Alpträume

Hallo zusammen,

seit einiger Zeit habe ich immer öfter (nicht jede Nacht hintereinander) Träume in denen jemand aus meinem Familienkreis ums Leben kommt. Hatte schon Träume in denen ich behinderte oder tote Kinder zur Welt bringe oder das mein Baby stirbt (nebenbei bemerkt habe ich keine Kinder). Letzte Nacht ist meine Mutter gestorben, davor war es mein Mann.
Obwohl ich genug schlafe, wenn man von der Stundenzahl ausgeht, bin ich mittlerweile total gerädert und eigentlich immer müde.
Was kann hier der Auslöser sein? Bei mir ist alles wie immer, keine gravierenden Veränderungen.
Grüße, Cora


Man weis ja nicht wie dein Tages Ablauf so ist daher kann man dir auch nichts schreiben was man dir schreibt sind so gesehen nur Vermutungen daher bringt es nichts. >>>&gt:stuck_out_tongue_winking_eye:S. Geh mal ein wenig Spazieren und denk nicht, soviel über andere nach das hilft manchmal.[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi Cora

Letzte Nacht
ist meine Mutter gestorben, davor war es mein Mann.

Wer weiß, vielleicht würde der Tod der beiden Dir nicht NUR Traurigkeit, Panik oder dergleichen Betrübnis bescheren, sondern auch ein bißchen was Gutes, wie z.B. Befreiung.
Im wachen Bewusstseinszustand gesteht man sich derlei Ambivalenzen oftmals nicht zu, gerade wenn man aus moralischem Milieu mit dickem Über-Ich und prächtigem Ich-Ideal stammt.
Wohlverstanden: Ich will Dir hier weder etwas unerstellen, noch etwas deuten, denn -wie schon so oft hier bemerkt- kann man das nicht, ohne mehr Persönliches vom Träumer zu wissen.
Ich wollte lediglich anmerken, dass sich Ambivalenzen, die man sich nicht zugesteht, oftmals drastisch (und natürlich auch oft kompensatorisch!) in Träumen zeigen.
Gruß,
Branden

hallo cora,

eine sicher dir seltsam erscheinende frage:
hast du in den letzten tagen problem mit der atmung, bzw. einfach eine erkältung oder sowas?
dieses sollte ausgeschlossen werden, da sich sowas mitunter auch auf den schlaf und träume auswirkt.
das kam mal in einer tv-reportage ausm schlaflabor.

strubbel
@:open_mouth:)

Branden,

was ist von der Idee zu halten, wenn wir uns gewissermaßen durch ´indoktrinierendes Aufschrecken´ der Fragenden, die dadurch entstehenden Fälle uns gegenseitig zutreiben? Mehr als nur was gesagt zu haben, ist uns nicht vorzuhalten. Wären wir nicht ein tolles Team, Kollege? Als ICH und das ÜBER-ICH?!

Meine Empfehlung
guvo

Hi Cora

Letzte Nacht
ist meine Mutter gestorben, davor war es mein Mann.

Wer weiß, vielleicht würde der Tod der beiden Dir nicht NUR
Traurigkeit, Panik oder dergleichen Betrübnis bescheren,
sondern auch ein bißchen was Gutes, wie z.B. Befreiung.

Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen denn auch im wirklichen Leben geht mir weder mein Mann noch meine Mutter auf den Keks. Warum also sollte ich mich von zwei so lieben Menschen trennen wollen?

Im wachen Bewusstseinszustand gesteht man sich derlei
Ambivalenzen oftmals nicht zu, gerade wenn man aus moralischem
Milieu mit dickem Über-Ich und prächtigem Ich-Ideal stammt.
Wohlverstanden: Ich will Dir hier weder etwas unerstellen,
noch etwas deuten, denn -wie schon so oft hier bemerkt- kann
man das nicht, ohne mehr Persönliches vom Träumer zu wissen.
Ich wollte lediglich anmerken, dass sich Ambivalenzen, die man
sich nicht zugesteht, oftmals drastisch (und natürlich auch
oft kompensatorisch!) in Träumen zeigen.
Gruß,
Branden

Hallo Strubbel,
weder noch! Wäre ja auch zu schön gewesen eine einfache Erklärung zu finden. Was aber hat denn die Atmung mit Träumen zu tun? Kannst Du definieren was der Bericht ausgesagt hat?
LG, C.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Ja, guvo,

was ist von der Idee zu halten, wenn wir uns gewissermaßen
durch ´indoktrinierendes Aufschrecken´ der Fragenden, die
dadurch entstehenden Fälle uns gegenseitig zutreiben?

