Alles rund um Finanzierung mit Hausbau

Hallo Ihr Lieben,

es wäre mal interessant zu erfahren, was es zu Immobilien und Finanzierung derer zu wissen gibt und würde mich freuen, wenn mir jemand einige Tipps bzw. Internetseiten die wirklich aussagekräftig zu dem Thema sind nennen könntet. Aktuelle Bücher zu dem Thema wären auch interessant.
Man könnte davon ausgehen, dass sich eine Person irgendwann ein Haus bauen möchte, hierzu benötigt man aber Wissen über die Finanzierung, ob es besser ist ein bestehendes zu kaufen, dieses zu modernisieren oder schon eines in gutem Zustand zu kaufen, ob man ein Fertighaus eher kaufen sollte, da es preiswerter ist. Das Fertighaus muss man, wenn man es nicht selbst kann, einer Firma in Auftrag geben etc. Wieviel Kosten kämen auf die Person zu und wie sind die Finanzierungen diesbezüglich meist geregelt? Mit welchen Gesamtkosten muss man rechnen und wie sieht es mit Grundstücksflächen aus, muss man diese extra finanzieren oder kann man sie mit der Hausbaufinanzierung verbinden? Was für Vor-/Nachteile hat es Hausbesitzer zu sein etc.? All diese Fragen möchte ich mir gerne beantworten :smile: Führ Eure Hilfe wäre ich sehr dankbar!
Liebe Grüße

Hallo,

es werden Häuser neu gebaut, und alte auch verkauft. Was sagt uns das? Es gibt da kein grundsätzliches besser oder schlechter, sondern das muss einfach jeder für sich in seiner eigenen konkreten Situation entscheiden. Es gibt Gegenden mit billigem Bauland, und es gibt Gegenden, wo man selbst für viel Geld kein interessantes freies Grundstück finden würde. Der eine will unbedingt mitten in der Stadt wohnen, der andere lieber auf dem Land. Der eine will eine stylische moderne Stadtvilla, der andere träumt vom romantischen Resthof, …

Wer die freie Wahl und keine besonderen Präferenzen hat, fährt normalerweise mit dem Neubau besser, weil der von den Kosten her planbarer, von der Qualität her überschaubarer (und man kann eine gewisse Relation zwischen reinzusteckendem Geld und zu liefernder Qualität herstellen), und sofort so bewohnbar ist, wie man ihn haben will, und man ist gegenüber dem Gebrauchthaus vor finanziellen Überraschungen in den ersten Jahren weitgehend geschützt (Gewährleistung). Dafür legt man eben auch gleich eine fixe - hohe - Summe auf den Tisch des Hauses.

Beim Gebrauchthaus muss man natürlich Kompromisse schließen, kommt man initial zunächst ggf. günstiger weg, hat aber eben keine Gewährleistung, und kann einen jede Überraschung finanziell voll treffen. Selbermacher können natürlich viel Geld für Eigenleistungen sparen, um so ein Objekt dann nach und nach den eigenen Vorstellungen anzupassen, aber man riskiert hierbei natürlich ein Leben auf der Baustelle. Und nicht jeder schätzt seine handwerklichen Fähigkeiten und den Willen und die Kraft für längerfristige Projekte korrekt ein. Zumal auch Material Geld kostet, und man entsprechende Projekte dann eben doch nicht nebenbei aus der Portokasse finanzieren kann.

Fertighaus oder konventionell zu bauen ist eher eine Glaubensfrage. Es gibt Billiganbieter mit mäßiger Qualität ebenso in beiden Bereichen wie hochpreisige Top-Anbieter. Und man muss sich natürlich auch Fragen, welche Lebenserwartung heute eine Immobilie haben soll/muss? Sündhaft teuer bauen für die Ewigkeit, oder eher preiswert für ein bis zwei Generationen? Auch das muss jeder selbst entscheiden.

Was die Finanzierung angeht, so ist die beim Gebrauchthaus bzgl. Haus/Grundstück natürlich einfach, beim Neubau läuft heute viel über Bauträger, da hat man auch nur eine einheitliche Finanzierung. Spannender wird es beim eigenen Grundstückserwerb und ggf. zeitlich gestrecktem Bau, was dann auch steuerlich relevant sein kann. Aber machbar ist das alles.

Gruß vom Wiz

Hallo,

Was für Vor-/Nachteile hat es
Hausbesitzer zu sein etc.?

