Allererste Versicherungen !

Hallo,

mein Sohnemann (16) fängt am 01.08. eine Ausbildung an, nun rennen uns die Versicherungen die Bude ein.

Welche Versicherungen muss man unbedingt haben, welche sollte man haben und welche sind völlig unnötig ???

Bin für jede Menge Tipps dankbar !!!

Gruß

Peter

man sollte nur die Dinge versichern, die die Existenz bedrohen.
Das sind 1. Privathaftpflicht (ab ca. 30 Euro jährlich, möglichst mit Selbstbeteiligung von 150 oder 250 Euro)
2. Berufsunfähigkeit bzw. Unfall (Kosten unterschiedlich, je nach Beruf, auf gute Bedingungen achten!!)
3. bei eigener Wohnung: Hausrat (möglichst mit Selbstbeteiligung)
4. (wenn genug Geld vorhanden) Altersversorgung
5. (wenn kein Vermögen vorhanden) Krankentagegeld ab der 7. Woche (nicht zu verwechseln mit Krankenhaustagegeld)

Viele Versicherungen sind oft überflüssig, z.B. Glasbruch, Insassenunfall, Rechtschutz, KrankenHAUSTagegeld, Unfall mit Prämienrückgewähr
Die sind nur für den Versicherungsvertreter gut :smile:

Hallo @-all

man sollte nur die Dinge versichern, die die Existenz
bedrohen.

Was bedroht nicht die Existenz??

Das sind 1. Privathaftpflicht (ab ca. 30 Euro jährlich,
möglichst mit Selbstbeteiligung von 150 oder 250 Euro)

Innerhalb der ersten beruflichen Ausbildung ist er noch bei den Eltern mitversichert (Vorraussetzungen prüfen und schriftlich von der Haftpflichtversicherung geben lassen)

  1. Berufsunfähigkeit

Unbedingt wichtig. Bitte achtet darauf, das es ein Tarif ist für Auszubildende (abgesichert wird der zu erlernende Beruf!!! Wichtig bei eine Berufsunfähigkeit innerhalb der Lehre, weil da hat er noch keinen erlernten Beruf!!!)

bzw. Unfall (Kosten unterschiedlich, je

Ich empfehle diese auf jedenfall zurätzlich zu machen und zwar mit einer entsprechenden Kapitalleistung: Grundsumme 50-100.000 € und einer 500% Steigerung (also im schlimmsten Fall 250.-500.000€). Bitte laßt euch auch den Steigerungsverlauf aufzeigen. Es gibt einige Unterschiede dort.

nach Beruf, auf gute Bedingungen achten!!)
3. bei eigener Wohnung: Hausrat (möglichst mit
Selbstbeteiligung)

Prüft bitte die Mglichkeit einer eventuellen Außenversicherung. hat der Filius eine Einzimmerbude am Lehrort könnte dies in betracht kommen.

  1. (wenn genug Geld vorhanden) Altersversorgung

Egal ob genug poder wenig da ist, macht euch auf jedenfall über diesen Punkt Gedanken. Es ist besser eine Altersvorsorge mit 15 € im monat anzufangen und dann zu steigern, als es wieder mal Jahre aufzuschieben!!! Über die Produktwahl solltet Ihr euch seperat informieren.

  1. (wenn kein Vermögen vorhanden) Krankentagegeld ab der 7.
    Woche (nicht zu verwechseln mit Krankenhaustagegeld)

Egal ob Vermögen da oder nicht Krankentagegeld auf jedenfall (wird auch als Kombi in einer Unfallversicherung angeboten. Weiterhin sollten die Krankenzusatzversicherung (Ergänzungsversicherungen für gesetzlich versicherte) in Betracht gezogen werden.

6: Vermögenswirksame Leistungen anlegen!!
7: Wohnungsbauprämie auf den Namen des Sohnes sichern!!

Viele Versicherungen sind oft überflüssig, z.B. Glasbruch,
Insassenunfall, Rechtschutz, KrankenHAUSTagegeld, Unfall mit
Prämienrückgewähr
Die sind nur für den Versicherungsvertreter gut :smile:

Hui, ganz schön weit aus dem Fenster gelehnt!!! Ich wäre mit solchen Äußerungen vorsichtig. Jede Versicherung hat Ihren Sinn und Ihre Leistung. Ich gebe dir in soweit recht, das das eine Risiko leichter zu tragen ist und das andere nicht. Die letztendliche Entscheidung liegt beim Kunden ob er die Notwendigkeit einer Absicherung für sich erkennt.

