Alles Einstellungssache

Guten Tag zusammen,
ich habe für meine Kid’s ein paar „NoName-Mountain-Bikes“ geschenkt bekommen. Es gibt an den Räder viel zu justieren. Besonderes Kopfzerbrechen bereitet mir die Schaltung. Es steht zwar überall Shimano drauf, geschaltet wird per Drehgriff, aber mittlerweile habe ich gelernt daß es hier doch sehr starke Qualitätsunterschiede gibt.
Zu meinem Problem:
Es gibt mir zuviele Variablen um eine Schaltung einzustellen. Angefangen von der Abstützung der Bowdenzüge, über die Endanschlagsschrauben, dem Einstellrädchen am Bowdenzug und wer weiß sonst noch wo. Es fehlt mir meist am letzten Millimeter *grrrrr* um sicher von ersten bis zu letzten Gang durchschalten zu können. Dabei scheint mir das größere Problem die Kettenblattschaltung zu sein.
Gibt es ein Grundschema um eine 21-Gangschaltung vernünftig einzustellen?
Wäre schön von euch zu hören.

Vielen Dank schon mal
Gruß Harald

Hi

Es gibt mir zuviele Variablen um eine Schaltung einzustellen.
Angefangen von der Abstützung der Bowdenzüge, über die
Endanschlagsschrauben, dem Einstellrädchen am Bowdenzug und
wer weiß sonst noch wo.

Das sind 3 Variablen für vorn und drei Hinten. Die Anschlagschrauben sind Anschlagschrauben sonst nix. Die Länge mit der das Seil an der Schaltung geklemmt wird, Die Rändelschraube am Griff und die Rändelschraube am Umwerfer/Schaltwerk. die letze stellt nur die Flucht der Ritzel ein, mit der am Griff findest du die Anfangsposition, und am Schluß stellst du den Anschlag nach aussen und innen ein.

Ich bin eigentlich unbeleckt gewesen bis Weihnachten letztes Jahr Fahrradmäßig, aber hatte kein Problem mit der Einstellung. Problem war anfangs für mich die allgemeine Geometrie, die Länge der Achse im Tretlager, die Position der vordern Kränze zur Kassette hinten etc, hab 2x das falsche Lager eingebaut bis ich gescnallt hab was nicht stimmt. Da du die Dinger geschenkt bekommen hast, würd ich mal checken lassen, ob der Vorbesitzer nicht falsche Teile kombiniert hat.
Die Position des Umwerfers zu den Kränzen vorn ist auch etwas kitzlich, so dicht wie es geht ohne das die Kette beim überheben kontakt zur Flanke des Kranzes bekommt, auch die Flucht zum Kranz ist wichtig. Aber - wenn die Teile richtig passen und montiert sind ist die Einstellung eigentlich kein großer Akt.
Schön ist ein Montageständer, ich könnt mir nicht mehr vorstellen an nem Rad ohne einen zu schrauben. so stabil das man die Schaltung schön am Ständer durchschalten kann.

vielleicht hilft dir das prinzipiell etwas weiter
http://www.topwebhamster.de/kettenschaltung/
hh

Es fehlt mir meist am letzten

Millimeter *grrrrr* um sicher von ersten bis zu letzten Gang
durchschalten zu können. Dabei scheint mir das größere Problem
die Kettenblattschaltung zu sein.
Gibt es ein Grundschema um eine 21-Gangschaltung vernünftig
einzustellen?
Wäre schön von euch zu hören.

Vielen Dank schon mal
Gruß Harald

Hallo,

Helge hat es schon gesagt:
Die Anschlagschrauben dienen nur dazu, ein Schalten über den inneren und äußeren Zahnkranz hinaus zu verhindern und auch das Verheddern des hinteren Schaltwerks in den Speichen.

Ich mache es so:
Wenn hinten ein neuer Zug rein soll, lege ich das Schaltwerk auf das kleinste Kettenrad (geht sowieso automatisch ohne Zug), stelle den Schalthebel auf 9 (bei dir 7), drehe beide Zugstraffer (Rändelschrauben) ganz ein und ziehe den Zug von Hand straff (nicht übertreiben). Dann befestige ich ihn und schalte die Gänge durch. I.A. ist der Zug zu locker. Dann drehe ich den Zugstraffer am Schaltwerk stückweise heraus, bis die Kette sicher von klein nach groß und umgekehrt springt. Springt sie schlecht auf ein größeres Rad, muss der Zug stärker gestrafft werden (Rändelschraube rausdrehen). Springt sie schlecht auf ein kleineres Rad, muss der Zug enspannt werden (Rändelschraube reindrehen). Analoges gilt für den vorderen Umwerfer.
Die Anschlagschrauben kannst du dafür etwas rausdrehen, und später korrekt einstellen, so dass das Schaltwerk nicht streift oder die Kette vom letzten Zahnkranz fällt.

Problematisch ist, wenn der vordere Umwerfer nicht mehr korrekt am Rahmen befestigt ist. Normalerweise sollte er parallel zu den Zahnkränzen stehen und knapp 1 cm Abstand vom größten Zahnkranz haben.
Beim hinteren Schaltwerk gibt es eine Schraube, mit der du die Entfernung von den Zahnkränzen justieren kannst. Im kleinsten Gang sollte der Abstand zwischen oberem Rädchen des Schaltwerks und dem größten Zahnkranz ebenfalls knapp 1 cm betragen (hängt von der Schaltung ab).

Ich hatte aber auch schon billige Schaltungen, die wollten sich partout nicht justieren lassen. Da ratterte das Schaltwerk in den Speichen bevor der größte Zahnkranz erreicht war.
Auch meine Shimano Deore ist nicht so präzise wie meine SRam DualDrive. Wenn du Pech hast, justierst du dich halb tot, bevor du es einigermaßen gebacken kriegst.

Gruss, Niels

Bravo, sehr schöne Beschreibung!

hallo Helge,
vielen Dank für den Link, das war genau das was ich gesucht habe!! :smile:)

Bravo, sehr schöne Beschreibung!

ACK.

Moderator, bitte vor Löschung schützen. Uh: kein Moderator? Soll ich mich bewerben?

Gruß,

Sebastian

Rechtsfreie Grauzone - keion Mod weit und breit - hier könnte man plaudern :smile:

ja, bewirb dich mal :smile:
falls du Hilfe brauchst die Meute zu beruhigen bewerb ich mich als CO-MOD

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Sebastian

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Ja, das schlechter werdende Wetter läd dazu ein. :wink:

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[**X**] Done.

falls du Hilfe brauchst die Meute zu beruhigen bewerb ich mich
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Gerne :smile:

Ich könnte mich mit der Idee gut anfreunden…

Sebastian