hallo allesamt,
ich war letztens beim arzt um einen allergietest zu machen. wie sich schon nach kurzer zeit herausstellte sehr erfolgreich (mein rücken juckte wie hölle:smile:).das ergebnis waren diverse allergien gegen pollen und gräser. nun hat der arzt eine hyposensibilisierung vorgeschlegen. da das ganze eine äußerst zeitaufwendige sache ist würde ich gerne ein paar meinungen einholen. wie sieht es mit nebenwirkungen aus? wie sind die erfolgschancen? kann ich während der hyposensibilisierung auch noch antihistaminica zu mir nehmen? vielleicht haben ein paar von euch ja schon erfahrungen mit dieser therapie gemacht und können mir hier weiterhelfen…
vielen dank schonmal im vorraus…
mit bestem gruß,
punktum
Hi!
Ich habe auch eine Hyposensibilisierung durchgemacht.
Nebenwirkungen:
-teilweise schmerzhafte Schwellungen an Einspritzstelle
-Schwindel nach der Spritze
-Nervosität nach der Spritze
-leichte Kopfschmerzen
-Überreaktion auf zu hohe Dosis ( war vorher krank gewesen und verkraftete die Dosis nicht, ist aber eher ein Ausnahmefall )
Der Schwindel und die Nervosität sind nur ca. 1 Stunde nach der Spritze. Meine Allergien haben sich deutlich gebessert, obwohl ich die Therapie ( aufgrund der Überreaktion ) abgebrochen habe. Die ganze Zeit während der Therapie habe ich Ebastel zu mir genommen.
Bye
Tara
hallo .um,
also zeitaufwendig wars nicht. 6 wochen je eine halbe stunde in der woche.
das ganze drei jahre lang.
nebenwirkungen: keine.
strubbel
h:open_mouth:)
Hallo punktum,
meine Erfahrungen mit der Hyposensibilisierung:
nach jeder Spritze Kreislaufprobleme, Atemnot.
nach 2 jährigem Ignorieren meiner Probleme bekam ich einen anaphylaktischen Schock nach einer Spritze, und ich habe die Behandlung dann abgebrochen.
Seid dem habe ich nicht nur das Jucken und Brennen in den Augen, wenn es soweit ist, sondern auch noch allergisches Asthma.
Ich gehöre wohl zu der kleinen Gruppe, wo sich die Symptome verschlimmern…
LG
Gerlinde
Hallo Punktum
Wie auch meine Vorredner schon andeuteten, liegt ein Hauptentscheidungskriterium an dem Dreh- und Angelpunkt der LÄNGE und des AUFWANDS so eine Hyposensibilisierung.
Ich persönlich habe es nur ein Jahr gemacht und daher NICHTS davon gehabt. Wirklich NICHTS, NULL Veränderung meiner Pollenallergie.
Mit anderen Worten: Wenn Du Dich zu so einer grundlegenden Maßnahme entschließt, brauchst Du ein wenig Geduld, einen langen Atem sozusagen.
Mindestens drei Jahre lang solltest Du das machen, darunter lohnt es sich imho nicht. Wenn Du also das Gefühl hast, nicht so lange durchzuhalten, solltest Du diese Therapieform vergessen.
Gruß,
Branden
Hallo,
ich habe eine erfolgreiche Hypo hinter mir, das ganze hat drei Jahre gedauert. Ich habe zu Anfang wöchentlich eine Spritze mit steigender Dosis bekommen, nach zwei Monaten wurde auf zweiwöchige Intervalle gewechselt und nach Erreichen der Höchstdosis bekam ich im Vierwochen-Rhythmus meine Spritzen.
Du solltest die Termine konsequent wahrnehmen. Ein häufiger Fehler ist, dass nach einer oft schon nach zwei Jahren eintretenden Besserung die Therapie vom Patienten abgebrochen wird.
Nebenwirkung war nach jeder Spritze ein heißer und leicht geschwollener Oberarm, das war am Folgetag weg.
Wenn man krank ist sollte man den Termin verschieben, wenn man gespritzt wurde sollte man nicht unbedingt ein Saufgelage hinterher veranstalten, sonst kann es schon auf den Kreislauf gehen.
Gruß
Johannes
danke für die infos
hey…danke euch für die schnellen antworten.
werde wohl den arzt nochmal richtig danach löchern:smile: und mich dann entscheiden…
beste grüße
punktum
Hallo,
mein Sohn wurde auch getestet, hat aber statt der bevorstehnden Prozedur den Weg zum Heilpraktiker genommen.
Such Dir einen mit Fachgebiet „Neuraltherapie“.
Der setzte die Eichothermtherapie (Bestrahlungslampe) ein, verbunden mit Eigenblutbehandlungen und Allergieampullen. Es dauerte vorallem auch nicht so lange und ist nicht so kostenaufwendig.
Erkundige Dich doch, was Du pro Anwendung zahlen müßtest?
Er benötigt nun keine Medikamente mehr.
Gruß Rosa
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