Das ist im Prinzip eine hervorragende Idee.

Mehr als
nur was gesagt zu haben, ist uns nicht vorzuhalten.

So ist es.

Wären wir
nicht ein tolles Team, Kollege? Als ICH und das ÜBER-ICH?!

Nun ja…ich BIN ja nicht das Über-Ich und du nicht das Ich…Du bist Du :wink:
und ich bin ich
Ich bin eher ein „immanenter Kritiker des Über-Ich“, wenn man so will
Aber man will ja nicht…:wink:
Im Grunde scheitert dies großartige Projekt schon daran, dass die potentiellen Patienten (klingt gut, eine Art Poesie) wahrscheinlich immer zu weit weg von Dir oder mir wohnen…
pessimistisch,
Branden

Liebe Cora,

ich trau mich fast nicht, schreibs aber trotzdem:

Ich müßte mich schon sehr irren, wenn ich mit meiner Erinnerung falsch läge, daß Du vor einigen Wochen (ca. 2 Monate?) mal davon berichtet hattest, daß Du Dich recht angespannt fühltest und bei jeder Kleinigkeit „hoch“ gingest. Du hast sicher andere Worte verwendet, aber so ist es bei mir hängen geblieben. Und wieder hoffe ich, Du bist mir nicht böse, auch nicht wenn ich mich irre, aber kann es sein, daß Du doch mehr Streß hast, als Du Dir selbst eingestehen willst? Ist erst mal nur so eine Idee.

Übrigens kenne ich Träume, in denen ich ein Baby kriege und damit irgendwas Ungutes los ist, auch recht gut. Allerdings in Abwandlungen. Ansonsten ist es schwer, jemandem etwas über seine Träume zu sagen, wenn man nicht direkt, und damit meine ich im Gespräch, auch die Gefühle mitgeteilt bekommt. So würde ich ein bestimmtes „schauriges“ Detail gar nicht negativ bewerten, wenn im Traum die Atmosphäre aber gut war.

Traumauslöser können meiner Erfahrung nach auch in Ernährungsfehlern zu finden sein. Fehlende Stoffe oder zum falschen Zeitpunkt zugeführte. Einen Grund wird es jedenfalls mit Sicherheit geben. Aber der wird sich wohl nur im direkten Gespräch heraus finden lassen.

Ich wünsche Dir erholsamen Schlaf!

Liebe Grüße

Avera

PS: habt ihr eine Lösung für euren Stubentiger während des Urlaubs gefunden?

Liebe Cora,

ich trau mich fast nicht, schreibs aber trotzdem:

Ich müßte mich schon sehr irren, wenn ich mit meiner
Erinnerung falsch läge, daß Du vor einigen Wochen (ca. 2
Monate?) mal davon berichtet hattest, daß Du Dich recht
angespannt fühltest und bei jeder Kleinigkeit „hoch“ gingest.
Du hast sicher andere Worte verwendet, aber so ist es bei mir
hängen geblieben. Und wieder hoffe ich, Du bist mir nicht
böse, auch nicht wenn ich mich irre, aber kann es sein, daß Du
doch mehr Streß hast, als Du Dir selbst eingestehen willst?
Ist erst mal nur so eine Idee.

Tja da hast Du wohl Recht :smile: Allerdings habe ich mich bemüht hier etwas Abhilfe zu schaffen und mir bestimmte Auszeiten eingeräumt. Außerdem war ich gerade 10 Tage in der Sonne in einem super Hotel und habe mich so richtig verwöhnen lassen.
Von daher wage ich zu behaupten das ich meinen Stress unter Kontrolle habe :wink:
Vielleicht kommen die schlechten Träume auch von der unerwartenen Ruhe um mich herum?

