Als Laie zwischen den Theorien ?

Hi miteinander,

die Diskussion zum Thema „Angst“ weiter unten, in der es ja auch um die verschiedenen Therapieansätze geht (Verhaltenstherapie oder richtige Analyse), verdeutlicht genau eine meiner Befürchtungen.

Als Laie bin ich ja den Fachleuten ziemlich ausgeliefert. Je nach persönlicher Einstellung wird einem dann doch zu einer Therapieform geraten, die vielleicht gar nichts bringt. Wenn ich lese, dass sich Fachleute streiten, dann wird ein Anhänger der VT mir ja kaum zu einer anderen Form raten und umgekehrt. Im harmlosen Fall verliere ich nur Zeit, im schlimmsten Fall - ja was denn ? Ich meine das jetzt nicht provokativ !

Bemerke ich dann, dass es mir nur nicht besser geht, oder verstärken sich die Probleme ?

Besonders bei meiner Tochter (diagnostizierte HB, Verdacht unsererseits auf ADS) ist es mir natürlich sehr wichtig, an die richtige Fachkraft zu geraten. Meine eigenen Probleme sind in einem Bereich, in dem ich einen Fehlgriff mit dem Therapeuten sicherlich verschmerzen könnte.

Was kann denn im schlimmsten Fall schiefgehen ?

Danke schon vorab,

Sylvia

Hallo,

Was kann denn im schlimmsten Fall schiefgehen ?

ich denke, das Wichtigste ist, dass du DIESE Perspektive verlässt, also nicht danach fragst, was schlimmstenfalls schief gehen kann (allenfalls könntest du danach fragen, was bestenfalls möglich ist).

Viel wichtiger aber erscheint mir, dass du ein Auge hast dafür, was der Therapeut, der dir das eine oder das andere verspricht, dir überhaupt zu sagen hat - und was reines „Gedöns“ ist.

DU SELBST musst das, was der Therapeut erklärt, verstehen können, das heißt, der Therapeut muss in der Lage sein, dir die Dinge für dich verständlich zu erklären. Und du musst dir Mühe geben, Fragen zu stellen, auch und gerade über die Dinge, die du nicht verstehst, weil sie zu viele fachspezifische Kenntnisse voraussetzen.

Ein guter Therapeut zeichnet sich - nicht nur, aber auch - vor allem dadurch aus, dass er bereit ist, mit dir darüber zu reden.

Herzliche Grüße

Thomas Miller

Hi Sylvia,

Möchte mich da mal mit reinklinken, weil ich auch sehr lange
nach einem geeigneten Therapeuten bzw. einer Therapie für
meine Tochter (ADS-H) gesucht habe.

Zuerst einmal hat Thomas völlig Recht, aber so ganz einfach ist es eben nicht, weil man, wenn man soweit ist, eine Therapie zu
beginnen, halt nicht mehr so effizient denkt.

Du solltest Dich vor allem mit dem Therapeuten und den Zielen, die dieser verfolgt identifizieren können. Fühlst Du Dich da
nicht wohl im Gespräch mit dem Therapeuten (ich meine
wirklich fühlen), dann besser wechseln. Es muß eine Art
Sympathie und Verständnis von beiden Seiten da sein.

Ich hab folgenden Weg (nach endlosen Therapieversuchen) jetzt
gewählt. Es gibt in fast jeder Stadt ein Kinderschutzzentrum,
in denen Krisentherapie, psychologische Gesprächstherapien u./o.
Paartherapien etc. angeboten werden. Dort wurde ich vorstellig,
schilderte das Prob. mit meiner Tochter und meine Probleme im
Umgang mit ihr.
Das Team setzte sich zur Beratung zusammen und suchte einen
geeigneten Therapeuten. Diese unterstehen wie alle der ärztl.
Schweigepflicht und bei uns hier ist die Therapie sogar
kostenlos (weil im Rahmen des Kinderschutzzentrums, welches von der Stadt und von Spendengeldern finanziert wird ). Sie ver-
fügen über ambulante und stationäre Therapien und arbeiten eng
mit dem Jugendamt zusammen z.B.

Wann denn im schlimmsten Fall schiefgehen ?

