Alltagshilfe bei Depressionen

hallo,

eine gute freundin von mir leidet unter schweren depressionen. seit einigen monaten ist sie bei einem psychiater in behandlung und erhält auch medikamente, die ihre stimmung deutlich verbessert haben.

allerdings ist sie im alltag häufig immer noch wie gelähmt und kann sich nur mit schwierigkeiten auch nur um das allernotwendigste kümmern (sie ist alleinerziehend mit 3 kindern im kindergarten- und grundschulalter), so dass inzwischen der haushalt im chaos versinkt.

ich selbst würde ihr gerne helfen, wohne aber fast 500 km entfernt; ihre familie lebt zwar vor ort, ist aber der ansicht, depressionen sind keine richtige krankheit, und wenn sie sich nur zusammenreißt, geht das schon.

gibt es irgendeine anlaufstelle, wo sie hilfe für die haushaltsführung bekommen könnte, so wie das auch möglich ist, wenn eine mutter z.b. das bein gebrochen hat? und wenn ja, würde die krankenkasse für die kosten aufkommen?

mfg

märzhase

Hallo,

ich hab schon bald ein Abo auf diese Antwort:

Deine Freundin kann sich an den Sozialpsychiatrischen Dienst wenden. Die kennen sich mit Alltagshilfen und -eingliederung bei psychischen Krankheiten aus.

Oder aber sie spricht ihren Psychiater darauf an. Das wäre für mich der naheliegendste Weg. Er müsste ja nun auch die Möglichkeiten kennen.

Viele Grüße,

Jule

Wenn man dann Anspruch auf Hilfen hat, kann man auch ein
persönliches Budget beantragen.
Ist aber schwierig, dieses durchzubekommen.