Als Beispiel hätte ich einen Fall der folgendermaßen aussieht:
Ein Inkassounternehmen (z.B Aaaallinkasso, Eeeeurosolution etc.) schreibt eine Rechnung an Kunden. Dieser ignoriert die Mahn- u. Vollstreckungsschreiben ein halbes Jahr lang. Er ist der Ansicht das die Zahlungsforderungen jeder Rechtsgrundlage fehlen. Er soll angeblich eine Kommunikationsdienstleistung in Anspruch genommen haben, die er nicht nachvollziehen kann. Auch weil in der Rechnungsgrundlage mehrere Nummern angegeben werden von denen er aus telefoniert haben solle.
Wie kann dieser sich nun helfen, dass die Zahlungsforderungen eingestellt werden, ohne dass er den Zahlungsaufforderungen nachkommt?
Ich würde einmal sagen, daß der Schuldner ein bißchen spät dran ist mit seiner Aktivität. Er hätte sich schon längst mit dem Rechnungsaussteller in Verbindung setzen sollen und mit dem die Rechtmäßigkeit der Forderung abklären. Es ist allerdings schwierig zu beweisen, daß man nicht von einer bestimmten Nummer aus Leistungen in Anspruch genommen hat. Aber wie gesagt, das muß mit dem Rechnungsaussteller geklärt werden.
LG
Friede7
Hallo,
gerne antworte ich auf die Anfrage, wenn ich auch gemeint
war. Aber ungern im Forum.
Schreib mir einfach kurz eine eMail unter
[email protected] und dann kriegen wir das
Problem schon gebacken.
Mfg
RR
Bin leider überfragt: Viel Erfolg. Mops
Hallo,
kann ich Dir leider nicht helfen. Du schilderst den Fall so unklar, dass man da gar nicht mitkommen kann.
Trotzdem viel Glück
Bestimmt versteht das jemand anders besser.
LG
Uli
Hallo,
wenn Mahnverfahren kommt sofort widerspechen per Einschreiben mit Rückschein. Gegenklage androhen. Androhen, dass Bundesnetzagentur eingeschaltet wird und das auch tatsächlich tun. http://www.bundesnetzagentur.de/cln_1932/DE/Home/hom…
Das fürchten die, wenn es um dubiose Kommunikationsdienstleistungen geht.
Das Gericht prüft den Antrag auf Mahnverfahren nicht. Erst nach Widerspruch muß der Kläger Beweise vorlegen. Nichts zahlen, Ruhe bewahren.
MfG
KKl
Als Beispiel hätte ich einen Fall der folgendermaßen aussieht:
Ein Inkassounternehmen z.B Aaaallinkasso, Eeeeurosolution
etc. schreibt eine Rechnung an Kunden. Dieser ignoriert die
Mahn- u. Vollstreckungsschreiben ein halbes Jahr lang. Er ist
der Ansicht das die Zahlungsforderungen jeder Rechtsgrundlage
fehlen. Er soll angeblich eine Kommunikationsdienstleistung in
Anspruch genommen haben, die er nicht nachvollziehen kann.
Auch weil in der Rechnungsgrundlage mehrere Nummern angegeben
werden von denen er aus telefoniert haben solle.
Wie kann dieser sich nun helfen, dass die Zahlungsforderungen
eingestellt werden, ohne dass er den Zahlungsaufforderungen
nachkommt?
Wer sich absolut sicher ist, dass er auch ein Gerichtsverfahren gewinnen würde, der hat zwei Möglichkeiten.
Er ignoriert weiterhin alle Schreiben oder er schreibt an die Firma, dass der Anspruch nicht gegeben ist.
Denn die Firma muss in letzter Konsequenz in ein gerichtliches Verfahren einsteigen, um den Anspruch prüfen zu lassen. Das gerichtliche Verfahren sieht zwei Möglichkeiten vor, das Mahnverfahren und das normale streitige Verfahren vor Gericht.
Ziele sind der Erhalt eines Vollstreckungstitels oder die Einleitung von Vollstreckungsmaßnahmen sowie die Hemmung der Verjährung der Forderung.
Das Mahnverfahren ist nur sinnvoll, wenn der Schuldner die Forderung anerkannt und keine Einwendungen vor Gericht zu erwarten sind.
Deswegen wird die Inkassofirma als nächsten Schritt Klage beim zuständigen (Amts-)Gericht einreichen. Nur so kann sie neben der Hauptforderung (Geldschuld) auch die Nebenkosten (Mahnkosten) erfolgreich einfordern.
Wie immer keine Rechtsberatung, sondern die Lösung eines hypothetischen Falles.
Gruß
who_knows
null Ahnung, leida
Tut mir leid, auf diesem Gebiet kenne ich mich überhaupt nicht aus!
Wahrscheinlich würde ich zur Verbraucherzentrale gehen - wenn es so etwas bei Ihnen gibt - , oder zu einer anderen Beratungsstelle. Ich habe von Fällen gehört, wo diese Dinge sehr langwierig waren. Viel Erfolg!
Hallo da muß er sich warscheinlich einen Rechtsanwalt nehmen.K.H.
Einfach ignorieren.
Hans
das wichtigste ist dem Mahnbescheid innerhalb der Frist zu widersprechen, ansonsten handelt es sich um ein Anerkenntnis und die Zahlung wird fällig und kann gepfändet werden. Wenn man die Frist verpasst hat hilft vielleicht noch ein Rat vom Anwalt ???
Wenn keine Leistung in Anspruch genommen wurde, sollten die Zahlungsaufforderungen weiterhin schlicht ignoriert werden. Wenn man sich weiter wehren will, kann man sich beispielsweise an eine Verbaucherschutzzentrale wenden, die gegen solche Unternehmen angehen. Möglich ist weiterhin, ein gerichtliches Verfahren anzustrengen.