Alphabet

Hallo!

Das Alphabet, das heute in allen europäischen (außer den osteuropäischen) Sprachen verwendet wird, sind ja diese 26 Zeichen, die jeder kennt. Sie ähneln dem lateinischen Alphabet, aber es sind auch einige Buchstaben drin, die es im lateinischen nicht gibt, und dazu hätte ich ein paar Fragen:

K
Offensichtlich leitet sich dieser Buchstabe vom griechischen Kappa ab (Κ, κ). Aber wie hat er den Weg in unser Alphabet gefunden? Wodurch wurde es notwendig, ihn hinzuzufügen? In den romanischen Sprachen wird derselbe Lautwert durch das „C“ ausgedrückt.

Y
Klar, das griechische Ypsilon (Υ, υ). Wozu brauchte man das? Den Konsonanten Ypsilon könnte man einfach als „J“ schreiben, den Vokal Ypsilon als „i“ oder „u“ oder „ü“. Wofür brauchte man ihn ursprünglich?

J
Offensichtlich stammt dieser Buchstabe vom I ab und hat in der Deutschen Sprache auch genau die Bedeutung: Julius statt Iulius. Warum verwenden viele andere Sprachen das J für „Dsch“ oder „sch“? Wäre es nicht naheliegender gewesen - wie in den slawischen Sprachen - diese Laute durch Abwandlungen von „S“ oder „C“ auszudrücken?

U, V, W
Vom U ist der Weg nicht allzuweit zum englischen W, und von dort nicht allzuweit zum englischen V (= zum deutschen W). Warum aber hat V im Deutschen außer in Fremdwörtern den Lautwert „f“? Und warum leiten die Polen den w-Laut vom Buchstaben l ab (l mit Schrägstrich, wie in Zloty, gesprochen Swote)?

X
Wofür braucht man diesen Buchstaben? Der Laut könnte durch ks ausgedrückt werden. Im Spanischen hat X den Lautwert „ch“. Ist das die ursprüngliche Bedeutung? (Passt ja zur die Form des Buchstabens, die viel eher an das griechische Chi (Χ, χ) erinnert als an das griechisches Xi (Ξ, ξ). Im Deutschen bräuchte man dringend ein Zeichen für den Lautwert „ch“. Stattdessen behilft man sich mit zwei Buchstaben. Warum hat man nicht - wie die Spanier - das X dafür verwendet?

Ph
Warum wird in Fremdwörtern, die aus dem Griechischen stammen, das Phi (Φ, φ) immer als Ph dargestellt, wo es doch für den Laut einen passenden Buchstaben geben würde (F)?

Und ganz allgemein: Wie entstand eigentlich dieses international standardisierte Alphabet, das zwar dem Lateinischen so ähnlich, aber doch anders ist? Latein wurde ja noch lange (mindestens bis in die Rennaisance) als Gelehrtensprache verwendet, als schon alle möglichen Sprachen das Alphabet auf ihre Bedürfnisse angepasst hatten.

Viele Fragen, ich weiß. Ich bin gespannt auf die Antworten!

Vielen Dank,
Michael

Hallo, Michael!
Hier ein paar Antworten auf ein paar deiner Fragen.

K
Offensichtlich leitet sich dieser Buchstabe vom griechischen
Kappa ab (Κ, κ). Aber wie hat er den Weg in unser Alphabet
gefunden? Wodurch wurde es notwendig, ihn hinzuzufügen? In den
romanischen Sprachen wird derselbe Lautwert durch das „C“
ausgedrückt.

Nach einer Rechtschreibreform wurde im Lateinischen für den Laut [k] nicht mehr das Zeichen „K“, sondern „C“ verwendet, das zuvor für den Laut [g] stand. Durch Einfügung eines kleinen Querstrichleins machte man aus dem „C“ das „G“.
Reste der älteren Schreibweise:

  1. Der Vorname Gaius wird mit „C“ abgekürzt; z. B.: C. Iulius Caesar.
  2. Der Buchstabe K blieb im Namen für den Monatsanfang in Gebrauch: Kalendae.

Y
Klar, das griechische Ypsilon (Υ, υ). Wozu brauchte man das?
Den Konsonanten Ypsilon könnte man einfach als „J“ schreiben,
den Vokal Ypsilon als „i“ oder „u“ oder „ü“. Wofür brauchte
man ihn ursprünglich?

Für den Laut zwischen „i“ und „u“.
Die Römer haben in ihren aus dem Griechischen übernommenen Fremdwörtern auch das y mitübernommen. Das Deutsche ist bei solchen Übernahmen ebenfalls konservativ, im Gegensatz zu den romanischen Sprachen, wo man ohne weiteres dafür das i verwendet.

J
Offensichtlich stammt dieser Buchstabe vom I ab und hat in der
Deutschen Sprache auch genau die Bedeutung: Julius statt
Iulius. Warum verwenden viele andere Sprachen das J für „Dsch“
oder „sch“?

