Allianz

Hallo,

ich habe (noch?) kein richtiges Problem, möchte nur gerne im Vorfeld mal etwas diskutieren:
Vor drei Jahren wechselte ich alle meine Versicherungen zur Allianz. Bündelbonus und spezielle Tarife bedingt durch meine Hausbank (Dresdner Bank) machten mir diesen Wechsel leicht: die Preise waren absolut moderat, die Beratung war klasse und es schien mir einfach einfacher, alles aus einer Hand zu haben.
Ich bin nun bei der Allianz in folgenden Bereichen versichert:

  • Gebäudeversicherung
  • Eigentümerhaftpflicht
  • private Haftpflicht
  • KfZ-Versicherung
  • Unfall für mich
  • Unfall für meine Tochter
  • Krankenzusatz für meine Tochter
  • Invalidität für meine Tochter
  • Inhaltsversicherung meines Gewerbes
  • Hausrat
  • Risiko-Lebensversicherung

Vor ein paar Monaten hatte ich überlegt, mich bei der Allianz auch privat krankenzuversichern. Dieses Thema ist zwar mittlerweile vom Tisch aber durch diese Nachfrage trat leider ein weiterer Mitarbeiter der Allianz in mein Leben. Die Beratung wurde durch einen „Spezialisten für Krankenversicherung“ übernommen. Diesem traute ich schon nach kurzem Gespräch nicht recht über den Weg, die Argumente schienen mir nicht einleuchtend und der Mann generell war mir unangenehm.

Aktuell habe ich folgendes Problem: aus aktuellem Anlass möchte ich die Krankenzusatzversicherung für meine Tochter beenden oder zumindest ändern. Enthalten in dieser Versicherung ist u.a. eine Pflegetagegeld-Klausel, die mir inhaltlich falsch vermittelt worden ist. Konkret zahle ich ein Heidengeld für eine Versicherung, die überflüssig ist.
Meine Fragen dazu nun:

  1. diese Versicherung ist erst zum Abschluß des Versicherungsjahres kündbar. Gerade vor zwei Wochen waren die ersten beiden Versicherungsjahre abgelaufen, nun soll die Versicherung noch bis November 2005 weiterlaufen. Ein aktueller Schadensfall (meine Tochter hatte einen Unfall und benötigt 4 Wochen Pflege durch mich) wird nicht abgewickelt, weil mir die Inhalte dieser Versicherung falsch vermittelt worden sind. Ist dies ein Grund für eine fristlose Kündigung zumindest dieser Versicherungsbestandteils?
  2. Generell wird mir bei Fragen zu Krankenversicherungen nun dieser Mitarbeiter weitergereicht. Das will ich nicht. Meine eigentliche Versicherungsmitarbeiterin jedoch sagt, das sei nun mal der Spezialist. Konkret hatte ich angemerkt, dass die Krankenzusatz meiner Tochter ja vielleicht - wenn schon nicht schnell zu kündigen - umzubauen sei auf mich selber. Natürlich ist mir klar, dass das wesentlich teurer wäre. Aber auch da kamen von diesem „Spezialisten“ arg seltsame Bemerkungen, da ich durch einen Unfall berufsunfähig bin (das ist allerdings bei einer anderen Geschellschaft versichert…).
    Der wird erst nett, wenn ihm konkret ein Geschäft droht. Was kann ich machen, um diesen Mann zu umgehen? Oder: wie kriege ich ihn dazu, mich nicht zu verarschen?
  3. Mir ist schon klar, dass nun, wo ich so über-ausreichend bei der Allianz versichert bin keine großen Geschäfte mehr mit mir zu machen sind. Aber langsam ärgere ich mich denn doch über Zwischentöne oder Bemerkungen. Bisher hatte ich keine größeren Schadensfälle und bin auch in Bezug auf schleppende Rückmeldungen geduldig gewesen. Aber langsam reicht es. Wie kann ich meine beiden Außendienstler dazu bewegen, „in die Hufe zu kommen“? Und das bitte ohne Anruf beim Chef, denn davon halte ich in diesem Fall nichts. Ich möchte einfach nur die nette, kompetente Beratung, Abwicklung und die schnelle Reaktionszeit der ersten Monate wieder herstellen, ohne jemandem doll weh zu tun.

Hat jemand einen Rat?