Übrigens kenne ich Träume, in denen ich ein Baby kriege und
damit irgendwas Ungutes los ist, auch recht gut. Allerdings in
Abwandlungen. Ansonsten ist es schwer, jemandem etwas über
seine Träume zu sagen, wenn man nicht direkt, und damit meine
ich im Gespräch, auch die Gefühle mitgeteilt bekommt. So würde
ich ein bestimmtes „schauriges“ Detail gar nicht negativ
bewerten, wenn im Traum die Atmosphäre aber gut war.

Vielleicht hast Du Recht - ich werde diUmgebung meiner Träume mal versuchen genauer zu betrachten.

Traumauslöser können meiner Erfahrung nach auch in
Ernährungsfehlern zu finden sein. Fehlende Stoffe oder zum
falschen Zeitpunkt zugeführte. Einen Grund wird es jedenfalls
mit Sicherheit geben. Aber der wird sich wohl nur im direkten
Gespräch heraus finden lassen.

Ich wünsche Dir erholsamen Schlaf!

Danke - kommt hoffentlich bald.

Liebe Grüße

Avera

PS: habt ihr eine Lösung für euren Stubentiger während des
Urlaubs gefunden?

Ja sogar eine sehr gute. Ich habe sie zu Hause gelassen und zwei Freundinnen habe sich die Betreuung geteilt. Ich hatte mich ja nicht so recht getraut zu fragen da wir ja jetzt so weit weg wohnen aber die zwei haben es von sich auch angeboten (Erleichterung). Was würde ich bloß ohne meine Lieben machen …

hi cora,

daß eingeschränkte atmung duch schnupfen, atemwegsinfekte überhaupt, asthma, lungenkkrankheiten usw. zu einer sauerstoffunterversorgung des gehirns führen würden, welche gering sei, aber alptäume hervorrufen würde.

strubbel
Q:open_mouth:)

hallo cora,

wenn du dich auf die suche nach möglichen hintergründen und bedeutungen machst, gäbe es ja eine vielzahl von möglichkeiten. dein gefühl wird dir sagen was „passen“ könnte.

mir fallen noch weitere kann-möglichkeiten ein.

dass du gerade weniger stress hast kann übrigens auch erstmal stress sein, weil man in ein loch fällt - viele bekommen ja z.b im urlaub ihre erkäältung etc. mit freizeit etwas anfangen, ausspannen, entspannen und nebenbei noch andere wichtige dinge wie die leichtigkeit des seins wiederzufinden etc - das kann man schneller verlernen als einem bewusst ist. mancher nimmt freizeit nicht als freiheit sonder eher als bedrohnung wahr - das muss einem nichtmal bewusst sein.
also könnten ängste hochkommen, neue oder alte die sonst zugedeckt werden mit „aktionismus“ - aber nat. gibts noch weitere möglichkeiten, alle fallen mir gar nicht ein und zudem werde ich sicher gar nicht alle wissen.

aber im erwähnten rahmen könnten die verluste im traum für änsgte stehen - z.b für verlustängste, ängste vor veränderungen, vor schwierigkeiten. auch müssen die in traum sterbenden personen nicht wirklich „gemeint“ sein - es kann sich auch um dich selbst handeln mit den „gesichtern“ derer, die für dich extrem wichtig sind.
soll hier heissen - der jeweile anteil in dir könnte sich bedroht fühlen, ängste haben - hier wieder vor einschneidenden veränderungen.
tot steht ja nicht unbedngt nur für tot - aber sicher immer für veränderung.
ne weitere idee - wir haben ja unterschiedliche rollen - die als ehefrau ist eine andere als die als tochter oder mutter.
evtl fühlst du dich nachwie vor überlastet und damit ggfs. auch darin, diesen dingen gerecht zu werden. dass du keine kinder hast, macht hierbei nichts - das baby kann ja alles sein - das haus oder sonstwas.