Da muss man unterscheiden zwischen dem stimmlosen sch-Laut in den Germanischen Sprachen und den stimmhaften in den Romanischen. In den letzteren wurde die Schreibweise derjenigen Wörter verwendet, bei denen der Buchstabe g als [(d)sch] gesprochen wurde. Allerdings ist dieser Laut auch häufig aus „dj“ entstanden; z. B.: giorno/jour aus spätlat. diúrnu. Korrekt (eben ganz vorn) ausgesprochen hört man dem ital. Wort giorno diese Herkunft aus dj… immer noch an. (Aber für die Deutschen ist das ungewöhnlich. Nicht mal Pp. Benedetto spricht diesen Laut stimmhaft.)

U, V, W
Vom U ist der Weg nicht allzuweit zum englischen W, und von
dort nicht allzuweit zum englischen V (= zum deutschen W).
Warum aber hat V im Deutschen außer in Fremdwörtern den
Lautwert „f“?

Das kommt vom Althochdeutschen. Die Originaltexte sind nicht ganz einheitlich; aber man kann als Regel sagen: Der schon im Germanischen vorhandene [f]-Laut wird im Ahd mit dem Zeichen u/v geschrieben, aber der bei der Lautverschiebung aus dem germ. „p“ entstandene [f]-Laut mit dem Zeichen „f“.

Ph
Warum wird in Fremdwörtern, die aus dem Griechischen stammen,
das Phi (Φ, φ) immer als Ph dargestellt, wo es doch für den
Laut einen passenden Buchstaben geben würde (F)?

Die Griechen sprachen das Phi nicht als [f], sondern als mit einem Hauchlaut verbundenes b/p; es gab drei Konsonantengruppen mit den drei Modifikationen stimmhaft/behaucht/stimmlos:
die Dentallaute d/th/t,
die Labiallaute b/ph/p,
die Gutturallaute g/kh/k.
Schönen Gruß!
Hannes

Aussprache von ‚X‘ im Spanischen
Moin Michael,

Du musst Deine Vorstellungen über die Lautung des X im Spanischen aktualisieren, schließlich lebst Du nicht im 18. Jahrhundert :wink:

Im Spanischen hat X den Lautwert „ch“

Das ist Geschichte, die heute lediglich in geographischen Namen weiterlebt, z.B. México und Texas (war lange spanische Kolonie, später Teil von México). Diese historischen Schreibweisen werden von der spanischen Orthographie toleriert, neben den modernen Formen Méjico, Tejas.
1605 erschien der Roman „El ingenioso hidalgo Don Qvi x ote la Mancha“; der Held wird heute nur noch „Don Qui j ote“ geschrieben.
Seit Rechtschreibreformen im 18./19. Jhdt. wird der ch-Laut im Spanischen mit j wiedergegeben, vor e und i kann es auch g sein (Gerardo, Giro de España)

Das x hat hochsprachlich den Lautwert /ks/, umgangssprachlich auch /gs/. Im Anlaut wird es als /s/ gesprochen; dort kommt es allerdings sehr selten vor, z.B. xenofobia oder xilófono.

Immer wenn sich die Gelegenheit bietet, rühme und lobe ich die spanische Rechtschreibung: es ist die einfachste, die ich bisher kennengelernt habe. Bei den erwähnten Rechtschreibreformen wurde gründlich Hausputz gehalten, der auch vor Fremdwörtern nicht Halt machte:

  • ein y wird als /i/ gesprochen, also schreibt man místico (mystisch)
  • ph wird als /f/ gesprochen, also schreibt man fonética
  • das h bei rh und th ist überflüssiger Ballast, also weg damit: ritmo (Rhythmus)
  • ch wird als /k/ gesprochen? Das macht der Buchstabe c: psicoanálisis

¡Viva la ortografía española!
Pit

P.S.: Schlag zu den einzelnen Buchstaben Deiner Frage auch mal bei Wikipedia nach, da steht einiges.

C, K, Z

Nach einer Rechtschreibreform wurde im Lateinischen für den
Laut [k] nicht mehr das Zeichen „K“, sondern „C“ verwendet,
das zuvor für den Laut [g] stand. Durch Einfügung eines
kleinen Querstrichleins machte man aus dem „C“ das „G“.
Reste der älteren Schreibweise:

  1. Der Vorname Gaius wird mit „C“ abgekürzt; z. B.: C. Iulius
    Caesar.

Wurde Caesar dann ursprünglich auch als Gäsar ausgesprochen?
Es wird ja oft gestritten, ob der Name Caesar als Käsar oder Zäsar ob überhaupt das c immer als k oder vor hellen hen seiVokalen als z auszusprechen sei.