Viele Grüße
Sophia

Hallo Sophia,

Vor drei Jahren wechselte ich alle meine Versicherungen zur
Allianz. Bündelbonus und spezielle Tarife bedingt durch meine
Hausbank (Dresdner Bank) machten mir diesen Wechsel leicht:
die Preise waren absolut moderat, die Beratung war klasse und
es schien mir einfach einfacher, alles aus einer Hand zu
haben.

Völliger Blödsinn - und günstig ist die Allianz niemals - ohne Kenntnis der Verträge - 30% günstiger!

Ich bin nun bei der Allianz in folgenden Bereichen versichert:

  • Gebäudeversicherung
  • Eigentümerhaftpflicht
  • private Haftpflicht
  • KfZ-Versicherung
  • Unfall für mich
  • Unfall für meine Tochter
  • Krankenzusatz für meine Tochter
  • Invalidität für meine Tochter
  • Inhaltsversicherung meines Gewerbes
  • Hausrat
  • Risiko-Lebensversicherung

Zuviel geld für zu teure Verträge und ohne Nutzen!

Vor ein paar Monaten hatte ich überlegt, mich bei der Allianz
auch privat krankenzuversichern. Dieses Thema ist zwar
mittlerweile vom Tisch aber durch diese Nachfrage trat leider
ein weiterer Mitarbeiter der Allianz in mein Leben. Die
Beratung wurde durch einen „Spezialisten für
Krankenversicherung“ übernommen. Diesem traute ich schon nach
kurzem Gespräch nicht recht über den Weg, die Argumente
schienen mir nicht einleuchtend und der Mann generell war mir
unangenehm.

Das kann passieren - menschliche Kontakte sind von zu- und Abneigungen geprägt - was nicht passt, das passt nicht!

Aktuell habe ich folgendes Problem: aus aktuellem Anlass
möchte ich die Krankenzusatzversicherung für meine Tochter
beenden oder zumindest ändern. Enthalten in dieser
Versicherung ist u.a. eine Pflegetagegeld-Klausel, die mir
inhaltlich falsch vermittelt worden ist. Konkret zahle ich ein
Heidengeld für eine Versicherung, die überflüssig ist.
Meine Fragen dazu nun:

  1. diese Versicherung ist erst zum Abschluß des
    Versicherungsjahres kündbar. Gerade vor zwei Wochen waren die
    ersten beiden Versicherungsjahre abgelaufen, nun soll die
    Versicherung noch bis November 2005 weiterlaufen.

Nein bis 31.12. - 3 Jahre - Versicherungsjahr ist gleich Kalenderjahr - erstes Versicherungsjahr ist ggf. Rumpfjahr!

Ein
aktueller Schadensfall (meine Tochter hatte einen Unfall und
benötigt 4 Wochen Pflege durch mich) wird nicht abgewickelt,
weil mir die Inhalte dieser Versicherung falsch vermittelt
worden sind. Ist dies ein Grund für eine fristlose Kündigung
zumindest dieser Versicherungsbestandteils?

Ich kenne Dich, wir hatten das schon - nein, kein a.o. Kündigungsrecht. Nur bei beitragsanpassung!

  1. Generell wird mir bei Fragen zu Krankenversicherungen nun
    dieser Mitarbeiter weitergereicht. Das will ich nicht. Meine
    eigentliche Versicherungsmitarbeiterin jedoch sagt, das sei
    nun mal der Spezialist. Konkret hatte ich angemerkt, dass die
    Krankenzusatz meiner Tochter ja vielleicht - wenn schon nicht
    schnell zu kündigen - umzubauen sei auf mich selber. Natürlich
    ist mir klar, dass das wesentlich teurer wäre. Aber auch da
    kamen von diesem „Spezialisten“ arg seltsame Bemerkungen, da
    ich durch einen Unfall berufsunfähig bin (das ist allerdings
    bei einer anderen Geschellschaft versichert…).
    Der wird erst nett, wenn ihm konkret ein Geschäft droht. Was
    kann ich machen, um diesen Mann zu umgehen? Oder: wie kriege
    ich ihn dazu, mich nicht zu verarschen?

Das alleine - BU - macht eigentlich das Ansinnen PKV - s.o. - unmöglich oder sehr schwer und teuer! Umbauen geht nicht - das ist keine Sachversicherung. Das versicherte Risiko ist Deine Tochter - das ist ein Vertrag - den kannst Du nicht auf eine andere Person übertragen!

