Mein Sohn lebt seit vier Jahren bei mir, er bekommt seit seinem 12 Lebensjahr keinen Unterhalt mehr, da die Unterhaltsvorschusskasse nur bis zum 12 Lebensjahr zahlt!
Bis zu diesem Zeitpunkt habe ich den gleichen Betrag als Unterhalt für meine Tochter an die Unterhaltsvorschusskasse überwiesen. Danach nur noch 100DM/Mon
Seine Mutter lebt von der Sozialhilfe und Ihr Partner ist auf dem Sozialamt als solcher nicht anerkannt! Mir möchte man jetzt, da meine Tochter das 12 Lebensjahr erreicht hat einen neuen Titel verpassen.
Und ich soll nun ca.570DM als Unterhalt an das Land Hessen Überweisen.
Dies übersteigt aber meine Finanziellen-Möglichkeiten, da ich für meinen Sohn und mich nach Abzug meiner Laufenden-Kosten nur ca. 800DM/Mon. als Hausaltsgeld habe.
Kann ich mich aus dieser Zwickmühle irgend wie befreien?
Ich erkenne die Unterhaltspflicht gegenüber meiner Tochter an, aber ich kann nicht für zwei Kinder sorgen, wenn ich mit 2740DM/Mon. netto für meinen Sohn, mich und die Ehe-Schulden zuzüglich allen anderen Kosten aufkommen muss.
Ich lebe mit meinem Sohn alleine und habe keinen Partner der mir finanziell unter die Arme greifen kann.
Kann man eine Aufrechnung des Unterhalts erzwingen? Wir müssen doch beide für unsere beiden Kinder aufkommen und sorgen, oder? Hat mein Sohn die schlechteren Chacen, weil er sich entschieden hat bei seinem Vater zu leben?
Ich habe nun am 24. Januar 2002 eine neuen Termin beim Jugendamt! Ich hoffe nur, das die mir dort nicht einen neuen Unterhaltstitel unterjubeln wollen! Wenn das so sein sollte, wie kann ich das verhindern! Meine Verdienstbescheinigungen und Kostenauflistung haben die schon. Gibt es da schon Urteile die auf meinen Fall zudreffen? Es ist leider so, dass es kaum wirkliche Hilfe gibt für die kleinen Besonderheiten des Leben!
Es geht hier nicht um Geschlechterkampf! Es ist nur, ich bin beides, alleinerziehender und unterhaltspflichtiger Vater, werde aber behandelt als würde ich ein Rabenvater sein! Und dass nur weil ich mich weigere meinen Sohn schlechter zu stellen als meine Tochter! Ich würde wenn ich könnte alles mögliche für meine Kinder tun, egal ob Sie bei mir oder bei der Mama leben! Es sind beides meine Kinder!!
Aber man kann mich nicht mit einer Lohnsteuer-Klasse 2 versteuern, die ganzen Eheschulden aufhalzen statt Ehegattenunterhalt, die Sorge für ein Kind ohne die Unterstützung der Mutter und den Unterhalt für meine Tochter!
Meinen Netto-Lohn als Berechnugsgrundlage nehmen den Unterhalt für beide Kinder abrechnen, den Ehegattenunterhalt nicht anerkenne und dann sagen, so mein Freund, dir bleibt mehr als der kleine Selbstbehalt nun lebe mit deinem Sohn glücklich und zufrieden!
Wenn die mir eine Lohnpfendung aufhalzen, bin ich meinen Job los!
Habe das Gefühl, dass alle die ich um Rat frage bei meinem Thema überfordert sind!
Über einen Rat würde ich mich sehr freuen.
Maurer