noch ein gedanke - der aber geth dahin, was du NICHT träumst, was nicht vorkommt. z.b ist im traum wohl niemand da der dich tröstet, dir zur seite steht.
das kann - muss nat. nicht - auch etwas bedeuten. denn wenn man in einem verbund lebt, wäre es eigentlich natürlich, das in trauerfällen oder belastung nahestehende menschen näherrücken und sich gegenseitig stützen.
dass das nicht in deinem traum vorkommt KANN von bedeutung sein.
sei es, dass man gar nicht auf die idee kommt sich trösten zu lassen,
sei es, dass man davon ausgeht, alles allein stemmen zu müssen oder sonstwas.

das waren nur möglichkeiten. diese verdeutlichen dir ja sicher, wie wenig pauschal man deuten kann was du geträumt hast. anderen wird evtl noch mehr einfallen und so kommt man nicht umhin bei belastenden träumen sie als eine art signal zu sehen und in sich zu forschen was denn wirklich los ist, was hinter den bilder steht (was du ja versuchst:smile:

vor vielen jahren träumte ich imemr mal wieder einen ähnlichen traum: dass ein hochhaus zu brennen beginnt - ich war dort nur zu gast und versuchte gänzlich allein den brand zu löschen, dinge zu retten und nebenbei die dortigen personen irgendwie dazu zu bewegen sich doch für die brenzlige lage zu interessieren…etwas zu unternehmen.

dieser traum beschrieb meine damalige situatione recht gut, in dem fall war es einfacher zu deuten für mich.
worauf ich aber allein nicht gekommen wäre: danach zu schauen, wieso ich das eigentlich allein mache, wieso ich z.b nicht die feuerwehr gerufen habe wenn sich denn die bewohner schon nicht interessieren oder wieso mir das feuer wichter war als den betroffenen…

nundenn, heute würde ich sicher im traum nicht mehr derart selbstver-
ständlich alles allein stemmen wollen und noch dazu, wenns die, die es eigentlich angeht nicht interessiert.
und das entscheidende ist - weil ichs real auch nicht mehr so mache.

dies nur als kleiner auszug wieso ich darauf komme, dass auch wichtig sein kann, was man nicht träumt in einem traum.

ob nun was dabei ist, bei dem du das gefühl hast, dich darim wiederzufinden oder wiederum andere bedeutungen besser passen musst du selbst herausfinden.

doch bei aller deutung sollte man - finde ich - auch alb-träume nicht überbewerten - die zeigen auf, aber sie überzeichnen ja auch - vielleicht deshalb, weil mans ja milder nicht kapiert und weiter macht wie bisher (marke holzhammer:wink:

übrigens könntest du dir ja mal vornehmen, dass deine träume anders verlaufen sollen. aber wie musste dir natürlich dann vorher schon überlegen. bleibt aber das „kernproblem“ im gleichen ausmaß bestehen,
vermute ich, könnte es ggfs. auch nicht klappen mit der einflussnahme.
bin da aber unsicher.

LG
nina

Hallo,

vielleicht magst du hier mal gucken:
http://deutung.com/

Allerdings habe ich keine Ahnung, was dahinter steckt und wie ernst das da zu nehmen ist.

Sabine F.

Hallo!
Hast ja schon eine ganze Menge Tips bekommen, aber was mich irgendwie noch interessieren würde ist, ob du auch träumst wie deine Lieben sterben (also bei einem Unfall, Krankheit…) oder einfach nur die Tatsache, dass sie eben tot sind und nicht mehr da. Das würde nämlich sinngemäß irgendwie einen Unterschied machen.
Ich würde aber auch sagen, dass man träume nicht überintrpretieren sollte. Vorallem werden Träume oft durch banale Dinge (einen Film oder einen Zeitungsartikel) ausgelöst. Die Tatsache dass man sich dessen nicht bewusst ist und nach einem seelischen Grund für den Traum sucht, kann schon bedingen, dass man in der nächsten Nacht wieder davon träumt.

Ich würde auch sagen, entspann dich, tu das ganze mal als schlechten Film ab, gönn dir vor dem Einschlafen eine warme Milch mit Honig und einer Prise Muskatnuss und denk beim zu Bett gehen an was Schönes :smile:

lg infi