Also eigentlich nichts, sobald Du das Gefühl hast, es ist
Dir unwohl dabei, dann mußt Du leider weiter suchen. Es ist
oft ein langer Weg. Direkten Schaden aber kannst Du nicht nehmen, sobald Du das Gespräch in diese Richtung lenkst und ohne
Scham sagen kannst, das ist nichts für mich.

Eine Frage noch: was ist HB?

War jetzt eher ein praktischer Vorschlag, aber manchmal kann
es nützen. Und keine Angst vor Therapeuten, sie sind anfangs
auch zumeist unsicher (wenn sie ehrlich sind), müssen das
Problem erst richtig erfassen, wenn das zusammen gelingt, ist
es der beste Fall!

Herzliche Grüße und viel Glück
d.

Hallo Sylvia,

Als Laie bin ich ja den Fachleuten ziemlich ausgeliefert.

Behauptest du das von deiner Autowerkstatt auch?

Je

nach persönlicher Einstellung wird einem dann doch zu einer
Therapieform geraten, die vielleicht gar nichts bringt.

Therapie ist keine Beratung, sondern eine Behandlung. Wer ist so vermessen und sagt, daß diese oder jene Therapie die richtige ist, genau wie bei den Medikamenten keiner vorhersehen kann, welchen die positivste Wirkung für den Patienten hat.

Bei mir war erst das 5. Medikament, dasjenige bei dem ich die geringsten Nebenwirkungen hatte und meine Stimmungslage wirklich konstant und sich stetig verbessernd war und ist.

Wenn

ich lese, dass sich Fachleute streiten, dann wird ein Anhänger
der VT mir ja kaum zu einer anderen Form raten und umgekehrt.
Im harmlosen Fall verliere ich nur Zeit, im schlimmsten Fall -
ja was denn ? Ich meine das jetzt nicht provokativ !

Im schlimmsten fall machst DU garnix, weil du dich zu nix entscheiden kannst. Geh erstmal hin und schmeiß diesen Perfektionismusanspruch weg. und zwar beide: Den an dich, den an den Therapeuten, und vielleicht 3. auch den an dein Kind?

Bemerke ich dann, dass es mir nur nicht besser geht, oder
verstärken sich die Probleme ?

Es wird wohl keiner über deine Gefühle in der Zukunft spekulieren können. Reagier so wie Dilarah es schrieb: haste das Gefühl es bringt nix, dann ansprechen und therapie oder Arzt wechseln!

Besonders bei meiner Tochter (diagnostizierte HB, Verdacht
unsererseits auf ADS) ist es mir natürlich sehr wichtig, an
die richtige Fachkraft zu geraten. Meine eigenen Probleme sind
in einem Bereich, in dem ich einen Fehlgriff mit dem
Therapeuten sicherlich verschmerzen könnte.

Toll, du starke Frau! Wenn ich nur funktioniere, dann geht es auch den anderen gut. Vielleicht ist es das, was deine Tochter von dir will: Beschäftige dich nicht mit deiner Perfektion, beschäftige dich mit mir!

Was kann denn im schlimmsten Fall schiefgehen ?

Es ist schon ALLES schiefgegeangen, jetzt kann es nur noch aufwärts gehen!

gruss
winkel

Hallo!

Als Laie bin ich ja den Fachleuten ziemlich ausgeliefert. Je
nach persönlicher Einstellung wird einem dann doch zu einer
Therapieform geraten, die vielleicht gar nichts bringt.

Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. Gerade im Bereich Psychotherapie, wo es alles gibt zwischen „Nackt-im-Wald-herum-Springen“ bis zu der „Königin der Therapie“ (PA), sind Laien mit ihrem Latein sehr bald am Ende. Antworten auf die Frage, was wirkt und was bei welcher Problematik wirkt, versucht die Psychotherapieforschung zu geben. Viele in der Psychotherapieszene wollen solche Antworten aber nicht hören, weil sonst das eine oder andere Ausbildungsinstitut und die eine oder andere Praxis zumachen könnte.

Wenn
ich lese, dass sich Fachleute streiten, dann wird ein Anhänger
der VT mir ja kaum zu einer anderen Form raten und umgekehrt.