Schöne Grüße
RH

Wurde Caesar dann ursprünglich auch als Gäsar ausgesprochen?
Es wird ja oft gestritten, ob der Name Caesar als Käsar oder
Zäsar ob überhaupt das c immer als k oder vor hellen hen
seiVokalen als z auszusprechen sei.

Im frühen Latein eindeutig „Kaißar“, da ist man sich recht sicher… allerdings weiß ich nicht, bis wann diese Periode ging, so dass der berühmte Gaius Iulius Caesar möglicherweise schon anders ausgesprochen wurde…

Cruß,

  • André

Die Römer schrieben in der ältesten Zeit C für „k“ und für „g“. Man musste für jedes Wort wissen, wie die Aussprache war. Später verdeutlichte man die Schreibweise und fügte dem C einen Haken zu, wenn die Aussprache G war. In einigen Namen wurde aber die alte Schreibweise behalten. Beispiel ist CAIVS IVLIVS CAESAR, wie der Mann selber buchstabierte. Da musste man wissen, dass in CAIVS der C ein G war, aber in CAESAR ein K. (Wie ein deutscher auch wissen muss, das man für Goethe „Göte“ sagt, nich Goh-et-heh.)

Zu der heutigen Aussprache von Latein: „Kaisar“ ist frühes Latein, „tsesar“ (oder sesar, tschesar) ist späteres Latein, besonders Kirchenlatein (Mittelalterlatein). Beides ist korrekt, aber in verschiedenen Zeitaltern. Wie altmodisch will man sein Latein aussprechen? Ist Geschmacksache, meine ich.

Zu der heutigen Aussprache von Latein: „Kaisar“ ist frühes
Latein, „tsesar“ (oder sesar, tschesar) ist späteres Latein,
besonders Kirchenlatein (Mittelalterlatein). Beides ist
korrekt, aber in verschiedenen Zeitaltern. Wie altmodisch will
man sein Latein aussprechen? Ist Geschmacksache, meine ich.

Danke, meine erste Frage bzgl. des Namens ist damit beantwortet.
Zur Aussprache noch: Caesar ist insofern ein schlechtes Beispiel, als in der alten Aussprachvariante wohl das a und das e getrennt auszusprechen waren. Wie war denn ursprünglich die Aussprache vor eindeutig hellen Vokalen e und i, wie etwa im Namen Cicero?

Schöne Grüße,
RH

Danke, meine erste Frage bzgl. des Namens ist damit
beantwortet.
Zur Aussprache noch: Caesar ist insofern ein schlechtes
Beispiel, als in der alten Aussprachvariante wohl das a und
das e getrennt auszusprechen waren. Wie war denn ursprünglich
die Aussprache vor eindeutig hellen Vokalen e und i, wie etwa
im Namen Cicero?

Hi,
auf Wikipedia findet man die rekonstruierte Aussprache des Lateinischen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Lateinische_Aussprache

Dort steht, dass die Kurzvokale [a ɛ ɪ ɔ ʊ] und die Langvokale [aː eː iː oː uː] waren, also interessanterweise sehr ähnlich wie im Deutschen. Mein PONS-Lateinwörterbuch bestätigt das.

Cicero sollte demnach also [ˈkɪkɛroː] (also etwa wie „Kicke-Roh“) ausgesprochen werden.

Gruß,

  • André

Polnisches ł
Hallo Michael!

Zu Deiner Frage:

Und warum leiten die Polen den w-Laut vom
Buchstaben l ab (l mit Schrägstrich, wie in Zloty, gesprochen
Swote)?

kann ich Dir die Antwort liefern: In den slawischen Sprachen unterscheidet man bei vielen Lauten zwischen einer „harten“ (d.h. normalen, velarisierten oder pharyngealisierten) und einer „weichen“ (d.h. palatalisierten oder wenigstens laminaren) Variante.
Beim Laut „l“ klingt die weiche Variante vertrauter, hier wird das l laminal und palatalisiert (also grob gesagt: mit ganz flacher Zunge) gesprochen. Das harte „l“ ist velarisiert oder pharyngealisiert - um das auszuprobieren, sprichst Du am besten ein ganz dunkles „a“, lässt den Kiefer jetzt so und tippst mit der Zungen_spitze_ ganz vorsichtig dahin, wo Du auch das „t“ sprichst - nur dass Du eben nur die Spitze verwendest und dadurch ein „l“ artikulierst. (Das „ll“ in englisch „well“ klingt ähnlich).
Ursprünglich stellte das ł genau dieses harte „l“ dar, aber wie Du an Deinen Ausspracheversuchen sicher merktest, klingt es einem u / dem „w-Laut“ sehr ähnlich. So ist es wenig verwunderlich, dass sich die Polen irgendwann nicht mehr die Mühe gaben, ganz vorsichtig die Zungenspitze an den Zahndamm zu führen, sondern einfach gleich das „w“ sprachen. In der Schrift behielten sie jedoch das ł bei.