  1. Mir ist schon klar, dass nun, wo ich so über-ausreichend
    bei der Allianz versichert bin keine großen Geschäfte mehr mit
    mir zu machen sind. Aber langsam ärgere ich mich denn doch
    über Zwischentöne oder Bemerkungen. Bisher hatte ich keine
    größeren Schadensfälle und bin auch in Bezug auf schleppende
    Rückmeldungen geduldig gewesen. Aber langsam reicht es. Wie
    kann ich meine beiden Außendienstler dazu bewegen, „in die
    Hufe zu kommen“? Und das bitte ohne Anruf beim Chef, denn
    davon halte ich in diesem Fall nichts. Ich möchte einfach nur
    die nette, kompetente Beratung, Abwicklung und die schnelle
    Reaktionszeit der ersten Monate wieder herstellen, ohne
    jemandem doll weh zu tun

Das ist nicht die Allianz, sondern die Mitarbeiter. Gehe zu einem Versicherungsmakler und übergib ihm deine Verträge. er wird bessere und günstigere Angebote finden, Dich beraten, Deine Verträge betreuen und sich um die Allianz Krankenversicherung (Pflege) kümmern!
.

Hat jemand einen Rat?

Ja!

Viele liebe Grüße
Thorulf Müller
Versicherungsmakler

Und geh bitte woanders hin - zu einem anderen betreuer - und das sollte ein Versicherungsmakler sein!

Hallo Thorulf,

… ohne Nutzen?

Nutzen definiere ich in Seminaren häufig mit: „was habe ich davon?“, bzw. aus Kundensicht „was hat der Kunde davon?“.

Nutzen könnte hier das gute Gefühl der Sicherheit sein, das mögliche ruhige schlafen, das entspannt in den Urlaub fahren…

Sprich, ohne Nutzen sind diese Verträge mit Sicherheit nicht. Vielleicht nicht ganz optimal im Preis-Leistungsverhältnis…

Wobei, wann zeigt sich die Leistungskraft eines Versicherers? Doch meistens erst bei der Regulierung. Und da ist die Allinaz mit Sicherheit eine der Besten, oder? Vetreter mit durchaus hohen Regulierungsvollmachten; Schadenschnelldienst, bei dem du mit einem Scheck wieder rausfahren kannst…

Also, Nutzen ist mit Sicherheit da.

Gruß Matthias

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Matthias,

… ohne Nutzen?

o.k. - sprachlich nicht sauber - nehme die berechtigte Kritik zur Kenntnis:

Nutzen definiere ich in Seminaren häufig mit: „was habe ich
davon?“, bzw. aus Kundensicht „was hat der Kunde davon?“.

Nutzen könnte hier das gute Gefühl der Sicherheit sein, das
mögliche ruhige schlafen, das entspannt in den Urlaub
fahren…

Sprich, ohne Nutzen sind diese Verträge mit Sicherheit nicht.
Vielleicht nicht ganz optimal im Preis-Leistungsverhältnis…

Wobei, wann zeigt sich die Leistungskraft eines Versicherers?
Doch meistens erst bei der Regulierung. Und da ist die Allinaz
mit Sicherheit eine der Besten, oder? Vetreter mit durchaus
hohen Regulierungsvollmachten; Schadenschnelldienst, bei dem
du mit einem Scheck wieder rausfahren kannst…

Das mit der Schadenregulierung und dem Scheck macht ein seriöser Makler nicht - könnte er aber!
Aber die betreuung im Schadenfall ist besser, weil ich für den kunden vortrage - die Vertreter der Allianz aber nicht. Die Vertreter der Allianz sind Allianz-Vertreter oder Mitarbeiter - der Makler Sachwalter seiner Mandanten/Kunden!

Viele liebe Grüße
Thorulf Müller
Versicherungsmakler

war ganz klar!

Das ist nicht die Allianz, sondern die Mitarbeiter. Gehe zu
einem Versicherungsmakler und übergib ihm deine Verträge. er
wird bessere und günstigere Angebote finden, Dich beraten,
Deine Verträge betreuen und sich um die Allianz
Krankenversicherung (Pflege) kümmern!
.

Hat jemand einen Rat?

Ja!

Viele liebe Grüße
Thorulf Müller
Versicherungsmakler

Und geh bitte woanders hin - zu einem anderen betreuer - und
das sollte ein Versicherungsmakler sein!

Nach dem ich den Beitrag von Sophia gelesen und gesehen hatte das Thorulf hier ebenfalls geantwortet hatte, wusste ich schon den Inhalt des Postings. Ist ja immer das gleiche!

Geh doch zum Makler, der ist günstiger, der kanns besser. Alle Ausschliesslichkeitsvertreter, etc können eh nicht das bieten was ein Makler bieten kann und so weiter.

