Allergie nach HPV-Impfung?

Hallo,
im Mai wurde unsere Tochter (13) gegen Gebärmutterhalskrebs (HPV) 1 mal geimpft. Die 2. und 3. Impfung stehen noch aus. Eine Woche nach der Impfung trat Fieber in Verbindung mit Kopfschmerzen und trockenem Husten auf. Das Fieber hielt ca. 3 Tage an. Die Kopfschmerzen sind zurückgegangen, aber nicht verschwunden. Der Husten hält an. Organisch gibt es keine Auffälligkeiten. Ein nun durchgeführter Blut-Allergietest ergab: A-Lactalbumin 1,77kU/l und B-Lactalbumin 0,39kU/l, in Verbindung mit dem IgE von 118 U/ml. Allergien gegen Milchprodukte waren bisher nicht auffällig.
Könnten diese Allergiewerte und/oder der Husten mit der Impfung gegen die HPV zusammenhängen? Ist es ratsam auf die noch ausstehenden Impfungen zu verzichten, damit sich die Allergie nicht manifestiert??

Hallo
Was sagen denn die Ärzte? Schmeißen die einfach irgendwelche Blutwerte um die Ohren, oder bekommen sie auch Auskünfte wie mögliche Nebenwirkungen der Impfung oder etwas logisches von einem Allergiker?
Kann man nicht prüfen, ob die Impfung erfolgreich verläuft?
Vielleicht so wie wie sich Narben bei einer Pockenschutzimpfung melden müssen oder Antikörper usw …
Auskünfte hier werden Ihnen aufgrund Ihrer wahrscheinlich spärlichen Hinweise auch nicht helfen.
Diese Schutzimpfung erscheint mir übrigens regional sehr sinnvoll.
Und irgendwer ist auch für die Impfung verantwortlich, demjenigen müssen Sie alles erzählen, so das der Impfende Arzt entscheiden kann.
MfG
Matthias

Vielen dank für den Hinweis. Die Blutwerte wurden durch uns beim Arzt angefordert, damit wir uns weiter informieren können. Die Beratung durch den Arzt war leider nicht befriedigend.

Die erhöhten Lactalbumin-Werte deuten auf eine Allergie gegen Micheiweiß hin. Ich denke allerdings, dass der Husten keine allergische Reaktion auf Micheiweiß ist. Sonstige Symptome treten keine auf.

Die HPV-Impfung selbst ist inzwischen ziemlich umstritten. Bisher konnten wir allerdings keine Hinweise auf Allergien finden. Allerdings gab es Hinweise auf Bronchospasmen als Nebenwirkung. Genaueres ist nicht bekannt, dem Arzt anscheinend auch nicht.

Hallo
Es ist wohl einfach die Frage, ob die Milchallergie durch die Impfung ausgelöst wurde.
Jedenfalls sind der Impfstoff und Milch etwas verschiedenes, mein ich als Laie.
Und ich würde einfach den impfenden Arzt fragen, ob bei den Erscheinungen, Blutwerten oder was weiß ich, die Impfung zu Ende geführt werden sollte, oder ob man zum Beispiel etwas warten sollte usw…
Man kann sich auch über die Entstehung einer „Allergie“ gegen Milch (Lactoseintoleranz?) informieren:
http://de.wikipedia.org/wiki/Lactoseintoleranz
Wahrscheinlich habt Ihr das zufällig aufgrund des Unwohlseins bemerkt.
Hinweis: bin Laie.
MfG
Matthias