt nicht bei den Mädchen,ist aber greifbar in der Nähe.
Nun kannst Du mich und diese Mütter ruhig hysterisch oder überbehütend nennen-wir und auch die Mädchen fühlen uns jetzt sicherer.
Sonnige Grüße
Andrea

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Hallo Andrea,

Leider stimmt(nach meiner Erfahrung)deine Aussage im Bezug auf
selbstbewußte Kinder nicht immer.
Meine große Tochter ist 14 und ein sehr selbstbewußtes
Mädchen,daß sicher nicht verschüchtert ist.Trotzdem wurde sie
jetzt das 2. Mal Opfer eines „Badspanners“.

ok, gegen Spanner ist kein Kraut gewachsen. Der nimmt ja gerade keinen Kontakt mit dem Opfer auf. Wenn die Eltern aber nicht mit in die Umkleide kommen, dann nützt es gegen Spanner auch nichts, wenn diese mit im Schwimmbad sind. Und im Freibad ist das oft so, dass es nur Einzelumkleiden gibt.

Zum Glück haben sie nach dem ersten Schreck den
Typ in der Kabine quasi dingfest gemacht und sofort Lehrer und
Bademeister geholt.

Gut!

Der Bademeister erklärte mir,daß diese Fälle seit Einführung
der Fotohandys stetig zunehmen.Inzwischen dürfen in dieses
Freibad keine Fotohandys mehr mitgenommen werden,die Taschen
werden stichprobenartig kontrolliert.

Ups, habe ich selbst schon gemacht (mit ins Bad genommen, nicht etwa unerlaubes fotografiert). Gibt leider keine Händies mit GPRS und solchen „Business-Features“ aber ohne Photoapparat mehr :smile: Bin nämlich wegen Alarmbereitschaft auf’s Händie angewiesen. Aber das ist ein anderes Thema.

Auch ein selbstbewußtes Kind kann so einem Handyspanner nicht
entgehen.Es ist aber sehr entwürdigend für mein Kind,daß die
geschossenen Fotos jetzt bei den Polizeiakten liegen.

Schlimm genug, aber wesentlich besser als physisch belästigt worden zu sein. Und da hilft Selbstbewusstsein - und vor allem „Nein sagen dürfen gelernt zu haben“.

Alles Gute wünscht
Michael

Hallo andrea,

Leider stimmt(nach meiner Erfahrung)deine Aussage im Bezug auf
selbstbewußte Kinder nicht immer.

Zum Glück haben sie nach dem ersten Schreck den
Typ in der Kabine quasi dingfest gemacht und sofort Lehrer und
Bademeister geholt.Es kam zur Anzeige und zur
Verhandlung.Obwohl der Typ schon polizeibekannt ist gabes nur
eine Bewährungsstrafe.

also, dass die Typen dank der sebstbewussten Reaktion Deiner Tochter angezeigt wurden, ist doch schon mal super. Hättest Du etwas anderes gemacht?

Dass die Strafe zur Bewährung ausgesetzt wurde, hat aber nichts damit zu tun, dass Deine Tochter erst 14 ist, oder?

Das zweite Mal geschah vor kurzem im Freibad.Wieder ein
Fotohandy und wieder die Umkleide.Diesmal machte meine Große
ein Mordsgeschrei und es kam auch fast sofort ihre Freundinnen
und ein Bademeister.Auch diesmal wieder eine Anzeige,die
Verhandlung wird folgen.

Auch ein selbstbewußtes Kind kann so einem Handyspanner nicht
entgehen.Es ist aber sehr entwürdigend für mein Kind,daß die
geschossenen Fotos jetzt bei den Polizeiakten liegen.

Äh, wäre es weniger entwürdigend, wenn die Fotos ohen euer Wissen bei dem Spanner lägen? Ich glaube nicht, dass sich bei Polizei und Staatsanwaltschaft jemand an diesen Fotos delektiert in dem Sinne, in dem es der „Fotograf“ hätte tun wollen.

Inzwischen machen wir es so:sie darf mit Freundinnen alleine
ins Freibad.Allerdings haben wir einen Hol- und Bringservice
eingerichtet.Zudem ist immer eine Mutter mit dabei.Sie liegt
nicht bei den Mädchen,ist aber greifbar in der Nähe.

Hm, warum war das nicht zufriedenstellend mit der Hilfe durch den Bademeister. Oder glaubst Du, dass die Strafe eine Bewährungsstrafe war, weil die Ursprungsanzeige von einer 14-jährigen kam? Etwas anderes ist es natürlich, wenn die Mädchen das so wünschen…

Nun kannst Du mich und diese Mütter ruhig hysterisch oder
überbehütend nennen-wir und auch die Mädchen fühlen uns jetzt
sicherer.

Also, ich wäre bei so einer tollen Reaktion meiner Tochter als erstes stolz gewesen und als zweites beruhigt, dass das Mädchen sich wirklich toll zu helfen weiß.

Gruß, Karin

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Hi,
ich finde das kommt auf Kind selber an.
Mein Sohn ist 12 und geht nur mit einem Freund schwimmen.
Die Jungs sind angehalten gegenseitig aufeinander acht zu geben.
Außerdem gehen sie nur, wenn das Schwimmbad nicht hoffnungslos
überfüllt und somit unübersichtlich ist. Ich konnte in dem Alter auch schwimmen und wurde doch fast von Spaßvögel, die meinten einen ständig unter Wasser zu ziehen ist lustig, ertränkt. Somit haben wir Eltern für unsere Kids
diese Regelung des gegenseitigen Achtgebens getroffen, was gerade für das
Freibad gilt. Im Hallenbad, jedenfalls in unserem ist die Aufsicht sehr gut.

Gruss
weelah

Hallo Karin!
Natürlich bin ich stolz,daß meine Große das so souverän gelöst hat.
Eigentlich wollte ich nur zeigen daß auch selbstbewußte Kinder gegen gewisse Dinge machtlos sind.So ein Handyspanner belästigt ein Kind ja nicht direkt und körperlich sondern feige aus dem Hinterhalt.
Das mit der Bewährungsstrafe für einen polizeibekannten Fotospanner hat mich aufgeregt.Er stand jetzt das 6. Mal wegen desselben Delikts vor Gericht.
Das jetzt immer eine Mutter in der Nähe ist war auch der Wunsch der Mädchen.Es ist für jede schon nervenaufreibend;erst das Entdecken des Fotografiertwerdens und dann die ganze Hektik und Aufregung die dann folgt.So ist ein Erwachsener da,den sie kennen und der bzw. die ihnen hilft.
Klar weiß meine Große,daß die Fotos in den Akten nicht zur Erregung der Beamten da sind.Trotzdem ist es ihr peinlich.Das ist wohl das Schamgefühl der Pubertiernden.
Sonnige Grüße
Andrea