Als Hausfrau Kleingewerbe gründen?

Im Sommer 2005 geht mein Erziehungsurlaub zu Ende und ich möchte gern in meinem Haus einen Second-Hand-Laden für Baby-und Kindersachen im Rahmen einer Ich-AG gründen. Nun habe ich gelesen das besonders für Hausfrauen ein Kleingewerbe praktisch ist. Fällt da dieses Muss von Arbeitslosenhilfe oder-geld weg, denn eine Hausfrau ist ja nicht arbeitslos gemeldet unbedingt! Ich habe am 8.9.2003 ein Gespräch auf dem Arbeitsamt und möchte vorher noch einige Infos sammeln!

MOIN Jeanette,

Im Sommer 2005 geht mein Erziehungsurlaub zu Ende und ich
möchte gern in meinem Haus einen Second-Hand-Laden für
Baby-und Kindersachen im Rahmen einer Ich-AG gründen.

Aha!

Nun habe ich gelesen das besonders für Hausfrauen ein
Kleingewerbe praktisch ist.

Soso. Naja, zumal, wenn man schon Ware im Haus hat, nicht?

Fällt da dieses Muss von Arbeitslosenhilfe
oder-geld weg,

Was ist das?

denn eine Hausfrau ist ja nicht arbeitslos gemeldet unbedingt!

???

Ich habe am 8.9.2003 ein Gespräch auf dem
Arbeitsamt und möchte vorher noch einige Infos sammeln!

Na denn:
Wieso „Muß“? Du mußt Dich nicht arbeitslos melden, wenn du keine Arbeit hast. Egal ob Du „Hausfrau“ (oder „-mann“) bist, oder nicht. Niemand muß in Deutschland arbeiten, seit es keine Zuchthäuser und Arbeitslager mehr gibt.
Eine „Hausfrau“ ist genauso arbeitslos, wie jeder andere, der eben (warum auch immer) nicht arbeitet. Haushaltstätigkeiten sind als Arbeit nicht anerkannt.
Aber arbeitslos zu sein und arbeitslos gemeldet zu sein, ist zweierlei. Nur in letzterem Fall bekommst Du Arbeitslosengeld, -hilfe, Überbrückungsgeld usw. Und auch nur in letzterem Fall bringt das Verpflichtungen für Dich mit sich.

Wenn dies nur der Grund ist, Dich selbständig zu machen, laß es lieber, das brauchst du nicht. Du kannst Deine Babysachen auch ohne Gewerbeanmeldung verkaufen (z.B. Flohmarkt etc.). Ansonsten: Willst Du nur Deine Baby- und Kindersachen günstig loswerden oder willst Du wirklich weitere Ware einkaufen und einen größeren Kundenkreis bedienen?
Wenn’s nur um Deine Sachen geht, glaube ich nicht, daß Du Dich damit sehr beliebt machst. Irgendwie kenne ich das so, daß gebrauchte Kindersachen privat verschenkt, getauscht und auch gelegentlich verkauft werden.
Hinter einem Gewerbe steht in der Regel eine Gewinnerzielungsbsicht. Da werden sich die anderen ausgebeutet fühlen …

GRUSS,
Kristian