Hallo!
Diesmal suche ich einen digitalen Baustein.
Er bekommt zwei Eingangssignale, deren Polarität ich wählen kann. die Flanke des einen Eingangssignals soll den Ausgang auf High schalten, die Flanke des anderen Signals wieder auf Low.
Unabhängig vom Zusatand des jeweils anderen Signals.
Ich habe kein Clock zur Verfügung, die üblichen JK_Flipflops kommen also nicht in Frage.
Oder steh ich wieder aufm Schlauch??
Hallo!
Diesmal suche ich einen digitalen Baustein.
Er bekommt zwei Eingangssignale, deren Polarität ich wählen
kann. die Flanke des einen Eingangssignals soll den Ausgang
auf High schalten, die Flanke des anderen Signals wieder auf
Low.
Unabhängig vom Zusatand des jeweils anderen Signals.
Ich habe kein Clock zur Verfügung, die üblichen JK_Flipflops
kommen also nicht in Frage.
Oder steh ich wieder aufm Schlauch??
Hallo,
von der Funktion her ist es ein ganz normales R/S-FlipFlop.
Die Flankentriggerung geht einfach über Differenzierglieder,
also Kondensator (paar pF), schon hast Du ein
Flankengetriggertes FF.
Gruß Uwi
von der Funktion her ist es ein ganz normales R/S-FlipFlop.
Die Flankentriggerung geht einfach über Differenzierglieder,
also Kondensator (paar pF), schon hast Du ein
Flankengetriggertes FF.
Das kann man übrigens auch ganz einfach rein digital realisieren. Man braucht dazu nur 2 flankengetriggerte D-Latches, wie z.B im 74XX74. Die beiden Takteingänge gehen jeweils auf die Clock-Eingänge und die Dateneingänge auf +5V. Das „Hauptlatch“ wird durch die eine Flanke auf 1 gesetzt. Das Hilfslatch wird durch die andere Flanke auch auf 1 gesetzt und dessen -Q Ausgang setzt das Hauptlatch auf 0 zurück, wobei dessen Q Ausgang wiederum das Hilfslatch zurücksetzt. Das Hauptlatch ist dann wieder für die nächste Flanke bereit.
Das Ganze hat jedenfalls den Vorteil, daß keine passiven Bauteile benötigt werden und daß es, bei entsprechend schnellen Logikbausteinen, auch bei hohen Frequenzen noch sehr genau funktioniert.
Das Ganze hat jedenfalls den Vorteil, daß keine passiven
Bauteile benötigt werden und daß es, bei entsprechend
schnellen Logikbausteinen, auch bei hohen Frequenzen noch sehr
genau funktioniert.
Das klingt gut!
Ich werde mal versuchen, Deine Beschreibung in eine Schaltung umzusetzen. Wahrscheinlich versteh ich dann, was da passiert…
von der Funktion her ist es ein ganz normales R/S-FlipFlop.
Die Flankentriggerung geht einfach über Differenzierglieder,
also Kondensator (paar pF), schon hast Du ein
Flankengetriggertes FF.
Die Idee hatte ich auch schon, war mir aber nicht sicher, ob das so einfach funktioniert.
Und: Hast Du mal nen Typ für ein schnelles RS-Flipflop?
Die Idee hatte ich auch schon, war mir aber nicht sicher, ob
das so einfach funktioniert.
Ja, warum soll’s nicht gehen?
Und: Hast Du mal nen Typ für ein schnelles RS-Flipflop?
Dafür reichen 2 NAND-Gatter aus 'nem 74xx00 oder Äquvalent.
Wie schnell soll’s den sein?
Je nach Technologie kann man bei TTL mit Schaltzeiten zwischen
ca.2…3ns bis einige 10ns rechnen. (z.B 7400,74H00,74LS00,
74HC00,74HCT00,74S00,74ALS00,74AS00,74L00 …).
Such Dir was aus
Gruß Uwi