Allgemeine Frage zum Kirchenaustritt

Wenn eine Mutter bei einer katholischen Organisation wie z.b Caritas arbeitet würde und eines ihrer Kinder aus der katholischen Kirche austreten würde. Müsste die Mutter dann mit irgendwelche Konsequenzen rechnen. Z.B Kündigung oder Streichung des Kinderzuschlages.

Ich halte in einem solchen Fall die Hexenverbrennung für die einzig mögliche Konsequenz.

Das zum heutigen Tage von
Andreas

Guten Tag,

die Frage ist durchaus verständlich, da in Arbeitsverträgen der Caritas kirchenfeindliches Verhalten oder ein Verhalten, die den Lehren der Kirche entgegensteht, sehr Wohl Kündigungsgründe sein können. Ein Mitarbeiter, der aus der Kirche austritt, kann sehr wohl gekündigt werden. Natürlich wiegt das bei Mitarbeitern im seelsorgerischen Bereich schwerer als z.B. bei einer Krankenschwester; aber auch hier kann z.B. eine „schuldhafte“ Scheidung Kündigungsgrund sein. Näheres findet man unter „www.caritas.de“. Im genannten Fall sehe ich allerdings keinen Verstoß gegen diese Obliegenheiten, da sich der Mitarbeiter selbst ja nicht „kirchenfeindlich“ verhalten hat.

normalerweise darf nichts passieren, da die kinder nicht in einem arbeitsverhältnis stehen

Man lernt doch immer noch was dazu. Gilt hier Arbeits- oder höheres Recht? Was, wenn ein Caritas-Mitarbeiter gar nicht kirchenfeindlich ist und trotzdem austritt. Weil er sich einem anderen Glauben zuwendet oder aufgrund einer persönlichen Erfahrung den Glauben verloren hat oder einfach, weil er das Geld braucht. Verliert er dann seinen Job, zum Beispiel in der Altenpflege? Hat das mal ein AG entscheiden müssen?

Zu Sabralott: allgemeine Frage zum Kirchenaustritt
Guten Tag,

wenn ein Mitarbeiter der CDU-Zentrale ( Konrad Adenauer Haus ) aktives Mitglied der Partei: die Linke wird, dürfte er größte
Probleme im Bereich seines beruflichen Fortkommens haben.
Auf Dauer würde ihm -aus welchen offiziellen Gründen auch immer -
gekündigt werden.
Wenn also ein Mitarbeiter des islamischen Zentrums in Köln
aktiv zum katholischen Glauben übertritt, wäre sein Arbeitsplatz
ebenfalls " dahin ".
Es geht also um Interessensvertretung und Loyalität ( im weltlichen-,
genauso wie im kirchlichen/religiösen Bereich ).
ist das so abwegig - aus der Sicht dessen, der Arbeitsplatz und Lohnzahlung garantiert ?

Zu Antwort am mich: mir (und auch dem Fred-Ersteller) ging es um die arbeitsrechtlichen Konsequenzen. Nur darum.

Hallo,

Gilt hier Arbeits- oder höheres Recht?

ein „höheres“. Siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitsrecht_der_Kirchen, achte dabei auf den Abschnitt „Erfasste Organisationen“.
Gruß
loderunner (ianal)