Ich empfehle sich alle relevanten Produkte vorstellen zu lassen und dann einen entsprechenden Vergleich der Leistungen von unterschiedlichen Anbietern einzuhohlen. Wichtig ist, das das Augenmerk nicht unbedingt auf dem Preis liegt, sondern auch in der Unternehmsnqualität, der Beratung und des Service.

Für Rückfragen zu den einzelnen Bereichen oder Einschätzungen aus einem anderen Blickwinkel einfach hier melden. Wir tun was wir können um „Licht“ ins Dunkel der Versicherungs und Absicherungesbereiche zu bringen.

Viele Grüße sendet

Martin

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Also - eine Privathaftpflicht benötigt Ihr Sohn nur dann, wenn seine Ausbildung beendet ist bzw. wenn er heiratet.

Selbst wenn er wegen der Ausbildung woanders hinzieht (Typisch bei Studium) bleibt er bei Ihnen in der Haftpflicht mitversichert, wenn er seinen ersten Wohnsitz bei Ihnen gemeldet hat.

Er benötigt eine Berufsunfähigkeitsrente, keine Unfallversicherung.

Die Vermögenswirksamen Leistungen sollten in einem Bausparvertrag angelgt werden, ggf. auch in Investmentfonds.

Das war es bereits!

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Zurück zur Frage - was benötigt der Junge wirklich!

BU-Rente!
Das war es!

Viele Grüße - Thorulf Müller

Hallo Thorulf,

kleine Ergänzung zu deinen Ausführungen: Es ist nicht zwingend nötig den „Erstwohnsitz“ bei den Eltern zu haben. Viele Städte kassieren nämlich eine Zweitwohnsitzsteuer und anmelden muss er sich in jedem Fall.
Wichtig ist, dass kein eigener Hausstand vorhanden ist Die Definition dafür ist nicht fix, aber bei einer Ausbildung ist davon auszugehen, dass die Wohnung nicht auf Dauer genutzt wird und somit kein eigener Hausstand vorhanden ist. Dadurch gilt gleichzeitig noch die Außenversicherung der Hausrat.

Gruß
Marco

Zurück zur Frage - was benötigt der Junge wirklich!

BU-Rente!
Das war es!

Hallo Thorulf,
du liegst mit der Empfehlung nicht falsch. Ich denke jedoch ein Schritt weiter. Du mußt dem Kunden/Fragenden soweit klar machen welche verschiedenen Formen es bei der Absicherung, Versicherung Vermögensaufbau gibt. Er soll dann entscheiden, was er machen will. Anders kannst du heute nicht arbeiten. Es ist ein sehr schwieriger Prozeß und auch arbeitsintensiv aber es ist die einzige Möglichkeit eine umfassende Beratung zu gewährleisten (sei besser als die anderen!!!). Weiterhin kommt das Thema Beratungshaftung ins Spiel, dazu kann Marco oder Raimund mit Sicherheit einiges Beitragen.

Um meine Einstellung mal an einem Bsp. darzustellen:
Beim o. dargestellten Kunden wird die BU abgeschlossen und das wars. Ohne Verweis und Informationen über andere Bereiche. Da hast dich als Berater beim Kunden gut verkauft und dich als „Echt Klasse Typ“ hingestellt. Jetzt hört der Kunde von seinem Nachbarn, das er auf den namen des Sohnes einen BS-Vertrag abgeschlossen hat. Dort jeden Monat einen Betrag spart und dafür die Wohnungsbauprämie bekommt obwohl er seinen Betrag schon ausgeschöpft hat. Der Kunde sieht das als tolle Sache an und fragt sich natürlich, warum hat mein Berater das nicht gesagt. Dann hört er von seinem Arbeitskollegen, das eine Zusatzkrankenversicherung dies und das an Leistung bringt und für junge Leute garnicht so teuer ist. Der Kunde findet das toll und fragt sich, warum hat mein Berater das nicht angeboten/informiert.

Ums kurz zu machen, zweifelt der Kunde an der Fähigkeit des Beraters ist die Grundlage einer längerfristigen Beziehung zwischen Kunde und Versicherung/Berater nicht mehr gegeben.

Von daher meine Empfehlung:" Information über alle relevanten Produkte ranhohlen und sich nicht blind auf den Versicherungsfuzzi verlassen!" Der Kunde entscheidet was wichtig ist.

Gruß
Martin

Ja, das kommt hin - es sollte aber eine schriftliche Info an die Versicherer rausgehen!

Gruß

Thorulf Müller

Hallo Martin,

ich bin ein „Versicherungsfuzzi“ - allerding kein Vertreter sondern ein Makler.

Über die Möglichkeiten was machbar wäre muss gesprochen werden in einer persönlichen Beratung!

Hier war die Frage, was an „Versicherungen“ wird wirklich benötigt!