wie dem Betreff zu entnehmen ist such ich ne Formel oder auch nen Text dem ich entnehmen kann wie der Produktlebenszyklus eines beliebigen Produktes berechnet werden kann.
Dieses wunderschöne Dieagramm auf dem die Phasen eines solchen Zyklus und sein idealer Verlauf zu erkennen sind ist mir durchausbekannt, ebenso die Bedeutungen. Nach einer Formel (und sei sie noch so gewagt) such ich allerdings schon seit geraumer Zeit vergebens.
Vielen Dank für jede Auskunft
Grüße
Kroeger
Ps.: falls jemand was findet, die Quelle brauch ich freilich auch
also ohne jetzt weiter zu suchen, glaube ich, dass es solch eine Formel nicht gibt. Das wäre auch ein bisserl zu einfach, dann wäre BWL doch wirklich nur eine Lehre. Der Produktlebenszyklus stellt lediglich den typischen (wohl empirisch bestätigten, aber auch logischen) Produktverlauf dar. Dabei handelt es sich bei diese schönen Abbildung um eine pure Vereinfachung der Realität, in welcher Produkte Phasen überspringen oder ewig durchlaufen können. Von daher ohne Formel.
Viele Grüße
ich habe so eine Formel noch nie gesehen und kenne auch nur das diagramm.
und um ehrlich zu sein, glaube ich nicht, dass es so eine Formel gibt. Da jedes Produkt anders ist, hat jedes Produkt auch ein bißchen unterschiedliche Einflussfaktoren, die den Produktlebenszyklus bestimmen.
auf diese Faktoren kommt es meiner Meinung nach an, da wären zB:
Enwicklungsgeschwindigkeit der Technik, einerseits die Technik auf der das Produkt basiert, andererseit die Technik, mit der das Produkt hergestellt wird
Mode? - vielleicht ist das Produkt in 2 Jahren nicht mehr „in“ - aber wie willst Du das mathematisch darstellen?
Konkurrenzsitation - was, wenn in einem halben Jahr ein Konkurrent mit ienem viel besserem Produkt zum halben Preis auf den Markt kommt. wie stellst Du das dar?
Preissituation - sowohl Anbieterseitig als auch Verkäuferseitig
und Dir fallen bestimmt noch einige andere ein, die die Lebendauer bestimmen.
Außerdem müßte man mit Wahrscheinlichkeitsfaktoren rechnen.
ne, das bringt alles nicht so viel.
Gruß
Queedin
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Das nehme ich auch an, will es aber noch nicht so richtig
akzeptieren und deshalb mal noch ein wenig auseinandernehmen.
wie soll die Formel denn aussehen? Sie soll abhängig vom Zeitablauf sein, OK. Sie soll als y-Wert vermutlich die verkauften Stückzahlen aufweise, auch OK. Aber dann?
Der Produktlebenszyklus ist ein Denkmodell, daß bestimmte Dinge veranschaulichen soll. Man kann das Modell dann mit Leben füllen und unter bestimmten Annahmen den Lebenszyklus aufmalen. Mal ganz abgesehen davon, daß der Lebenszyklus je nach Branche, Produkt usw. sowieso unterschiedlich ist: Wir reden hier von der Zukunft. Die läßt sich zwar in der ein oder anderen Wissenschaft für einige Prozesse durchaus berechnen, aber für eine Sozialwissenschaft, die nie so exakt sein kann, wie eine Naturwissenschaft, funktioniert so etwas nur sehr eingeschränkt.
Zum Problem: Die nette Kurve ist idealisiert, klar. aber diese
Kurve muss dargestellt werden, und dafür brauchts ne
Berechnung.
Nein, dafür braucht es Gehirnschmalz und Informationen. Niemand geht hin und berechnet einen Produktlebenszyklus, sondern der wird schlicht und ergreifend - wenn überhaupt - aufgemalt.
zunächst einmal danke für die alle Beiträge zu dieser Diskussion. Ich sollte vielleicht dazu sagen, das es mir nicht um die definitive vorhersage eines Lebenszyklus in genauer Stückzahl und Zeitraum geht, sondern vielmehr darum den Gedankengang der beim erstellen eines Zykluses von Menschen gemacht wird nachzuvollziehen…
Bis jetzt habe ich noch keinen wirklichen Widerspruch gefunden der dagegen spräche eine Lebenszyklusformel aufzustellen. Allerdings gibt es einige schwerwiegende Probleme…
Beim erstellen eines Produktlebenszyklus (PLZ)
geht man von Annahmen über die Zukunft aus. Und das ist der Knackpunkt. Für eine Berechnung müssten die Annahmen parameterisiert, und mit einer Relevanz bewertetet werden. Zusätzlich müsste für die Werte der Parameter noch die Wahrscheinlichkeit ihres eintretens ermittelt werden. Will man es auf die Spitze treiben, muss man noch untersuchen, ob eine Veränderung eines Paramters mit einem anderen korreliert…
Anschliesend muss herausgefunden werden wann und wie sich der einzelne Parameter auf den Verlauf der Kurve auswirkt.
Alles in allem wirklich eine ziemlich fies komplexe Sache das seh ich ein.
Nein, dafür braucht es Gehirnschmalz und Informationen.
Welche Informationen? Und woher bekommt Mensch sie?
Niemand geht hin und berechnet einen Produktlebenszyklus,
sondern der wird schlicht und ergreifend - wenn überhaupt -
aufgemalt.
Jepp! Und anhand von welchen Annahmen wird der „aufgemalt“?
es ist etwas problematisch, weil der Lebenszyklus ja nur einen Durchschnitt abbildet und konjunkturelle Schwankungen vernachlässigt.
Aber vielleicht hilft Dir folgendes weiter:
Die Steigung der Glockenkurve des Produktlebenszyklus entspricht dem durchschnittlichen Marktwachstum. Allerdings ist das wie schon angedeutet aufgrund der konjunkturellen Schwankungen in der Praxis kaum anwendbar.
Aufgrund der unterstellten Glockenform kommt jede Kombination aus erster und zweiter Ableitung nur einmal vor und gibt daher Aufschluss über die Stellung im life cycle.
Ne Quellenangabe für Dich habe ich aber leider nicht, müsste aber eigentlich in den meisten Werken zu diesem Themenbereich stehen.
Grüße,
Olli
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