Als Au-pair ins Ausland - worauf achten?

Hallo Experten,

worauf gilt es zu achten, wenn man als Au-Pair für ein Jahr ins Ausland geht, z.B. USA, wenn man das privat regelt? Was übernehmen die sogenannten Vermittlungsagenturen?

Danke für die Hilfe
MaBelle86

Hallo MaBelle,
ich würde Dir empfehlen, mit einer Agentur aus Deiner Nähe kontakt aufzunehmen. Eine gute Agentur kann ich so nicht nennen aber ich würde auf das Siegel der „Au-pair Society e.V.“ achten.
Ich wünsche Dir Glück bei der Wahl der Familie und eine schöne Au-pair-zeit

Hallo,
tut mir sehr leid, aber zum Thema Au-Pair bin ich leider nicht Experte. Ich hoffe, es kann jemand anderes die Frage beantworten.
Dennoch viel Erfolg und Spass in Amerika,
Herbie

Hallo Mabelle
sorry, ich war noch nie Au-pair und kann Dir entsprechend nicht weiterhelfen.

Gruss,
Stephan

Hallo
also die Agentur vermittelt dich und wenn du da bist bekommst du oft eine Liste mit den Telefonnummern anderen AuPairs, so dass du gut Kontakte knüpfen kannst. Ansonsten machen sie nichts, also Konfliktregelung etc. musst du selber machen auch wenn sie vorher was anderes sagen.
Ich hatte auch Freundinnen die das über eine Zeitungsannonce gemacht haben, deutsche AuPairs sind begehrt (Zuverlässigkeit etc.), daher dürfte das kein Problem sein. Man muß dann aber alles selber klären - eigenes Zimmer, Gehalt, Arbeitszeit etc.
Ich hoffe ich konnte dir helfen?
LG Natalie

bei den usa ist das problem dass du offiziell nicht ohne agentur als au pair arbeiten darfst… könnte schwierig mit u.a. dem visa werden. an deiner stelle würde ich auch immer nur mit einer agentur ein jahr als au pair machen, gerade wenn es in weit entfernte länder geht aus denen man nicht mal eben nach hause fliegen kann! mit einer agentur bist du immer auf der sicheren seite und es werden treffen für die au pairs angeboten, du hast einen ansprechpartner bei problemen und auch sonst helfen sie dir bei allem…

Kann ich leider nichts zu sagen.

Hallo MaBelle
Leider muss ich dir mitteilen, das ich davon keine Ahnung habe. Lass dir doch Informationen von ein paar Agenturen kostenlos senden. Dann siehst du was du selber machen kannst oder musst.
Liebe Grüsse
Mike

hi,
habe keine Ahnung zu Au pair, aber ich war 1986/87 in den USA - Schüleraustausch bzw. auch privat.
Ich benötigte ein Student Visa, es gibt bestimmt hier auch ein Aufenthalts Visa für „Deinen Fall“, Du muss darauf achten, dass das Visa auch so ausgelegt ist, dass Du evtl. auch arbeiten darfst, falls Du das vorhast, in bestimmten Zeiten evtl. „ein paar 'Mark“ dazuzuverdienen.
Zum Thema Visum, da würde ich mich einfach mal bei einer Agentur (die Aupair vermitteln) vortasten, „so als Interessent“ und dann einfach abfragen.

