Hallo,
ich habe (noch?) kein richtiges Problem, möchte nur gerne im Vorfeld mal etwas diskutieren:
Vor drei Jahren wechselte ich alle meine Versicherungen zur Allianz. Bündelbonus und spezielle Tarife bedingt durch meine Hausbank (Dresdner Bank) machten mir diesen Wechsel leicht: die Preise waren absolut moderat, die Beratung war klasse und es schien mir einfach einfacher, alles aus einer Hand zu haben.
Ich bin nun bei der Allianz in folgenden Bereichen versichert:
- Gebäudeversicherung
- Eigentümerhaftpflicht
- private Haftpflicht
- KfZ-Versicherung
- Unfall für mich
- Unfall für meine Tochter
- Krankenzusatz für meine Tochter
- Invalidität für meine Tochter
- Inhaltsversicherung meines Gewerbes
- Hausrat
- Risiko-Lebensversicherung
Vor ein paar Monaten hatte ich überlegt, mich bei der Allianz auch privat krankenzuversichern. Dieses Thema ist zwar mittlerweile vom Tisch aber durch diese Nachfrage trat leider ein weiterer Mitarbeiter der Allianz in mein Leben. Die Beratung wurde durch einen „Spezialisten für Krankenversicherung“ übernommen. Diesem traute ich schon nach kurzem Gespräch nicht recht über den Weg, die Argumente schienen mir nicht einleuchtend und der Mann generell war mir unangenehm.
Aktuell habe ich folgendes Problem: aus aktuellem Anlass möchte ich die Krankenzusatzversicherung für meine Tochter beenden oder zumindest ändern. Enthalten in dieser Versicherung ist u.a. eine Pflegetagegeld-Klausel, die mir inhaltlich falsch vermittelt worden ist. Konkret zahle ich ein Heidengeld für eine Versicherung, die überflüssig ist.
Meine Fragen dazu nun:
- diese Versicherung ist erst zum Abschluß des Versicherungsjahres kündbar. Gerade vor zwei Wochen waren die ersten beiden Versicherungsjahre abgelaufen, nun soll die Versicherung noch bis November 2005 weiterlaufen. Ein aktueller Schadensfall (meine Tochter hatte einen Unfall und benötigt 4 Wochen Pflege durch mich) wird nicht abgewickelt, weil mir die Inhalte dieser Versicherung falsch vermittelt worden sind. Ist dies ein Grund für eine fristlose Kündigung zumindest dieser Versicherungsbestandteils?
- Generell wird mir bei Fragen zu Krankenversicherungen nun dieser Mitarbeiter weitergereicht. Das will ich nicht. Meine eigentliche Versicherungsmitarbeiterin jedoch sagt, das sei nun mal der Spezialist. Konkret hatte ich angemerkt, dass die Krankenzusatz meiner Tochter ja vielleicht - wenn schon nicht schnell zu kündigen - umzubauen sei auf mich selber. Natürlich ist mir klar, dass das wesentlich teurer wäre. Aber auch da kamen von diesem „Spezialisten“ arg seltsame Bemerkungen, da ich durch einen Unfall berufsunfähig bin (das ist allerdings bei einer anderen Geschellschaft versichert…).
Der wird erst nett, wenn ihm konkret ein Geschäft droht. Was kann ich machen, um diesen Mann zu umgehen? Oder: wie kriege ich ihn dazu, mich nicht zu verarschen? - Mir ist schon klar, dass nun, wo ich so über-ausreichend bei der Allianz versichert bin keine großen Geschäfte mehr mit mir zu machen sind. Aber langsam ärgere ich mich denn doch über Zwischentöne oder Bemerkungen. Bisher hatte ich keine größeren Schadensfälle und bin auch in Bezug auf schleppende Rückmeldungen geduldig gewesen. Aber langsam reicht es. Wie kann ich meine beiden Außendienstler dazu bewegen, „in die Hufe zu kommen“? Und das bitte ohne Anruf beim Chef, denn davon halte ich in diesem Fall nichts. Ich möchte einfach nur die nette, kompetente Beratung, Abwicklung und die schnelle Reaktionszeit der ersten Monate wieder herstellen, ohne jemandem doll weh zu tun.
Hat jemand einen Rat?
Viele Grüße
Sophia

