Moin Marco!
Das ist grundsätzlich i.O.
Das darfst du, wenn du von deinem Chef eine schriftliche
Genehmigung hast.
Okay, das ist ja schon die Hälfte von dem, was ich wissen wollte.
Dann arbeitest du nicht für dich selbst, sondern für deinen
Chef.
Genau so soll’s ja auch sein.
Ein Kunde meldet sich, kontaktiert deinen Chef und möchte deine
Dienstléistung in Anspruch nehmen.
Nicht ganz.
Mein Chef hat absolut keine Ahnung von Webdesign, möchte diesen Bereich in kleinen Rahmen aber unbedingt anbieten.
Daher wäre ich der Ansprechpartner, mit dem alles organisatorische geregelt wird.
Mein Chef wäre nur für die Rechnung zuständig.
Läuft jetzt eigentlich auch schon so, nur das die Kunden ihn kontaktieren und er ihre Fragen und Wünsche an mich weiterleitet.
Dein Chef stellt die Rechnung und bezahlt dich.
Genau, es geht eigentlich nur darum, dass ich mit diesen Dingen nichts zu tun habe.
Zahlt er mehr als 325 Euro aus, werden Sozialabgaben fällig.
Das ist schon klar, wird aber (vorerst) nicht vorkommen.
Vielleicht hätte ich es dazu sagen sollen:
Es geht letztendlich darum, Kleinunternehmer oder Ein-Mann-Betriebe im Netz präsent zu machen.
Unsere bisherige Erfahrung hat gezeigt, dass die haben einfach keinen Bock haben 1000 € mehr dafür auszugeben und was eher einfaches haben wollen.
Bei uns gibt es ziemlich viele freie Webdesigner und Medienagenturen, die es anbieten.
Mehr als ein Auftrag pro Monat kommt da eh nicht, aber meine
325 € kriege ich halt damit meistens voll.
Und für’s erste reicht mir das auch.
Mein Tipp: Lasse dir von deinem Chef schriftlich das
Einverständniss geben, das du dich in diesem Bereich
selbstständig machen darfst. Dann gehst du zum Amt und tätigst
eine Gewerbeanmeldung…
Hatte ich auch überlegt.
Ist vielleicht was für in ein paar Monaten, wenn’s gut weiterläuft oder ich Kunden habe, die regelmässige Updates ihrer Seiten haben wollen (wegen News o.ä.).
Ich bin Student und das ganze ist ein Nebenjob zur Studienfinanzierung.
Zu mehr habe ich eh keine Zeit, solange ich noch studiere.
Wenn ich mir einen Gewerbeschein hole, dann fliege ich aus der Famlilienkasse raus und müsste mich selbst versichern.
Soweit ich weiss, kann ich bei Selbstständigkeit auch nicht den günstigeren Studententarif nutzen.
Das ist mir in der derzeitigen Situation (bezüglich Zeit, Konkurrenz, Kompetenz und Erfahrung meinerseits) einfach zu riskant.
Bleibt noch die Frage offen, wie ich auf meiner Website kenntlich mache, dass ich zwar der Ansprechpartner und die ausführende Kraft bin, der Vertrag aber über meinen Chef läuft.
Kannst Du mir da auch weiterhelfen?
Auf jeden Fall schonmal vielen Dank!
Die Frage nach dem grundsätzlichen rechtlichen Ja oder Nein ist ja geklärt.
Gruss
Lanzelot