Übrigens wird auch im Slowenischen das l (hier ohne Strich) mitunter wie u gesprochen - mit der gleichen Begründung.

Liebe Grüße
Immo

Ähnlich übrigens auch in einigen süddeutschen Dialekten, v.A. in Teilen Bayerns, wo man für Film „Fium“ sagt oder in Berndütschen, wo ‚viel‘ als „fiu“ gesprochen wird, usw.

Gruß,

  • André
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André,

dann aber mit Metathese: denn es heißt hier in Bayern „Fuim“ und „vui“ - von Norddeutschen bis zur Verzweiflung geübt: „Vui zfui Gfui“.

*grins*

-)

schönen Abend wünscht

Alexander

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

André,

dann aber mit Metathese: denn es heißt hier in Bayern „Fuim“
und „vui“ - von Norddeutschen bis zur Verzweiflung geübt: „Vui
zfui Gfui“.

Oh, richtig. Stimmt, mein Fehler… aber das ist wohl keine echte Metathese, da es eine Zwischenstufe „Fuilm“ bei manchen Sprechern gibt. In dem Fall ist das „l“ zu einem „i“ geworden (wie im Italienischen: ‚bianco‘, ‚più‘…).
Hmm. Okay, mein Beispiel mit dem Bayrischen hinkt da wohl. Bleiben wir lieber beim Berndeutschen. :wink:

Grüße,

  • André

Hi!

Die Römer schrieben in der ältesten Zeit C für „k“ und für
„g“. Man musste für jedes Wort wissen, wie die Aussprache war.
Später verdeutlichte man die Schreibweise und fügte dem C
einen Haken zu, wenn die Aussprache G war.

Also hätte es den Buchstaben K im Lateinischen niemals gegeben? Das ist unrichtig.
Hannes

Also hätte es den Buchstaben K im Lateinischen niemals
gegeben? Das ist unrichtig.
Hannes

Also das geht aus seinen/ihren Ausführungen doch gar nicht hervor. Wenn die Römer „C“ für /k/ schrieben, heißt das ja nicht zwangsläufig, dass das die einzige Variante wäre, den Laut zu schreiben. „K“ gab’s tatsächlich noch.

Gruß,

  • André

Moin,

Also das geht aus seinen/ihren Ausführungen doch gar nicht
hervor. Wenn die Römer „C“ für /k/ schrieben, heißt das ja
nicht zwangsläufig, dass das die einzige Variante wäre, den
Laut zu schreiben. „K“ gab’s tatsächlich noch.

So ist es. Ursprünglich wurde /k/ vor a, r und am Wortende alc K geschrieben, vor e und i als C und vor u als Q. Das war übrigens einer der Hauptbeweise dafür, daß das Alphabeth über die Etrusker nach Rom kam, dort war nämlich genau diese Verteilung üblich.

Gruß

Kubi

So ist es. Ursprünglich wurde /k/ vor a, r und am Wortende alc
K geschrieben, vor e und i als C und vor u als Q. Das war
übrigens einer der Hauptbeweise dafür, daß das Alphabeth über
die Etrusker nach Rom kam, dort war nämlich genau diese
Verteilung üblich.

Interessant, das wusste ich nicht. Wie lang hat man das denn eingehalten? Das einzige lateinische Wort mit K, das mir einfällt, ist Kalendarium (oder so ähnlich)…
Ich glaube, mit dem Q und dem U ist das nicht ganz so einfach, CUI und QUI haben doch verschiedene Aussprachen, oder nicht? Während das erste /kui/ ist, liest man das zweite /kwi/, dachte ich. Oder ist das auch erst eine spätere Entwicklung des Lateinischen gewesen?

Grüße,

  • André

Ursprünglich wurde /k/ vor a, r und am Wortende alc
K geschrieben, vor e und i als C und vor u als Q.

Wie lang hat man das denn
eingehalten? Das einzige lateinische Wort mit K, das mir
einfällt, ist Kalendarium (oder so ähnlich)…

Genaue Zeitangaben dazu habe ich nicht, aber nach meinen Quellen müßte die Verdrängung des K durch das C so ca. im 2. Jh. v.u.Z. durch gewesen sein.

Ich glaube, mit dem Q und dem U ist das nicht ganz so einfach,
CUI und QUI haben doch verschiedene Aussprachen, oder nicht?
Während das erste /kui/ ist, liest man das zweite /kwi/,
dachte ich. Oder ist das auch erst eine spätere Entwicklung
des Lateinischen gewesen?

Das kam auch erst später. Das C hat das Q vor silbischem U ebenfalls verdrängt, das Q hielt sich nur noch vor unsilbischem U. Irgendwann später veränderte sich dessen Aussprache dann in /kw/.

Gruß

Kubi