Zur Familie: Ich denke es gibt da starke Unterschiede, generell sind „Amis“ (vor allen die Reichen) sehr gehetzt und verlangen grundsätzlich viel (alsoVergütung für Leistung d.h. Deine Dienste für freie Kost und Logi, evtl. gibt es ja dann noch ein Taschengeld…)
Führerschein ist - würd ich sagen - ein „must have“ (Muss).
„To run errands“ (Besorgungen machen) ist das Stichwort: Kinder evtl. zur Schule fahren (wenn sie den Schulbus nicht nutzen) abholen, hinbringen zu den „Veranstaltungen“ (Sport, Musik, Unterricht, etc.)
Zudem eben der Haushalt, viele Familien können sehr lässig sein, anspruchsvollere (nach außen „Glänzen“) Familien - da muss dann alles picobello sein (denke hier gibt es bestimmt Regelen „rules“, die die Hausdame dann formuliert.
Viele Elternteile denken z.T. dass die Kinder dann auch noch nebenbei gleich die komplette deutsche bzw. europäische (!) Kultur (Benimmregelen, Tischmanieren usw. mitbekommen und auch noch gleich eine Sprache (eben mal nicht Spanisch!) erlernen. Ich übertreibe hier, aber es soll rüberkommen, dass es sehr anspruchsvolle Familien gibt. Die Karriere steht vielfach an erster Stelle in den Haushalten, Geld machen, den amerikanischen Truam leben. Das bedeutet auf der anderen Seite, dass man als Aupair durchaus die Annehmlichkeiten hat, vielfach gibt es große Häuser (mit Gästezimmer / eigenem Bad), evtl. auch noch merhere Autos, sodass man an den freien Tagen durchaus mit einem der Familien Autos losdüsen kann.
Evtl. gibt es auch ein Mobiltelefon (eher aber für die Erreichbarkeit des Aupairs…).Telefon gleich vereinbaren in welchem Umfang man private Gespräche führen kann nach Übersee.
Wenn die ausgewählte (privat soll es ja werden) nicht passt, „Plan B“ haben, evtl. eine zweite Familie im Adressbuch haben.
Wichtig finde ich auch die geographische Lage, es bringt nichts, wenn man ganz weit ab vom Schuss leben und arbeiten soll und keine Chance hat auch Kultur zu erleben (ich meine nicht die geplanten Familienausflüge - Wochenenden ist meist wirklich Familienzeit, BBQ, Outdoor Aktivitäten und die ganze Disneyworld Palette, viel fun fun fun mit viel „Bilder“- machen für’s Familienalbum und um den „Anderen“ zu zeigen, was wo und in welchem Umfang man etwas machen konnte / sich leisten kann).
Kochen? Keine Ahnung, die Amis sind da nicht so anspruchvoll, viel Nudeln und „Schnelles“ (was man dann aktuell in der Werbung / TV sieht) kommt auf den Tisch, außer man hat eine Familie die ganz etepetet ist und hier der leichten französischen Küche zugetan ist (dann aber mit Zinfandel Wein aus Kalifornien…)
Die Amis hatzen den dann aktuellen Trends hinterher, nicht wunderen, dass es da ganz spezielle Ansichten geben kann, mein Kind bekommt nur „organic“ food, wir essen slow food, Kaffee gibt es bei uns nur entkoffeiniert, diese Vitaminpillen gibt es morgens, diese abends, „Sie“ rauchen doch nicht oder Drogen? Smoking kills you usw. usw.
Ich will keine Panik schüren, Amerika (USA) ist ein großartiges Land, aber die, die sich ein Aupair leisten bzw. anschaffen können, haben sich diese Möglichkeit meist erarbeitet. Auch ein Aupair „Mädchen“ kann dort als Statussymbol gelten, kann, muss aber nicht.
Hängt sehr von der Familie ab, also genau vortasten.
Falls es nicht klappt, etwas Geld in der „Hinterhand“ haben, noch etwas rumreisen und retour oder durchbeißen.
US-Amerikaner sind an sich sehr sensibeln und können gut kommunizieren, d.h. sie hören auch zu und vollen immer an einer Lösung arbeiten (yes we can do it, we can be successful) - will heißen, wenn was nicht passt, reden! Kommunizieren, an einer Lösung arbeiten, der „Ami“ ist immer gewillt etwas zu bewegen, ggf. etwas umzustellen, mit simplen Mitteln „Abhilfe“ schaffen (keep it simple) und dies „straight forward“ direkt aber respektvoll. Respekt ist immer wichtig, nach dem Motto: I was wondering whether this and that is so and maybe you can reconsider this and that.
„Amis“ sind auch sehr sensibel (trotz des Eindrucks: to be tough), d.h. I feel this and that. Also man kann Dinge auf emotionaler Basis auch gut regeln.
Die ganzen letzten Sätze nur als Beiwerk :smile:

Also, Agentur anfunken, mit Deinen Fragen vortasten (auch wenn Du das privat machen wills)

Familie wohlüberlegt auswählen, fragen wer berufstätig ist (ob beide - Regelfall), wieviele Kinder und Alter (kann hektisch werden wenn viele Kinder und alle in Aktivitäten eingebunden sind). Auch fragen was die Familie für ehrenamtliche Aufgaben / Tätigkeiten übernimmt (wichtiger für viele Amis um „Teil der Gesellschaft“ zu sein - sich einzubringen), das kann dann nämlich auch Deine '„freie“ Zeit beanspruchen …).

Vielfach laufen Hypotheken auf Häusern usw. das kann für eine Familie belastend sein, solange Geld kommt gut, aber auch auf der Hut sein, wenn kein Geld mehr kommt, dann kann es bedueten vorzeitig Koffer packen - die Zeiten jetzt mit Krise kann auch die „guten, reicheren“ Familien treffen.