Hast du dir die Frage von Sophia eigentlich mal richtig durchgelesen? Sie wollte wissen wie sie mit den Menschen von der Allianz wieder ins reine kommt und nicht hören dass es da einen Thorulf Müller gibt der sich gerne mal anbietet alle Verträge durchrechnen zu lassen oder der ihr empfiehlt sie solle den Versicherer wechseln!

Ich zieh hier auch nicht durchs Forum und schreibe ständig „geht mal alle zu eurem öffentlich rechtlichen Versicherer vor Ort“ da wird euch am besten geholfen!

Ich will dein Know-how in dem Geschäft in keinster Weise in Frage stellen, aber deine Art hier teilweise Fragen zu beantworten, lässt mir die lust am Lesen in diesem Brett echt vergehen!

Viele liebe Grüße
von einem Versicherungskaufmann eines öffentlich rechtlichen Versicherers

Hallo Thorulf,

ein guter Außendienstmitarbeiter trägt ebenso vor, wie ein Makler. Häufig hat er (wenn ältere Generation) ein größeres Fachwissen in der Breite, wie der Makler. (Meine Erfahrung, weil da häufig Spezialisten sitzen und meist andere Zielgruppe).

Der einzige Punkt, der meiner Meinung nach den Makler zwischen dem richtig guten Ausschließlichkeitsvertreter unterscheidet, ist die Tatsache des größeren Blumenstraußes und das er mehrere Blumenläden zur Wahl hat.

Wohl bemerkt, dem guten Vermittler.

Ansonsten würde ich einfach an die Direktion der Allianz schreiben und darum bitten, einen anderen Außendienstmitarbeiter in der Betreuung zu bekommen, da man mit dem jetzigen nicht klarkommt. Anderenfalls stehen einige Verträge mit Sicherheit zur Disposition.

Grüße
Marco

Hallo Jesch,

ich gebe Dir natürlich Recht, es gibt auch „gute“ Einfirmenvertreter.

Trotzdem - die Frage habe ich beantwortet!

Wechsel Deinen Betreuer - denn wenn mir der Betreuer nicht gefällt, dann habe ich keine andere Möglichkeit.

Es geht aber bitte soweit, dass Versicherer - z.B. die Provinzial, die Allianz, die DeBeKa, etc. - meiner Erfahrung nach Kundenwünsche in dieser Hinsicht völlig ignorieren. Der Kunde hat den Betreuer zu „schlucken“ den ihn die Gesellschaft vorgesetzt hat.

Was soll ich anderes empfehlen?

Viele Grüße
thorulf Müller
Versicherungsmakler

Hallo Marco,

ein guter Außendienstmitarbeiter trägt ebenso vor, wie ein
Makler. Häufig hat er (wenn ältere Generation) ein größeres
Fachwissen in der Breite, wie der Makler. (Meine Erfahrung,
weil da häufig Spezialisten sitzen und meist andere
Zielgruppe).

Das Einfirmenvertreter mehr Fachwissen haben als Makler bestreite ich mit 20 jähriger Berufserfahrung. Ich gebe Dir aber recht das es auch viele schlechte Versicherungsmakler gibt!

Der einzige Punkt, der meiner Meinung nach den Makler zwischen
dem richtig guten Ausschließlichkeitsvertreter unterscheidet,
ist die Tatsache des größeren Blumenstraußes und das er
mehrere Blumenläden zur Wahl hat.

Nein, der Makler ist juristisch Sachwalter seiner Mandanten und haftet!

Ansonsten würde ich einfach an die Direktion der Allianz
schreiben und darum bitten, einen anderen
Außendienstmitarbeiter in der Betreuung zu bekommen, da man
mit dem jetzigen nicht klarkommt. Anderenfalls stehen einige
Verträge mit Sicherheit zur Disposition.

Das Erste kann man machen - das bringt bei der Allianz i.d.R. nichts!
Die Disoposition der Verträge kratz allerhöchstens den Vertreter, nicht den Konzern. Und auch hier spreche ich aus erfahrung - ich war ja in einem Allianzunternehmen zeitweillig in Führungsverantwortung im Vertrieb!

Viele Grüße
Thorulf Müller
Versicherungsmakler

Nochmal hallo,

vielen Dank für Eure Diskussionsbeiträge. Ihr habt mir auf meinem Weg zur Entscheidungsfindung sehr geholfen.
Tatsächlich ist es so, dass ich nicht mit der Allianz an sich unzufrieden bin. Ganz im Gegenteil: bisher lief dort immer alles prima.

Und - lieber Thorulf, danke auch für Deine Antworten - ich habe mich bewusst für den Weg „alles aus einer Hand“ entschieden, nachdem ich jahrelang bei einem Versicherungsmakler war. Der war sicher sehr kompetent und hat mir für jede Versicherungssparte bestimmt immer die besten Unternehmen vermittelt. Die Abwicklung im Schadensfall jedoch war dadurch nicht recht überzeugend, denn es waren ja sehr viele Versicherer beteiligt. Zugegeben: ich hatte nicht viele Schäden abzuwickeln. Aber die Vorstellung, bei einem wirklich existenzbedrohenden Schaden mit vielen verschiedenen Versicherern verhandeln zu müssen hat mich doch geschreckt. Denn für diesen Fall braucht man dann einen wirklich erstklassigen und loyalen Makler, da dieser für Schadensabwicklung ja nun kein Geld mehr bekommt. Und die sind sehr sehr selten zu finden… (natürlich gehe ich davon aus, dass Du so ein seriöser Makler bist und das dann zum Wohl des Kunden regeln würdest. Aber welcher Deiner Kollegen hier bei mir vor Ort würde das tun? Von den hier ansässigen Maklern jedenfalls habe ich nichts gutes gehört…)

So habe ich nun (glaube ich??) mit der Lösung, bei der Allianz alles abgedeckt zu haben, für den allerschlimmsten Fall zumindest die Rennerei gespart. Hoffe ich jedenfalls.
Mir ist schon klar, dass ich für diese Bequemlichkeit teilweise zu teuer versichert bin. Aber das ist es mir wert. Außerdem gehe ich auch davon aus, dass ich ein größeres Druckmittel habe, falls mal etwas schiefläuft.

Bleibt das Problem mit dem blöden Versicherungsmitarbeiter. Das ist denn wohl eher ein persönliches. Es kann gut sein, dass er einfach beleidigt ist, weil ich die PKV nicht abgeschlossen habe. Möglich ist aber auch, dass er menschlich generell nicht gut drauf ist und meine Situation (alleinerziehend, Mietshaus, Gewerbe und nun auch noch berufsunfähig) einfach ausnutzt und mich ärgern will. Seine Sprüche sind jedenfalls eher frauenverachtend und arrogant. Das bin ich von meiner eigentlichen Betreuerin der Allianz nicht gewohnt, die hat mich bisher eigentlich immer gut, kompetent und mitdenkend beraten.

Die Lösung liegt also meiner Meinung darin, diesen „Stiesel“ loszuwerden. Oder - falls das Allianz-intern aus Kompetenz-Gründen nicht möglich ist - ihm seine Grenzen aufzuzeigen. Ich gehe nicht davon aus, dass ich ihn menschlich erreichen kann, deshalb suche ich nach einem Druckmittel.
Also kurzgefasst: wie erreiche ich es, dass mich die beiden Außendienstler wieder gut behandeln? Muss/soll ich da echt erst mit Kündigung drohen oder blöde Sprüche zurückgeben?

Viele Grüße
Sophia

Hallo Sophia,

nein - es gibt nur die Möglichkeit ausdrücklich einen anderen Allianzvertreter zu suchen und die Übertragung der Verträge zu wünschen!

Allianzvertreter gibt es ja viele!

P.S.: Du kannst voraussichtlich überhaupt keine PKV abschließen, weil es für die BU ja eine schwere Krankheit oder entsprechende Unfallfolgen notwendig sind. Das sollte kein Grund sein, jemanden schlecht zu behandeln.

Übrigens kann ich Dein Argument zu Maklern nicht nachvollziehen. Makler erhalten jährlich wiederkehrende Courtagen aus den Beitragszahlungen - insoweit sollte also Kundenorientierung gegeben sein - auch nach Abschluss der Verträge, für die Makler keine Abschlussprovisionen im Sinne von Vertretungen erhalten. Es ist eigentlich - insbesondere bei Sachversicherungen - ganz anders.

Und für einen Schaden ist immer nur eine Versicherung zuständig - nicht zwei.

Viele Grüße
Thorulf Müller
Versicherungsmakler

Hallo Sophia,

nein - es gibt nur die Möglichkeit ausdrücklich einen anderen
Allianzvertreter zu suchen und die Übertragung der Verträge zu
wünschen!

Allianzvertreter gibt es ja viele!

P.S.: Du kannst voraussichtlich überhaupt keine PKV
abschließen, weil es für die BU ja eine schwere Krankheit oder
entsprechende Unfallfolgen notwendig sind. Das sollte kein
Grund sein, jemanden schlecht zu behandeln.

Ja, das dachte ich mir auch so. Als ich noch mit dem Gips rumlief war er auch noch einigermaßen nett, aber seit der BU wird er immer frecher.

Übrigens kann ich Dein Argument zu Maklern nicht
nachvollziehen. Makler erhalten jährlich wiederkehrende
Courtagen aus den Beitragszahlungen - insoweit sollte also
Kundenorientierung gegeben sein - auch nach Abschluss der
Verträge, für die Makler keine Abschlussprovisionen im Sinne
von Vertretungen erhalten. Es ist eigentlich - insbesondere
bei Sachversicherungen - ganz anders.

Oh, das habe ich nicht gewusst. Dann liegt dem Makler also viel daran, den Kunden möglichst lange bei einer Versicherung zu halten statt möglichst viele Policen abzuschließen?
In wie weit ist ein Makler denn den beiden Parteien (Versicherung/Kunde) verpflichtet bzw. sogar haftbar?

Und für einen Schaden ist immer nur eine Versicherung
zuständig - nicht zwei.

… es sei denn, es handelt sich um verschiedene Bereiche. Z.B. Autounfall mit schwerer Verletzung, gg. BU. Oder Wohnungsbrand mit Schäden an gewerblich genutzten Gegenständen oder Personenschäden.

Viele Grüße
Thorulf Müller
Versicherungsmakler

Nochmal hallo,

Die Abwicklung im Schadensfall jedoch
war dadurch nicht recht überzeugend, denn es waren ja sehr
viele Versicherer beteiligt.

Aber doch nicht pro Vertrag? Beteiligungen mehrer Versicherer an einem Vertrag gibt es nur bei schweren Risiken…regelmäßig zum Beispiele bei großen Feuerverträgen. Und auch da gibt es normalerweise nur eine fürhende Gesellschaft, die alles abwickelt, vion den anderen hörst Du nur in der Police was.

Zugegeben: ich hatte nicht viele
Schäden abzuwickeln. Aber die Vorstellung, bei einem wirklich
existenzbedrohenden Schaden mit vielen verschiedenen
Versicherern verhandeln zu müssen hat mich doch geschreckt.

Das Da hast Du aber völlig falsche Vorstellungen davon, wie sowas läuft.Das wäre schlichtweg nicht passiert, denn es wäre nur der Versicherer anzusprechen gewesen, bei dem der eingetretene Schaden versichert ist. Wenn Dein Auto kaputt ist, mußt Du nicht mit Gebäudeversicherern verhandeln. Vor allem mußt nicht Du das machen, sondern das macht Dein Makler für Dich.

Denn für diesen Fall braucht man dann einen wirklich
erstklassigen und loyalen Makler, da dieser für
Schadensabwicklung ja nun kein Geld mehr bekommt. Und die sind
sehr sehr selten zu finden…

Du weißt vielleicht nicht, daß Makler vor allem davon leben, daß Kunden langfristig bei ihnen bleiben. Neuaquise ist viel teurer als Betreuung und die Provisionen für den Makler sind die selben. Und langfristig bleiben nur zufriedene Kunden.

Bei der Allianz hast Du doch aber grade bemerkt, daß es Dir dort genau anders ergangen ist…der Betreuer hat wenig Interesse Dich nach abschluß weiter freundlich zu beraten (waren in etwas Deine geschilderten Eindrücke, oder?)

(natürlich gehe ich davon aus,

dass Du so ein seriöser Makler bist und das dann zum Wohl des
Kunden regeln würdest. Aber welcher Deiner Kollegen hier bei
mir vor Ort würde das tun? Von den hier ansässigen Maklern
jedenfalls habe ich nichts gutes gehört…)

So so…das kann ich natürlich beurteilen…weder für Thorulf noch für die anderen Makler, von denen Du ‚gehört‘ hast. :wink:

So habe ich nun (glaube ich??) mit der Lösung, bei der Allianz
alles abgedeckt zu haben, für den allerschlimmsten Fall
zumindest die Rennerei gespart. Hoffe ich jedenfalls.
Mir ist schon klar, dass ich für diese Bequemlichkeit
teilweise zu teuer versichert bin. Aber das ist es mir wert.
Außerdem gehe ich auch davon aus, dass ich ein größeres
Druckmittel habe, falls mal etwas schiefläuft.

hmm…ich habe ‚gehört‘ daß gerade die Allianz sich da verdammt unbeeindruckt zeigen kann. Aber im Großen und Ganzen ist das natürlich ein seriöser Konzern.

Bleibt das Problem mit dem blöden Versicherungsmitarbeiter.
Das ist denn wohl eher ein persönliches. Es kann gut sein,
dass er einfach beleidigt ist, weil ich die PKV nicht
abgeschlossen habe. Möglich ist aber auch, dass er menschlich
generell nicht gut drauf ist und meine Situation
(alleinerziehend, Mietshaus, Gewerbe und nun auch noch
berufsunfähig) einfach ausnutzt und mich ärgern will.

Ich frage mich, was er davon haben soll. Denkst Du ein Mitarbeiter der Allianz hat keine anderen Sorgen? Vielleicht hat er nur insgesamt zu wenig Zeit um sich Dir so zu widmen, wie Du es Dir wünschst. Im Versicherungswesen wird personell arg gespart.

Die Lösung liegt also meiner Meinung darin, diesen „Stiesel“
loszuwerden.

Öhhmm…ich hoffe auf legale Weise???

Oder - falls das Allianz-intern aus

Kompetenz-Gründen nicht möglich ist - ihm seine Grenzen
aufzuzeigen. Ich gehe nicht davon aus, dass ich ihn menschlich
erreichen kann, deshalb suche ich nach einem Druckmittel.
Also kurzgefasst: wie erreiche ich es, dass mich die beiden
Außendienstler wieder gut behandeln? Muss/soll ich da echt
erst mit Kündigung drohen oder blöde Sprüche zurückgeben?

Du kannst ihn natürlich nachdrücklich bitten, bestimmte Dinge zu unterlassen. Oder Du bestehst darauf, den nächsthöheren Gruppenleiter zu sprechen. Versicherer sind Dienstleister, da sollte man als Kunde entsprechende Behandlungen einfordern können. Versuche es und dann wirst Du sehen was Du der Allianz wert bist. :wink:

Ansonsten kann ich Dir schwer raten, weil Deine Frage weniger mit Versicherungswesen zu tun hat, als mit den allgemeinen Fragen des Umganges miteinander…solche Sachen können einem im Fischladen um die Ecke genauso passieren. :wink:

Gruß Maid

Hallo Thorulf,

Der einzige Punkt, der meiner Meinung nach den Makler zwischen
dem richtig guten Ausschließlichkeitsvertreter unterscheidet,
ist die Tatsache des größeren Blumenstraußes und das er
mehrere Blumenläden zur Wahl hat.

Nein, der Makler ist juristisch Sachwalter seiner Mandanten
und haftet!

Ja, das ist richtig. Ich habe meine Kunden aber auch bei der Versicherung, bei der ich früher tätig war, ordentlich beraten und habe ihnen nicht alles angeboten bzw. auch davon abgeraten.

Das wollte ich damit ausdrücken.
Gruß
Marco

Hallo Sophia,

Übrigens kann ich Dein Argument zu Maklern nicht
nachvollziehen. Makler erhalten jährlich wiederkehrende
Courtagen aus den Beitragszahlungen - insoweit sollte also
Kundenorientierung gegeben sein - auch nach Abschluss der
Verträge, für die Makler keine Abschlussprovisionen im Sinne
von Vertretungen erhalten. Es ist eigentlich - insbesondere
bei Sachversicherungen - ganz anders.

Oh, das habe ich nicht gewusst. Dann liegt dem Makler also
viel daran, den Kunden möglichst lange bei einer Versicherung
zu halten statt möglichst viele Policen abzuschließen?

Nein, dem Makler wäre der Versicherer ersteinmal egal - aber bei besseren Konditionen tauscht er den Versicherer aus. Ich habe z.B. gerade ca. 20 PKW von einem Versicherer weggeholt zu dem ich bSie vor einem Jahr eingedeckt habe, weil die Anpassung einfach die Marktsituation geändert hat. Das hat mir keinen zusätzlichen Cent eingebracht - war aber zum Vorteil meiner Mandanten.

In wie weit ist ein Makler denn den beiden Parteien
(Versicherung/Kunde) verpflichtet bzw. sogar haftbar?

Der Versicherungsmakler ist ausschließlich dem Mandanten gegenüber verpflichtet - vergl. Sachwalter Urteil des BGH - und er haftet für falsche Auskünfte oder fehler´hafte Abwicklung!

Und für einen Schaden ist immer nur eine Versicherung
zuständig - nicht zwei.

… es sei denn, es handelt sich um verschiedene Bereiche.
Z.B. Autounfall mit schwerer Verletzung, gg. BU. Oder
Wohnungsbrand mit Schäden an gewerblich genutzten Gegenständen
oder Personenschäden.

Das sind trotzdem zwei verschieden Versicherer - Sachversicherung AG und Lebensversicherung AG - auch wenn derselbe Name davorsteht.

Bei Wohnung / Gewerbe sind es immer noch zwei verschiedene Sachbearbeiter/Abteilungen. Außerdem hast Du bei einem Makler mit der Abwicklung der Schäden nichts am Hut, das macht der Makler.

Viele Grüße
Thorulf Müller
Versicherungsmakler

Bei der ganzen Kundenorientierung von Thorulf versuch ich dir auch noch mal weiterzuhelfen! :smile:

Wenn Du über die Vertretung, dort wo deine Verträge geführt werden, keinen anderen Aussendienstmitarbeiter bekommen kannst, einfach deshalb weil es dort keine anderen gibt, dann solltest du tatsächlich bei der Direktion der Allianz um einen Wechsel bitten. Einfacher wäre es aber natürlich bei der Vertretung zu bleiben und einfach um einen anderen „ersten Ansprechpartner“ zu bitten.

Du könntest dir aber auch eine andere Vertretung vor Ort der Allianz aussuchen zu der du wechseln möchtest und diese bitten deine „Übertragung“ durchzuführen!

Eine Kündigungsdrohung kann manchmal schon Wunder bewirken wenn es da zu Problemen kommen sollte!

Hallo Jesch,

danke für den „Rüffel“ - Du alter Versicherungsvertreter!

Wenn Du über die Vertretung, dort wo deine Verträge geführt
werden, keinen anderen Aussendienstmitarbeiter bekommen
kannst, einfach deshalb weil es dort keine anderen gibt, dann
solltest du tatsächlich bei der Direktion der Allianz um einen
Wechsel bitten. Einfacher wäre es aber natürlich bei der
Vertretung zu bleiben und einfach um einen anderen „ersten
Ansprechpartner“ zu bitten.

So reden nur Einfirmenvertreter - müssen das große Vertretungen sein - hallo es ist die Dresdner Bank und da sitzen Banker und dann gibt es für jede Sparte einen Spezialisten der da ist oder regelmässig vorbeikommt.

Du könntest dir aber auch eine andere Vertretung vor Ort der
Allianz aussuchen zu der du wechseln möchtest und diese bitten
deine „Übertragung“ durchzuführen!

Und wo ist das jetzt existenziell neu?

Eine Kündigungsdrohung kann manchmal schon Wunder bewirken
wenn es da zu Problemen kommen sollte!

Toll, Kündigungsdrohung - wenn der Kunde seine Wut mit Kündigung zum Ausdruck bringen will, dann…! Typisch fehlende Kundenorientierung!

So sind Sie die Allianz, die öffentlich rechtlichen, Die Signal und die DeBeKa.

Aber die Allianz beeindruckt soetwas nicht.

Viele Grüße
Thorulf Müller
Versicherungsmakler

hallo sophia, hallo thorulf,

Es geht aber bitte soweit, dass Versicherer - z.B. die
Provinzial, die Allianz, die DeBeKa, etc. - meiner Erfahrung
nach Kundenwünsche in dieser Hinsicht völlig ignorieren. Der
Kunde hat den Betreuer zu „schlucken“ den ihn die Gesellschaft
vorgesetzt hat.

ist imho nicht ganz richtig. wenn sophia der allianz-mensch nicht paßt kann sie auch einfach zu einer anderen Agentur (am besten Gerneralagent) gehen und sich nach einem entsprechenden Kundenwunsch auch ausschließlich von einem anderen Agenten betreuen lassen. gibts nach meinen erfahrungen keine probleme.

Bereits gesagt und nicht vollständig!
Hallo,

wie auch bereits dargestellt - ja - möglich - wenn der neue Agent die Abfindung zahlt!!!

Schau in Allianz Agentur Verträge und Du wirst die Regelung für Bestandsübertragungen finden!

Das ist doch „hanebüchen“ - der Kunde hat von seinem Betreuer die Nase voll und kassiert Kohle ohne Gegenleistungen!

Viele Grüße
Thorulf Müller
Versicherungsmakler