Wiz hat ja zu den anderen Aspekten einen klasse Beitrag geschrieben.
Zu diesem Aspekt:
Auch hier läßt sich nicht ‚die‘ Antwort geben.
Auf der einen Seite muß man erst mal sehr viel Geld aufbringen, hat später aber weniger Belastung.
Man ist, in Grenzen, der Herr im eigenen Haus und muss für viele Sachen niemanden fragen, wenn man etwas ändern will.
Aber man ist örtlich gebunden und wenn man den Job verliert und in einigen hundert km Entfernung eine neue Stelle kriegt, hat man Probleme.
Mit den Nachbarn kann man Glück haben, oder nicht.
Wohnt man zur Miete, kann man notfalls umziehen, bei einem eigenen Haus geht das nicht so ohne weiteres und ein ‚böser‘ Nachbar kann einem das Leben schon arg vergrätzen.
Im eigenen Haus hat man üblicherweise mehr Arbeit als in einer Mietwohnung, weil alles, was in Schuss gehalten werden muss, selber gemacht, oder beauftragt werden muss.

Ich habe mir vor Jahren ein Haus gekauft und würde es wieder machen. Andere sind genauso überzeugt Mieter einer Immobilie.

Gandalf

Hi,

ist nicht böse gemeint, aber Deine Fragen lassen darauf schließen, dass Du garnicht weißt, was Du möchtest. Dir ist anscheinend nur der Gedanke gekommen „Immobilie haben möchte!“.

Lese Dich doch hier durch das Achiv, dann bist Du schon einiges schlauer. Ansonsten sind 50% Deiner Fragen rein philosophischer Natur und von keinem zu beantworten. (Ich frag dich ja auch nicht: Hab ich Hunger oder nicht? :smile:

Als erstes solltest Du Dir klar werden, was Du möchtest und dann mir spezifischen Fragen die Umsetzbarkeit klären.

Ich möchte das Ganze genau anders rum angehen. Warum sollte ich mich erst entscheiden und dann die Umsetzung überlegen, wenn ich erst alles in Betracht ziehen kann um mich dann zu entscheiden. Das ist Einstellungssache und ich denke nichts davon ist falsch. Zudem frage ich nach Euren Meinungen und Erfahrungen, nicht nach etwas Philosophischen worüber es keine wirklichen Antworten gibt. Schließlich habt Ihr bestimmt Eure Kriterien und Gründe warum Ihr was gut findet. Ihr könnt mir auch gerne Seiten nennen auf denen ich mich selbst informieren kann. Ich wollte nur Beispiele nennen für Fragen die mir insgesamt durch den Kopf gehen. Vieles lässt sich durch Meinungsaustausch vieler Meinungen einfach besser entscheiden für mich. Ich denke nicht, dass das falsch ist. Man muss auf meinen Beitrag ja nicht eingehen, wenn man es nicht möchte. Im Grunde ist das hier ein Beitrag, wie wenn du dich an einen Tisch mit einer Person setzt und diese fragst: „Du bist Hausbesitzer. Was findest du gut daran? Wie hast du das Ganze umgesetzt? Erzähl mir doch ein bisschen was darüber.“

Hallo Cersei,

als Bettlektüre empfehle ich Dir ein Buch vom Verlag
Beck-Rechtsberater im dtv
und zwar von Heinrich Schiebel mit dem Titel
" so finanziere ich Haus und Wohnung / Die Kunst, Vermögen zu bilden "

http://www.dtv.de/buecher/so_finanziere_ich_haus_und…

Wenn Du alles durchgelesen hast,
kannst Du spezielle Fragen hier im Forum stellen!

Viele Grüße!

Hi,

ich habe ja geschrieben… ist nicht böse gemeint.

Vorab,… lese Dir mal Deinen Beitrag durch. Dir wird es evtl. selber ein stück weit schwer fallen, diesen Textblock richtig zu „verstehen“. Es erleichtert ungemein, ab und an mal auf „Enter“ zu drücken um einen Absatz zu erstellen.

Ich glaube mich in dem Bereich gut auszukennen, wüsste aber nicht was ich Dir schreiben kann, ausser mal die bereits vorhandenen Informationen (z.B. in diesem Forum) zu lesen! Dann kannst Du schnell feststellen, worauf man achten kann, oder auch mal achten muss.
Es hat kaum jemand Lust auf derart unkonkrete Fragen einzugehen deren Antworten evtl. 3 Posts vorher schon gegeben wurden und man bei einer Beantwortung noch nicht mal weiß ob das die gesuchte Antwort war.

Solche Fragenkataloge „was kostet ein Fertighaus?“, „was könnte ich tun und vor allem warum, wieso und wann“ zeugen einfach ein wenig von Bequemlichkeit. Und eine umfassende Beratung wie Du sie Dir vorstellst, wirst Du so nicht bekommen.

Hier sind einige gute Geister unterwegs die ihr Wissen im konkreten gerne teilen, was nicht heißt, dass sie Lust haben auf

"Erzähl mal was, evtl. ist da ja was dabei was mich interessiert"

umfassend zu antworten.