Allergische Reaktion?

Hallo Ihr Lieben,
ich hatte vor über 3 Monaten Pfeiffersches Drüsenfieber und hänge
seitdem wie ein Schluck Wasser in der Kurve. Ich bin enorm
geschwächt, habe ständig Kopfschmerzen, irgendwelche Infekte und
allgemeines Unwohlsein. Die letzten beiden Wochen plagte ich mich mit
einer vereiterten Angina sowie Nasenneben- und Stirnhöhlen rum und
bin auch mal 1 Tag (Donnerstag) daheim geblieben. An diesem Tag
zuhause hatte ich wohl Halsschmerzen, aber fühlte mich insgesamt
„fitter“. Am Folgetag, wieder im Büro, ging es anfangs, jedoch nach 2
Stunden kamen wieder diese heftigen Kopfschmerzen und das allgemeine
Unwohlsein, so dass ich wieder früher nachhause ging (Freitag).
Samstag sowie heute fühlte ich mich (für die Verhältnisse der letzten
3 Monate) pudelwohl - so dass ich nach anderen Problemquellen suche!
Vor genau 3 Monaten habe ich mein Büro gewechselt - von einer
Büro-Oase in einen „Verschlag“, der weder Tageslicht hat noch direkte
Frischluftzufuhr. Mein Büro ist direkt in der Versandhalle, von
welcher ich den ganzen lieben Tag lang Abgase der LKWs und Stapler
abbekomme sowie den ganzen Feinstaub der Gummireifenabriebe. Die
Ablagerungen an den Wänden und Möbeln sprechen Bände, der Teppich
führt bestimmt mittlerweile ein Eigenleben, Asbest würde mich
ebenfalls nicht wundern… Daher stellt sich mir nun die Frage: kann
es sein, dass mein „Leidensweg“ im Nachgang des Pfeifferschen durch
diese äußeren Einflüsse extrem beeinflusst wird? Kann ein schwaches
Immunsystem auf solche Einflüsse dermaßen stark reagieren?
Es würde mich nicht wundern, wenn es mir morgen gegen Mittag wieder
hundeelend geht… bei intensivem Nachdenken fällt mir nämlich auch
auf, dass ich während des Weihnachtsurlaubs wesentlich fitter und
beschwerdefreier war, ebenso geht es mir an den Wochenenden besser!!
Ich mag meinen Job, psychische Belastung kann ich definitiv
ausräumen!
Falls dem so ist - wie kann man möglichst kostengünstig Abhilfe
schaffen? Das Gebäude wird im Sommer abgerissen, daher werden mit
Sicherheit für die paar Monate keine Unsummen ausgegeben, nur damit
ich mich wohler fühle… Vor allem eben die Frage: kann dies nur eine
vage Vermutung sein oder ist eine „allergische Reaktion“ mit solchen
Symptomen möglich?
Vielen Dank für Eure Antworten!

Liebe Grüße,
Sonja

Abgase, Ausdünstungen, Abluft, Schimmel & Co.
Hallo Sonja,

Dein Leidensweg kann, muß aber nicht zwangsläufig mit der Knutscherkrankheit zusammenhängen… Das, was Du über Dein derzeitiges Büro schreibst

Vor genau 3 Monaten habe ich mein Büro gewechselt - von einer
Büro-Oase in einen „Verschlag“, der weder Tageslicht hat noch
direkte
Frischluftzufuhr. Mein Büro ist direkt in der Versandhalle,
von
welcher ich den ganzen lieben Tag lang Abgase der LKWs und
Stapler
abbekomme sowie den ganzen Feinstaub der Gummireifenabriebe.
Die
Ablagerungen an den Wänden und Möbeln sprechen Bände, der
Teppich
führt bestimmt mittlerweile ein Eigenleben, Asbest würde mich
ebenfalls nicht wundern…

klingt für mich eher nach der Ursache des Übels. Jeder der Punkte ist schon für sich allein eine mögliche Ursache, Du bekommst aber offenbar gerade die geballte Ladung ab. Die Symptome sind typisch, auch wenn sie nichts mit einer Allergie bzw. einem geschwächten Immunsystem zu tun haben

Falls dem so ist - wie kann man möglichst kostengünstig
Abhilfe
schaffen? Das Gebäude wird im Sommer abgerissen, daher werden
mit
Sicherheit für die paar Monate keine Unsummen ausgegeben, nur
damit
ich mich wohler fühle…

Halt - Stop! Der Arbeitgeber hat eine Fürsorgepflicht gegenüber dem Arbeitnehmer und geeignete Maßnahmen zu treffen, um unzumutbare Belastungen des Arbeitnehmers zu vermeiden. Egal, ob es für drei Tage oder für drei Jahre ist - er wird dafür sorgen müssen. Keine Ahnung, welcher Berufsgenossenschaft Ihr angehört (das kann Dir die Perso-Abteilung sagen), aber setz Dich mit der BG in Verbindung, die können am ehesten Tips für Deinen speziellen Fall liefern.

Grüße
Renee