Doch, werden sie, wenn sie ihren Job professsionell machen. Es ist aus meiner Sicht eine verkürzte Darstellung, wenn behauptet wird, daß manche Leute hier im Forum nur eine Therapieform empfehlen. Ich persönlich bin Anhänger dessen, was wirkt. Das ist ein pragmatischer Standpunkt. Es wirken nach einschlägigen wissenschaftlichen Untersuchungen

  • kognitiv-behaviorale Therapiemethoden (kurz: VT),
  • psychoanalystische Therapie (jedoch nicht Langzeitpsychoanalyse),
  • Gesprächspsychotherapie.

Von diesen drei Therapierichtungen sind die kognitiv-behavioralen Therapiemethoden (VT) am häufigsten auf eine wissenschaftlich vertretbare Weise untersucht worden. In der Häufigkeit folgen Gesprächspsychotherapie, dann erst die psychoanalytischen Therapien.

Für welche Problematik (z.B. psychische Störung) welche Therapie angemessen ist, zeigen weitere Studien, die ich schon einige Male hier zitiert habe. Nach allgemeiner Kenntnislage haben kognitiv-behaviorale Methoden (VT) bei fast allen psychischen Störungen andere Therapiemethoden als Mittel der Wahl verdrängt. Die Psychoanalyse hält sich als Mittel der Wahl noch auf dem Gebiet der Persönlichkeitsstörungen, ist dort aber z.Z. durch neuere Entwicklungen (z.B. Dialektisch-Behaviorale Therapie bei Borderline-Störung; Kognitive Therapie nach Beck) ebenfalls stärkerer Konkurrenz als früher ausgesetzt. Diese Informationen kannst Du einschlägigen Fachbüchern der Klinischen Psychologie und der Psychiatrie entnehmen, die die Mehrheitsmeinung widerspiegeln (natürlich gibt es auch Bücher, in denen „Nackt-im-Wald-herum-Springen“ als wirksam angepriesen wird).

Im harmlosen Fall verliere ich nur Zeit, im schlimmsten Fall -
ja was denn ? Ich meine das jetzt nicht provokativ !

Im schlimmsten Fall - und auch dafür gibt es Belege! - verschlechtert sich der Zustand der PatientInnen, die eine unangemessene Therapie durchführen. Oft bleibt die Problematik auch unverändert bestehen. So gibt es ein Beispiel, nach dem eine Frau, die an Agoraphobie litt, 2 Jahre lang Gesprächspsychotherapie erhielt und danach eine homöopathische Behandlung wegen ihres „gestörten Silberprozesses“ durchgeführt wurde. Dieser Fall wurde in einer Fachzeitschrift für Gesprächspsychotherapie publiziert: Nach einer „ca. zweijährigen personenzentrierten Psychotherapie … stellten die beschriebenen Ängste [Agoraphobie] immer noch eine wesentliche Beeinträchtigung ihres Gesamtbefindens dar.“ Das ist ein Beispiel dafür, was u.U. passieren kann, wenn eine unangemessene Therapie durchgeführt wird. Andere Beispiele haben einige User aus ihrer eigenen Leidensgeschichte hier im Forum beschrieben.

Bemerke ich dann, dass es mir nur nicht besser geht, oder
verstärken sich die Probleme ?

Wie oben gesagt, können sich die Probleme verschlimmern. Es kann aber auch sein, daß sie gleich bleiben. Übrigens ist Patientenzufriedenheit mit der Therapieform kein ausreichendes Kriterium, um festzustellen, ob die Therapie wirkte. Wenn Du mit einer Bekannten jeden Mittwoch Kaffee trinken gehst, dann gefällt Dir das bestimmt. Aber ist diese „Therapie“ wirksam?

Was kann denn im schlimmsten Fall schiefgehen ?

Schlimm sind:

  • vergeudete Zeit
  • herausgeworfenes Geld
  • Verschlechterung der Problematik
  • Verschlechterungen im beruflichen, sozialen und Freitzeitbereich aufgrund einer andauernden psychischen Störung
  • Verfestigung der Problematik.

Freundliche Grüße,

Oliver

Hallo, Sylvia!

