da ich nur gelegentlich hobbymäßig fotografiere, scheue ich davor, mir teure Scheinwerfer für diesen Zweck zu kaufen.
Ich habe gelesen, daß es auch normale Baustrahler (500W) tun. Von denen habe ich zwei (auf 1-m-Ständern), und die sind auch schön hell, werfen aber einfach zu grelles und hartes Licht um wirklich nützlich zu sein. Als Tip bekam ich, ein Gestell mit Diffusor-Folie vor die Strahler zu bauen.
Leider gibt Google keine vernünftigen Ergebnisse, wenn ich nach Diffusor-Folie suche.
Weiß jemand günstige Methoden, um Baustrahler günstig in halbwegs brauchbare Scheinwerfer umzurüsten - oder, wenn der Tip mit der Diffusor-Folie gut war, wo man die am besten herbekommt?
Wie gesagt, es muß nicht allzu professionell sein.
Hallo Christian,
du wirst auf ein weiteres Problem stossen: Die Farbtemperatur der Scheinwerfer verursacht einen kräftigen Blaustich auf dem Negativ. Mit einem Kunstlichtfilm verringert sich der Effekt. Bei einer Digitalkamera kannst du den Weissabgleich auf Kunstlichtfilm stellen. Eine einigermassen angenehme Lichtverteilung erreichst du, indem du den/die Scheinwerfer auf eine weisse Styroporplatte richtest und mit dieser das Motiv beleuchtest. Achte auf genügend Abstand zum Scheinwerfer wg. Brandgefahr, die Dinger werden höllisch heiss.
MFG Peter
erstens produzieren Halogenstrahler bei Tageslichtfilmen einen Rotgelbstich (und keinen Blaustich wie weiter unten behauptet wird)
zweitens ist die Ausleuchtung meist sehr inhomogen, auch mit Diffusoren und
drittens verändert sich die Farbtemperatur deutlich mit der Zeit.
Es gibt zwar Ausgleichfilter von 5500 Kelvin (auf diese Temperatur sind Taglichfilme sensibilisiert) auf 3300 und 3500 Kelvin, aber die schlucken kräftig Licht.
Allerdings kriegst Du über die Zeit, wie oben schon erwähnt, auch mit den Ausgleichfiltern keine reproduzierbaren Ergebnisse.
Wenn Du mit diesen Einschränkungen leben kannst, sind Baustrahler durchaus geeignet.
Wie es mit Digis funktioniert (Weisabgleich) kann ich nicht sagen, weil ich sowas noch nie gemacht hab.