Hallo,
es geht mir hier um allgemeine Diskussion, warum die meisten Hausverwaltungen die Gesetze/Urteile anscheinend nicht kennen oder ignorieren…
Es ist ja bekannt, dass die Sicherheitsleistungen die Höhe von drei Nettokaltimieten nicht übersteigen dürfen. Unter Sicherheitsleistung fallen sowohl Kaution als auch eine selbstschuldnerische Bürgschaft.
Sprich: Bezahlt man die volle Kaution von 3 NKM, ist eine Bürgschaft ohne Wert, da der Bürge, da sind Gesetze und Urteile eindeutig, seine Leistung dann verweigern kann.
Nun frage ich mich: Warum wollen die meisten Hausverwaltungen trotzdem bei Studenten/Nichtverdienern immer die volle Kaution + Bürgschaft (der Eltern)?
Dass sie die Gesetze nicht kennen, kann ja eigentlich nicht sein, oder doch?
Ich hatte bisher vier Wohnungsbesichtigungen: Drei Hausverwaltungen/Vermieter wollten eine Bürgschaft + Kaution und nur eine Maklerin hat mich darauf hingewiesen dass dies garnicht statthaft sei.
Was sagt ihr dazu?
Sollte ich diesen Sachenverhalt meinem künftigem Vermieter vor Vertragsabschluss unter die Nase reiben? Zu offensiv darf man natürlich nicht sein, letztendlich gilt ja Vertragsfreiheit und der VM muss keinen MV mit mir schließen…