Was alles schiefgehen kann, wird dir wahrscheinlich keiner beantworten können. Aber vielleicht helfen dir folgende Anregungen: Erkundige dich in eurer Umgebung nach Ansprechpartnern/Elternstammtischen o.ä. zum Thema HB. Ich habe allerbeste Erfahrungen mit der DGhK (Deutsche Gesellschaft für das hochbegabte Kind) gemacht. http://www.dghk.de Frage dort nach, wer welchen Therapeuten in der Umgebung empfehlen kann und warum. Erkundige dich, ob dort Eltern von Kindern mit HB und ADS vertreten sind - wo erfahren sie Hilfe und Unterstützung für sich und ihre Kinder? Wenn du einen guten Kinderarzt hast, der dieser Thematik offen gegenübersteht, kann auch er dir vielleicht Adressen vermitteln. Manchmal (!) helfen auch die örtlichen Schulämter weiter. (Wie „gut“ oder „schlecht“ diese in der Hinsicht sind, wissen fast immer auch die DGhK-Mitglieder in deiner Umgebung.) Bevor du deine Tochter zu einem Gespräch mitnimmst, bitte zunächst um ein reines Eltern-Gespräch. Dann kannst du dir erst einmal alleine ansehen/anhören, ob dir dein Gegenüber sympathisch ist und du dir eine Zusammenarbeit vorstellen kannst. Da die HB bereits diagnostiziert ist, vermute ich, daß deine Tochter schon in der Schule ist? Kannst du mit ihrer Lehrkraft über das Thema sprechen?

Viel Glück für euch wünscht
Sams

Hallo Thomas,

danke für die Antwort, ich finde sie hilfreich :smile:

Was kann denn im schlimmsten Fall schiefgehen ?

ich denke, das Wichtigste ist, dass du DIESE Perspektive
verlässt, also nicht danach fragst, was schlimmstenfalls
schief gehen kann (allenfalls könntest du danach fragen, was
bestenfalls möglich ist).

Na ja, wir hatten bei unserer Tochter eine Untersuchung, bei der die Psychologin, die mir eigentlich kompetent schien, so was von daneben lag ! Nicht auszudenken, wenn wir ihr unbesehen geglaubt hätten. Dabei war es noch im „harmlosen“ Bereich, wir haben es schlicht nicht geglaubt, eine Kollegin hat später die Diagnose korrigiert (wir reden von Hochbegabung - die erste Untersuchung ergab ein unterdurchschnittliches, denkschwaches Kind, der Test bei einer Expertin eine sehr ausgeprägte HB), die nötigen Maßnahmen wie Förderung im Kindergarten und vorgezogene Einschulung konnten noch rechtzeitig eingeleitet werden.

Damals wurde mein Vertrauen in Psychologen natürlich ziemlich erschüttert, da ich immer dachte, so relativ einfache Themen wie unseres sind Grundausstattung. Aber das ist off topic, soll nur verdeutlichen, weshalb ich mißtrauisch bin.

Bei ADS gibt es ja auch sehr viele verschiedene Therapieansätze, so daß ich hoffe, möglichst ohne für das Kind eventuell belastende Irrwege an eine kompetente Fachkraft zu geraten.

Meine eigenen Beschwerden sind in einem Bereich, in dem ich noch unentschlossen bin, ob ich mir „schon“ Hilfe suchen soll oder ob ich es alleine packe. Es ist definitiv nichts schlimmes, ich bin zu keiner Zeit besonders eingeschränkt.

Viel wichtiger aber erscheint mir, dass du ein Auge hast
dafür, was der Therapeut, der dir das eine oder das andere
verspricht, dir überhaupt zu sagen hat - und was reines
„Gedöns“ ist.

Das ist der Knackpunkt. Gut verkauftes Gedöns erkenne ich als Laie ja nicht.

DU SELBST musst das, was der Therapeut erklärt, verstehen
können, das heißt, der Therapeut muss in der Lage sein, dir
die Dinge für dich verständlich zu erklären. Und du musst dir
Mühe geben, Fragen zu stellen, auch und gerade über die Dinge,
die du nicht verstehst, weil sie zu viele fachspezifische
Kenntnisse voraussetzen.

