Hallo,
ich denke, das, was Du Dir vorstellst, liegt irgendwo zwischen einem kompakten (Reise-)Sprachführer (z.B. aus der Kauderwelsch-Reihe http://www.amazon.de/Kauderwelsch-Amerikanisch-Wort-…) und einem umfangreichen thematischen Wortschatz (z.B. Hueber http://www.amazon.de/Gro%C3%9Fer-Lernwortschatz-Engl… oder Cornelsen http://www.amazon.de/Thematischer-Wortschatz-Englisc…).
Aus eigener Erfahrung würde ich Dir aber eher von solchen Büchern abraten. Zum einen sind die großen Wortschatzbücher vermutlich zu umfangreich (und teilweise zu alltagsfremd), die Reisesprachführer nicht umfassend genug. Zum anderen, und das ist der eigentliche Punkt: Im Endeffekt wirst Du ein solches Buch spätestens nach der zweiten, dritten Woche in den USA in die Ecke legen und nie wieder anschauen. So ging es mir zumindest, wenn ich länger im Ausland war. Denn „vorbereitend“ Wortschatz bzw. Beispielsätze für eine bestimmte Situation zu pauken, ist nicht wirklich sinnvoll, da man sie eh wieder vergisst. Und wenn Du dann z.B. wirklich eine Autopanne irgendwo im Nirgendwo hast, wirst Du sicher auch nicht die Nerven haben, das Büchlein rauszuholen, um die entsprechende Phrase nachzuschlagen.
Deswegen würde ich Dir folgenden Tipp geben: In den meisten Alltagssituationen wirst Du ohnehin kein Buch aus der Tasche ziehen, sondern, wenn Du am Anfang die Begriffe nicht weißt, entweder nachfragen, wie man dieses oder jenes Ding nennt, oder sie eben umschreiben. (Glaub mir: Kein Mensch führt gern ein Gespräch mit jemandem, der jedes zweite Wort nachschlägt.
) Nimm Dir also am besten ein gutes Wörterbuch (z.B. PONS oder Langenscheidt) mit, in dem Du dann abends gezielt einzelne Begriffe nachschlagen kannst, die Du am Tag aufgeschnappt hast bzw. von denen Du weißt, dass Du sie am nächsten Tag brauchen wirst, und ggf. ein leeres Heft, in das Du Dir bestimmte Wörter oder Sätze schreibst, die Du öfters mal brauchst und nicht so merken kannst. Ich denke, damit fährst Du deutlich besser als mit irgendeinem vorgefertigten Wortschatz.
Gruß,
Stefan