Viel Erfolg, es wird bestimmt gut und eine tolle Erfahrung und Englisch ist und bleibt wichtig (nicht nur sprechen, zudem die neue Kontakte und Sozialisation in einer anderen Umgebung. Wenn Du in die USA gehen solltest, sollte man auch versuchen irgendwie das Schreiben zu „erlernen“ / zu intensivieren - vielleicht machst Du ja einen „English blog“ auf…
Have fun and enjoy life.

Hallo MaBelle86,
ich war in Irland, privat, aber die USA ist nochmal eine andere Sache bezüglich Visum etc.
Generell übernehmen die Agenturen, so weit ich weiß, die Vermittlung, du bekommst also eine Familie zugeteilt. Wenn es nicht klappt, oder du irgendwelche anderen Probleme hast (oder auch die Familie), dann habt ihr einen neutralen Ansprechpartner, der euch weiterhilft.
Wenn man das privat macht, muss man sich eben selbst um alles kümmern und im Zweifelsfall auch allein damit auseinandersetzen, wenn man wieder nach Hause möchte oder so. Aber auch das geht natürlich und ist zumindest für Europa günstiger.
Achten musst du vor allem auf Visum und ausreichenden Versicherungsschutz.

Grüße, Lisa

Hallo,

ich bin damals ueber IST nach London gemacht. Sie haben die Familie gefunden (die werden vorher auf Tauglichkeit geprueft) und kuemmern sich auch um Versicherungen und krams. Wenn man mit der Familie nicht klar kommt, suchen sie eine neue.
Man kann es natuerlich auch privat machen, aber da hat man weniger Sicherheit. Es kann funktionieren.
Wenn man ueber eine Agentur geht, muss man eine Gebuehr bezahlen (war damals um die 150 Euro, glaub ich) und eine Kaution von 500 Euro (die bekommt man hinterher wieder). Die Kaution ist zur Sicherheit fuer die Agentur. Dass man nicht mittendrin sagt: „Tschuess“. Bei 500 Euro ist der Anreiz groesser doch durchzuhalten.
Theoretisch kann man auch ueber sie den Flug buchen, wuerd ich aber nicht machen. Privatbuchen war bei mir billiger. Muss man abwaegen.
Ansonsten kann ich Au Pair nur empfehlen. Ich hatte eine wunderschoene Zeit. Obwohl der Anfang schon eine ganz schoene Umstellung ist.

Viel Spass, meld dich einfach wenn noch was sein sollte.
Rebecca

Hey,

Ich bin ohne Agentur nach Irland für ein Jahr gegangen, habe einfach eine Gastfamilie im Internet gefunden (http://www.aupairnet24.de/). Bei mir war alles ziemlich easy! Ich habe nie verstanden, wofür Leute immer so viel Geld an Agenturen zahlen!

Viel Erfolg

Hallo MaBelle,

hier kann ich Dir leider nicht helfen, ich kenne nur die andere Seite aus dem Ausland zu uns nach Deutschland, sorry!

Grüße

Hallo MaBelle,

in die USA kannst Du nicht privat. Es gibt dort eine Agenturpflicht, von Seiten der US-Regierung. Auch wenn Du zu Hauf Anzeigen im Internet siehst: es geht nicht! Manches Internetinserat von vermeintlichen Gastfamilien ist auch nur Abzocke!

Grundsätzlich würde ich auch davon abraten, dass ohne Agentur zu machen. Die Agenturen in Deutschland nehmen nicht viel für einen Aufenthalt als Aupair im Ausland. In der Regel zahlst Du 150.- €. Das ist ein Witz für das, was die Agenturen dafür bieten.
In die USA kostet es dann manchmal doch ein bisschen mehr, weil neben den Vermittlugnsgebühren noch der Sprachtest (Vorschrift von der US-Regierung), etc. in Rechnung gestellt werden.
Dennoch lohnt sich dieses Geld immer! Denn - solltest Du dich doch für ein anderes Land entscheiden - wenn Du es auf eigene Faust versuchst, gehst Du große Risiken ein: Du hast die Gastfamilie noch nie gesehen, Du kaufst Dir ein Ticket und hast keine Ahnung wer dich erwartet.
Wenn Du eine gute Agentur einschaltest, hat sie einen Partner vor Ort. Also eine zweite Agentur, die für die Gastfamilie zuständig ist. Du hast dann auch einen Ansprechpartner vor Ort, sollte es mal zu Schwierigkeiten kommen.
Wenn Du eine renommierte Agentur nehmen willst, die nach festgelegten Qualitätsregeln arbeitet, findest du diese z.B. auf der Seite des Bundesverbandes: Au-pair Society e.V., unter www.apsev.de. Dort sind auch viele große, namhafte Agenturen gelistet, die Aupairs ins Ausland vermitteln.

Alles Gute!

Jörg

http://www.au-pair-aupair.com/