Das ist ein guter Tipp, danke.

Viele Grüße,

Sylvia

Hallo Dilarah,

auch Dir danke für die Antwort. Die Variante mit einer Beratungsstelle finde ich auch überlegenswert, ich werde mich mal umhören, ob unsere Anlaufstelle ADS-mäßig was taugt.

Eine Frage noch: was ist HB?

Hochbegabung. Bei meiner Tochter, eventuell sogar bei beiden Töchtern, liegt vermutlich zusätzlich ADS ohne Hyperaktivität vor. Sie driften einfach weg. Leider ist die HB-Expertin nur in ihrem Fachgebiet tätig, daher die Suche.

Viele Grüße - und viel Glück für Deine Tochter (lese bei w-w-w sporadisch mit und habe ein bißchen mitgekriegt),

Sylvia

So nicht !
Hallo winkel,

Behauptest du das von deiner Autowerkstatt auch?

Der Vergleich hinkt stark, da meine emotionale Bindung zum Auto nicht sehr ausgeprägt ist und im schlimmsten Fall nur mein Konto Schaden nimmt.

Wenn

ich lese, dass sich Fachleute streiten, dann wird ein Anhänger
der VT mir ja kaum zu einer anderen Form raten und umgekehrt.
Im harmlosen Fall verliere ich nur Zeit, im schlimmsten Fall -
ja was denn ? Ich meine das jetzt nicht provokativ !

Im schlimmsten fall machst DU garnix, weil du dich zu nix
entscheiden kannst. Geh erstmal hin und schmeiß diesen
Perfektionismusanspruch weg. und zwar beide: Den an dich, den
an den Therapeuten, und vielleicht 3. auch den an dein Kind?

Ich kann Dir nicht ganz folgen. Ich habe hier Tipps erhofft (und bekommen), wie ich als absoluter Laie vorgehen soll. Man kann ja auch von den Erfahrungen anderer profitieren, oder ?

Toll, du starke Frau! Wenn ich nur funktioniere, dann geht es
auch den anderen gut. Vielleicht ist es das, was deine Tochter
von dir will: Beschäftige dich nicht mit deiner Perfektion,
beschäftige dich mit mir!

Du interpretierst sehr viel. Du hast keine Ahnung, ob und wie ich mich mit meiner Tochter beschäftige, ob ich Perfektion anstrebe usw.

Es ist schon ALLES schiefgegeangen, jetzt kann es nur noch
aufwärts gehen!

Hier wirst Du schlicht unverschämt. Du weißt viel zu wenig über die Hintergründe, um auch nur annäherungsweise solche Behauptungen aufstellen zu können.

Stell Dir mal vor, ich wäre psychisch schon so richtig angeschlagen. Mit so einem Satz würdest Du mich noch weiter runterziehen. Gerade in diesem Brett sollte man sich vielleicht etwas bremsen !!!

Nein, winkel, das war nix !

Gruß,

Sylvia

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Hallo Sams,

danke :smile:

Wir sind Mitglied bei der „Konkurrenz“, was uns auch anfangs sehr geholfen hat - sich mit anderen Betroffenen ohne die üblichen Vorurteile aussprechen zu können und so - vermutlich weißt Du, was ich meine…

Leider sind die wenigen ADS-HB-Fälle in unserer Gruppe alle noch auf der Suche, so dass sich die Tipps auf Abraten von bestimmten Fachleuten beschränken. Aber wir überlegen sowieso schon länger, ob wir nicht auch zu DGhK wechseln.

Unsere mittlere Tochter, um die es im Moment geht, wird nächste Woche vor-vorzeitig eingeschult. Wir sind natürlich gespannt, haben aber durch die Große schon viel an Klärung hinter uns und erhalten zum Glück volle Unterstützung durch die Schulleiterin.

Viele Grüße,

Sylvia

Hallo Oliver,

danke - Du hast genau das auf den Punkt gebracht, was ich wissen wollte, aber nicht so gut rüberbringen konnte :smile: Womit ich natürlich nicht sagen will, dass mir die anderen Antworten nix gegeben haben !

Viele Grüße,

Sylvia - auch eher Pragmatiker :smile: